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Aktuelle Meldungen für Fachbesucher

Reproduktionsmediziner fordern volle Kostenübernahme von künstlicher Befruchtung - Einige Kassen erhöhen Zuzahlung – Auch Bund und Länder beteiligen sich an Kosten

31.01.2014. Viele Paare wünschen sich ein Kind und bleiben doch ohne Nachwuchs. In Deutschland ist derzeit jedes 6. Paar ungewollt kinderlos, wobei die Ursachen zu gleichen Teilen bei der Frau, beim Mann oder bei beiden liegen. Vor allem Paare, die älter als 35 Jahre sind, versuchen durch künstliche Befruchtung eine Schwangerschaft herbeizuführen – wenn sie es sich finanziell leisten können.

Penisverkrümmung: Hoffnung durch Enzymtherapie? FDA lässt Collagenase clostridium histolyticum zur Behandlung der IPP zu – Deutsche Urologen skeptisch

30.01.2014. Es ist eine Krankheit, die vor allem Männer zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr trifft und einen enormen Leidensdruck verursachen kann: Die Induratio penis plastica (IPP), die sogenannte erworbene Penisverkrümmung. Jetzt hat die US-Arzneimittelbehörde FDA den Einsatz von Collagenase clostridium histolyticum (Xiaflex) zur Behandlung der IPP zugelassen und schürt damit die Hoffnung vieler Betroffener auf eine erfolgreiche Therapie.

Berufspoltisches Forum: Urologische Versorgung der Zukunft - DGU und BDU gemeinsam beim 31. Deutschen Krebskongress in Berlin

30.01.2014. Beim Deutschen Krebskongress, den Deutsche Krebsgesellschaft und Deutsche Krebshilfe zum ersten Mal gemeinsam veranstalten, sind Urologen traditionell stark vertreten, denn etwa jede vierte aller Krebsneuerkrankungen wird letztlich als urologischer Tumor lokalisiert. Auch beim „31. Deutschen Krebskongress“, der unter dem Motto „Intelligente Konzepte in der Onkologie – Individualisierung, Interdisziplinarität, Innovation“ vom 19. bis 22. Februar 2014 in Berlin stattfindet, stehen zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen aktuellster Entwicklungen in Diagnostik und Therapie urologischer Tumoren – vom Prostatakarzinom sowie Penis-, Hoden- und Blasenkrebs bis hin zum Nierenzellkarzinom. Zudem treten die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) auf dem Kongress erstmals mit einer gemeinsamen gesundheits- und berufspolitischen Veranstaltung auf, in der sie am Mittwoch, den 19. Februar von 9.45 bis 10.45 Uhr die „Urologische Versorgung der Zukunft“ thematisieren.

Urologen appellieren zur Teilnahme an größter Prostatakrebs-Studie

PREFERE: Chance für urologische Forschung und Patienten

29.01.2014. Vor genau einem Jahr, im Januar 2013, fiel der Startschuss für die deutsche Prostatakrebs-Studie PREFERE, eine der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie. Sie soll erstmals alle vier empfohlenen Therapien zur Behandlung eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms miteinander vergleichen. Die Studie wird von einem großen Bündnis aus Deutscher Krebshilfe sowie den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen industrieunabhängig finanziert, unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU), dem Berufsverband Deutscher Urologen e.V. (BDU), der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe. Jetzt ziehen die Urologen eine erste Bilanz.

Im Einklang mit der neuen Bundesregierung: Urologen wollen Prävention und Früherkennung stärken

03.01.2014. Im Koalitionsvertrag ist es festgehalten: Union und SPD wollen noch 2014 ein Präventionsgesetz verabschieden sowie Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern und die ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Erwachsenen stärken. Deutschlands Urologen begrüßen diese Vorhaben ausdrücklich und sehen sich in ihrem eigenen Bestreben bestätigt, urologischen Erkrankungen aktiv vorzubeugen, sie früh zu erkennen und dadurch möglichst häufig kurativ behandeln zu können. Zuletzt hatten die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) 2013 eine umfängliche Aufklärungs-Offensive zur Früherkennung von Prostatakrebs gestartet und eine breite sachliche Diskussion in den Publikumsmedien initiieren können.

