Autor: Pressestelle DGU|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 29. Oktober 2019

Informationen für Ärzte und Patienten Kinderwunsch: Hilfe bei ungewollter Kinderlosigkeit

06.02.2020. In Deutschland ist heute fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Doch nur zehn bis zwölf Prozent der ungewollt kinderlosen Paare nehmen in Deutschland die vielen Möglichkeiten der modernen Reproduktionsmedizin in Anspruch. Umso wichtiger sind Information und Aufklärung der Betroffenen sowie kompetente ärztliche Beratung.

Mit Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend realisiert die Zeitbild Stiftung deshalb das Zeitbild MEDICAL „Kinderwunsch: Hilfe bei ungewollter Kinderlosigkeit“. Die Materialien sind nun in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen und können ab sofort wieder kostenlos bestellt werden.Enthalten sindeine Informationsmappe für das medizinische und beratende Fachpersonal sowie ein Magazin für die betroffenen Frauen und Männer etwa zur Auslage im Wartebereich. Die Materialien erläutern u. a. Ursachen ungewollter Kinderlosigkeit und behandeln medizinische und rechtliche Aspekte der Reproduktionsmedizin. Darüber hinaus werden finanzielle und psychosoziale Unterstützungsangebote vorgestellt.
Kostenlose Bestellung und Download der ärztlichen Informationsmappe und des Patientenmagazins in vier verschiedenen Sprachen unter: www.zeitbild.de/kinderwunsch-2.

Da die Gründe für eine ungewollte Kinderlosigkeit zu etwa gleichen Teilen bei der Frau und beim Mann liegen, lässt eine aktuelle dänische Querschnittstudie aufhorchen. Danach habe die Einnahme von Fischölkapseln einen günstigen Einfluss auf die Spermienqualität. Zink und Folsäure haben bei Männern laut einer neuen Multicenterstudie aus den USA dagegen keinen Effekt auf die Fertilität. Der Schlussfolgerung der Autoren, dass diese Studie die Nahrungsergänzung mit Zink und Folsäure bei Männern mit unerfülltem Kinderwunsch nicht rechtfertigen könne, wird auch von der Expertin der Deutschen Gesellschaft für Urologie Prof. Sabine Kliesch vom Universitätsklinikum Münster geteilt.

Text: DGU-Pressestelle


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