Autor: Pressestelle DGU|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 29. Oktober 2019

Weltkrebstag 2021 im Zeichen der Prävention: HPV-Impfung schützt Mädchen und Jungen vor Krebs

03.02.2021. Drei Zahlen rückt die Deutsche Krebshilfe anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar in den Fokus: Jedes Jahr erkranken in Deutschland 510.000 Menschen neu an Krebs – Tendenz steigend. Über vier Millionen Menschen leben mit der Krankheit. Und rund 40 Prozent aller Krebsfälle könnten durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden.

Zu einem gesunden Lebensstil gehören unter anderem regelmäßige Bewegung, ein normales Körpergewicht, der Verzicht auf das Rauchen und ein vernünftiger Umgang mit UV-Strahlen. Auch Impfungen gegen krebserregende Viren senken das Krebsrisiko, betont die Deutsche Krebshilfe.

 

Die Deutsche Krebsstiftung setzt zum diesjährigen Weltkrebstag deshalb einen Schwerpunkt auf die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV). Die sexuell übertragene Infektion mit HPV kann nicht nur Gebärmutterhalskrebs auslösen, sondern auch zu Analkrebs, Mund- und Rachenkrebs sowie Peniskrebs führen. Zum Schutz vor diesen HPV-bedingten Krebserkrankungen empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland seit 2007 die HPV-Impfung für Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren und seit 2018 auch für Jungen.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. macht sich seitdem für die HPV-Impfung für Jungen stark und informiert auf einer eigenen Webseite, mit einem Flyer und vielen Videos zum Thema. Alles unter diesem Link.

 


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