Präventions-Ratgeber in zweiter Auflage zu bestellen

03.01.2014. Rund ein Viertel aller Krebserkrankungen sind urologische Tumore. Inkontinenz und Harnsteinerkrankungen sind millionenfach verbreitete Volkskrankheiten, die gutartige Prostatavergrößerung und Erektionsstörungen häufige Männerleiden. Vielen Erkrankungen kann mit einem entsprechenden Lebensstil vorgebeugt werden, selbst 40 Prozent der Krebserkrankungen gelten als vermeidbar. Wie aber sehen gezielte Präventionsmaßnahmen für Blase, Nieren und Prostata aus? Was ist gut für Potenz und Fruchtbarkeit? Welche urologischen Erkrankungen sollten frühzeitig behandelt werden, um Begleiterkrankungen zu vermeiden? Antworten liefern die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) in ihrem „Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen“. Vor gut einem Jahr ist die farbige Broschüre vorgestellt worden. Inzwischen ist die zweite Auflage erschienen, die ab sofort online auf der Website der Deutschen Urologen unter www.urologenportal.de bestellt werden kann. Bis zu 50 Exemplare sind kostenlos.

DGU-Projekt zur Aufarbeitung der Vergangenheit erhält Forschungspreis

16.11.2013. Das ärztliche Ethos vom Heilen und Helfen wurde unter dem Nationalsozialismus vielfach in ein Prinzip der Ausgrenzung und Vernichtung pervertiert. Die Aufarbeitung dieser Schreckensepoche hat sich die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) für ihr Fachgebiet schon seit Jahren zur Aufgabe gemacht. Aus diesem Engagement resultiert der 2011 erschienene Doppelband „Urologen im Nationalsozialismus. Zwischen Anpassung und Vertreibung“, der jetzt mit dem vom Bundesministerium für Gesundheit, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer gemeinsam ausgelobten Forschungspreis „Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus“ gewürdigt wird. Der Hauptpreis wurde den Herausgebern gestern in Berlin im Hause der Bundesärztekammer überreicht.

Studienteilnehmer gesucht - Stoßwellentherapie bietet neue Hoffnung bei Potenzstörungen

08.11.2013. Potenzstörungen sind ein äußerst schambesetztes Thema, das von den Betroffenen meist verschwiegen wird. Dabei sind sie durchaus nicht allein mit ihrem Leid: Rund 50 Prozent der Männer zwischen 40 und 70 Jahren werden mit erektiler Dysfunktion, also der Unfähigkeit, Erektionen zu bekommen oder diese während des Geschlechtsverkehrs aufrecht zu erhalten, in unterschiedlicher Ausprägung konfrontiert.

DGU und Stiftung Urologische Forschung fördern Kinderurologie: Neue Stiftungsprofessur geht nach Ulm

08.11.2013. Angeborene urogenitale Fehlbildungen und Funktionsstörungen sind bei Kindern häufig. Allein rund 18 Prozent der bis zu achtjährigen Jungen sind von einer Phimose betroffen, einer Vorhautverengung, die im Säuglingsalter normal ist, sich aber bis zum fünften Lebensjahr von selbst gegeben haben sollte.

Patienten mit Urologen besonders zufrieden - 250.000 Arztbewertungen des Internetportals „Weisse Liste“ analysiert

20.09.2013. Wenn es um die Zufriedenheit von Deutschlands Patienten mit ihren Ärzten geht, stehen die Urologen ganz weit vorn: Das hat eine aktuelle Analyse von rund 250.000 Bewertungen zu Ärzten auf dem Internetportal „Weisse Liste“ und den verwandten Portalen von AOK, BARMER GEK und Techniker Krankenkasse (TK) ergeben.

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Informationen zu den Meldungen:
Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
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