Autor: |Veröffentlicht am 22. Januar 2020|Aktualisiert am 22. Januar 2020

Urologen starten erneut Journalistenwettbewerb: DGU schreibt ihren Medienpreis zum siebten Mal aus

Berlin. Seriöse und verständliche Informationen sind die Basis für erfolgreiche gesundheitliche Aufklärung – aus Broschüren in der Arztpraxis ebenso wie aus ungezählten Beiträgen in den Medien. „Auch zur Urologie setzen sich viele Journalisten verantwortungsbewusst mit den vielfältigen Erkrankungen auseinander, die unter unser Fach fallen. Zu Diagnose und Therapie, zu Früherkennung und Prävention, aber auch zu anderen Fragen rund um die Urologie geben sie in ihren Berichten gute Antworten in den Publikumsmedien. Diese Journalisten wollen wir mit unserem Medienpreis motivieren und ihre Arbeit würdigen“, sagt Prof. Dr. Christian Wülfing, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU). Der mit 2500 Euro dotierte Medienpreis Urologie wird bereits zum siebten Mal vergeben und beim 72. DGU-Kongress, der unter dem Motto  „Urologie 2020 – es ist Zeit“ vom 23. bis 26. September 2020 in Leipzig stattfindet, überreicht.

Einen Eindruck von der breiten Themenpalette aus der Urologie bietet der Blick auf die bisherigen Preisträger: 2019 wurde Ben Bode für seine Web-Reportage beim WDR „Hodenkrebs – Gefahr für junge Männer!“ ausgezeichnet, im Jahr davor war es der Regisseur, Autor und freie Journalist John A. Kantara für seine Dokumentation „Tabu Inkontinenz“, die 3Sat zeigte. 2017 erhielt Sonja Gibis, Redakteurin der Apotheken Umschau, den Medienpreis für ihren Beitrag „Prostatakrebs: Pro und contra PSA-Test“, 2015 war es die Wissenschaftsjournalistin Franziska Lehnert für ihren Artikel „Observieren oder operieren“ im FOCUS Magazin. 2015 ging der Preis an den Regisseur und Autor Alexander Czogalla für seine NDR-TV-Reportage „Impotenz – die Angst der Männer“. Erste Preisträgerin war 2014 die freie Journalistin und Diplom-Pädagogin Marthe Kniep, die als Ghostwriterin des legendären Sexualberaters Dr. Sommer im Jugendmagazin BRAVO für ihre Online-Berichterstattung über die Beschneidung von Jungen gewürdigt wurde.

Angesichts der Vielzahl von urologischen Erkrankungen bei Männern, Frauen und Kindern, ist das Spektrum relevanter Themen für den DGU-Medienpreis ein weites Feld. Es reicht von Harnsteinen, vergrößerter Prostata und urogenitalen Fehlbildungen bis zu urologischen Tumoren und Nierentransplantationen. Aktuelle Entwicklungen in der Prävention, Diagnostik und Therapie gehören ebenso dazu wie die Programme zur Früherkennung. Auch der Einsatz künstlicher Intelligenz ist ein hochaktuelles Thema in der Urologie.

Der Medienpreis Urologie richtet sich ausschließlich an Journalistinnen und Journalisten. Für den Wettbewerb um den DGU-Medienpreis können alle laienverständlichen Beiträge über ein urologisches Thema eingereicht werden, die zwischen dem 16. Juli 2019 und dem 15. Juli 2020 in einem deutschsprachigen Publikumsmedium gedruckt, in Radio oder TV gesendet sowie im Internet veröffentlicht wurden. Alle Wettbewerbsbeiträge werden von einer Jury aus Urologen und erfahrenen Journalisten unter Aspekten wie der Qualität der Recherche und der journalistischer Aufbereitung bewertet.

Wettbewerbsbeiträge müssen bis zum 31. Juli 2020 samt Kontaktdaten des Autors oder der Autorin sowie des Datums der Veröffentlichung oder der Ausstrahlung schriftlich - postalisch oder online - übermittelt werden an: Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V., Stichwort „Medienpreis Urologie 2020“, Uerdinger Str. 64, 40474 Düsseldorf, E-Mail: preise(at)dgu.de.

Für weitere Fragen steht die DGU-Pressestelle unter Tel. 040-79140560 zur Verfügung.

Weitere Informationen:

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