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Aktuelle Meldungen für Fachbesucher

Urologen verwahren sich gegen pauschale PSA-Verurteilung in der Früherkennung

15.07.2016. Ärzte unter Generalverdacht: Angesichts der erneuten Pauschalverurteilung individueller Gesundheitsleistungen (IGeL) und der damit verbundenen Ärzte-Diffamierung durch den Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) anlässlich der Präsentation ihres aktuellen IGeL-Monitors dieser Tage in Berlin, verwahren sich die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) gegen die erhobenen Vorwürfe.

URO-KODEX - Dokumentation in der Urologie

28.06.2016. Die potenzielle Verfügbarkeit großer Mengen von Patientendaten mithilfe moderner IT-Verfahren wird es möglich machen, relevante medizinische Informationen daraus abzuleiten, die genutzt werden können, um Behandlungen, Patientenpfade und Kosten-Nutzen-Verhältnisse zu analysieren und zu verbessern.
Der Umgang mit den sensiblen Patientendaten erfordert angesichts dieser Möglichkeiten aber klare Regeln und Sicherungen.

Urologen empfehlen: Die HPV-Impfung für Jungen

23.06.2016. Humane Papillomaviren erzeugen die häufigsten übertragenen sexuellen Infektionen in Deutschland und weltweit. Neben Gebärmutterhalskrebs können sie weitere Tumoren des Anogenitale und des Oropharynx hervorrufen und sind Auslöser für Condylome. Die derzeitige von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Praxis, lediglich Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren zu impfen (Stand: August 2015), ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU) nicht mehr zeitgemäß.

Urologen starten Leuchtturmprojekt in der Patientenberatung: Entscheidungshilfe Prostatakrebs jetzt online

21.06.2016. Zuwarten, Totaloperation oder Bestrahlung? Angesichts des breiten Behandlungsspektrums beim nicht metastasierten Prostatakarzinom fällt die Therapieentscheidung häufig besonders schwer. Dennoch müssen in Deutschland etwa 60.000 betroffene Männer pro Jahr gemeinsam mit ihrem Urologen diese Entscheidung treffen – das bedeutet im Schnitt alle 9 Minuten.

Harninkontinenz: Auch Männer profitieren von Beckenbodentraining

20.06.2016. Gezieltes Beckenbodentraining unter Anleitung spezialisierter Physiotherapeuten ist ein wesentlicher Teil der konservativen Behandlung der Blasenschwäche. Anders als vielfach angenommen, richtet sich die Behandlungsmethode jedoch nicht ausschließlich an Frauen: Auch Männer mit Inkontinenzbeschwerden können von den speziellen Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur profitieren.

Refresher-Kurs im Rahmen des 6. IQUO-Kongresses

Sicherung der Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung nach dem GenDG vor Ablauf der Übergangsfrist am 10. Juli 2016

10 Jahre Zweitmeinung in der Urologie: 5000 Hodentumor-Zweitmeinungen verbessern Behandlungsqualität

10.05.2016. Fast 90 Prozent der Deutschen würden bei ernsthaften Erkrankungen eine ärztliche Zweitmeinung einholen. Etwa jeder Vierte hat diese Möglichkeit bereits genutzt, und drei von vier Patienten haben daraufhin, wie Barmer GEK und Bertelsmann Stiftung jüngst repräsentativ erhoben, ihre ursprüngliche Behandlungsentscheidung geändert. Strukturierte Zweitmeinungsverfahren sind allerdings noch längst nicht etabliert – lediglich für bestimmte, planbare Eingriffe im Versorgungsstärkungsgesetz verankert. Eine Ausnahme gibt es in der Urologie: „Das Zweitmeinungsprojekt Hodentumor der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) kann 2016 auf zehn Jahre gelebte internetbasierte Zweitmeinungspraxis zurückblicken – es ist hiermit weltweit einzigartig“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing.

AUA SELECT 2016: Lizenzierter Online-Service liefert kompakte News vom AUA Annual Meeting in San Diego

20.04.2016. Ab dem 7. Mai, 8 Uhr (MEZ) haben Mediziner die Möglichkeit, Forschungsergebnisse des AUA Annual Meeting 2016 auf www.aua-select.de abzurufen. AUA SELECT ist von der American Urological Association (AUA) lizenziert und wird von der Janssen-Cilag GmbH exklusiv für Deutschland mit einem Educational Grant ermöglicht.

Zahl der niedergelassenen Urologinnen und Urologen sinkt weiter - BDU: fachärztlich ambulante Versorgung stärken!

18.04.206. Die ambulante Versorgung gerät unter Druck. Die jüngste Ärztestatistik der Bundesärztekammer (BÄK) dokumentiert auch für die Urologie das weitere Voranschreiten einer für Patienten negativen Entwicklung in der Medizin: Die Zahl der niedergelassenen Urologinnen und Urologen, die in eigener Praxis ambulant tätig sind, ist 2015 im Vergleich zu 2014 um 0,6 Prozent weiter gesunken. Parallel ist die Zahl stationär tätiger Fachärzte für Urologie, meist als Angestellte in Krankenhäusern, um 3,3 Prozent gestiegen. Nach Einschätzung des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU) wächst mit dieser Entwicklung für Patienten in der Fläche das Risiko von Engpässen in der ambulanten Versorgung.

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Sabine Martina Glimm
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