DGU meets DFG: Gelungenes Zusammenwirken beim „Research in Germany“-Auftritt am AACR in Chicago

Autor: |Veröffentlicht am 18. Mai 2018|Aktualisiert am 08. Januar 2019

18.05.2018. Einer der bedeutendsten Krebskongresse ist die Jahrestagung der American Association of Cancer Research (AACR), die in diesem Jahr vom 14. bis 18. April in Chicago, Illinois, USA stattfand. Dabei nutzen sowohl Grundlagenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler als auch Klinikerinnen und Kliniker den Kongress, um sich fachübergreifend zu informieren und auszutauschen. In diesem Jahr machten insgesamt ca. 28.000 Tagungsgäste Gebrauch von dem riesigen Angebot an Vorträgen, Workshops, Sessions und Netzwerkveranstaltungen sowie der Industrie- und Fachausstellung. Der 111. Kongress der AACR bot daher eine hervorragende Bühne, um Forschungs(förder)- und Karrieremöglichkeiten in Deutschland zu präsentieren. Der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) gebührte die Ehre, gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und weiteren herausragenden Forschungs- und Fördereinrichtungen wie dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg und der Fraunhofer-Gesellschaft (Fraunhofer ITEM), die Forschungslandschaft in Deutschland zu repräsentieren.

Abb. 1. „Research in Germany“: Team des Gemeinschaftsstands am AACR 2018

Unter dem Dach „Research in Germany“ informierten und berieten die Wissenschafts-Partner vier Tage lang am gemeinsamen Informationsstand in der Chicagoer Messehalle am McCormick Place mehr als 450 Kongressteilnehmer über Forschungs- und Karrieremöglichkeiten in Deutschland sowie über verschiedene Optionen der internationalen Zusammenarbeit. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie wurde dabei durch Dr. Christoph Becker vertreten, der in Chicago auf die vielfältigen Initiativen der DGU aufmerksam machen konnte, die sowohl die Grundlagenforschung als auch die translationale und klinische Forschung urologischer Tumorerkrankungen in Deutschland fördern und voranbringen. Das breit gefächerte Angebot stieß bei vielen internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf hohe Resonanz und manifestierte sich nicht zuletzt in vielen neuen Kontakten. Auch die am Stand entstandenen Vernetzungen unterhalb der Forschungs- und Förderinstitutionen bieten der DGU künftig wichtige Ankerpunkte und direkte Ansprechpartner für Fragen rund um institutionalisierte Drittmittel und potente Kooperationspartner.

Abb. 2. Beratungsgespräche und Diskussionen am Gemeinschaftsstand „Research in Germany“. 

Abb. 3. Deutsche Wissenschaftsprominenz beim „Meet the Scientist“. V.l.: Prof. Dr. Klaus Pantel (Tumorbiologie, UK Hamburg-Eppendorf), Prof. Dr. Andreas Trumpp (HI-STEM & NCT, DKFZ Heidelberg), Prof. Dr. Claudia Scholl (Funktionelle Genomik, DKFZ Heidelberg), Prof. Dr. Christoph Peters (Molekulare Medizin, UK Freiburg), Prof. Dr. Bernd Pichler (Bildgebung & Radiopharmazie, UK Tübingen), Prof. Dr. Manfred Jung (Pharmazie, UK Freiburg); nicht im Bild: Prof. Dr. Roland Schüle (Urologie & Klinische Forschung, UK Freiburg).

Insgesamt trug die ausgewogene Zusammensetzung und die gute Zusammenarbeit der deutschen wissenschaftlichen Fachvertreter beim „Research in Germany“-Auftritt am AACR erfreulich dazu bei, einer zunehmend mobilen internationalen Forschergemeinschaft adäquate Antworten auf die vielen Fragen rund um Forschungsaufenthalte und Fördermöglichkeiten in Deutschland geben zu können. Dabei präsentierte sich nicht zuletzt die Deutsche Gesellschaft für Urologie als gleichsam interessanter Kooperationspartner und Gastgeber.

Weitere Informationen: http://www.aacr.org/Meetings/Pages/MeetingDetail.aspx?EventItemID=136