Autor: Pressestelle DGU|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 29. Oktober 2019

Erste deutsche Leitlinie zur Hypospadie veröffentlicht

01.10.2021. Die erste deutsche Leitlinie zur Hypospadie liegt vor: Die „Leitlinie zur operativen Behandlung der distalen, mittleren und proximalen Hypospadie“ der Entwicklungsstufe S2k wurde unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie e.V. (DGKCH) erstellt und ist nun auf der Webseite der AWMF abrufbar. Die Hypospadie ist eine häufig auftretende Fehlbildung bei Jungen. Etwa 1 von 200 bis 1 von 300 Jungen sind betroffen. Die Leitlinie soll zu einer Standardisierung der Behandlung der Hypospadie, zur Qualitätssicherung sowie einer Verbesserung der Behandlungsergebnisse und damit der Lebensqualität der Patienten beitragen.

Die Studienautoren formulieren ein klares Ziel: „Aufgrund der Komplexitat des operativen Eingriffes sowie der Variabilität der Fehlbildung selbst hat sich bis heute kein standardisiertes Verfahren zur Behandlung etabliert. Vielmehr sind heute annähernd 250 verschiedene operative Techniken bekannt.
Zielorientierung dieser Leitlinie ist daher das einheitliche Vorgehen im Rahmen der präoperativen, operativen wie postoperativen Behandlung und Nachsorge der verschiedenen Formen, also der distalen, mittleren wie proximalen Hypospadie.“

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