Autor: Pressestelle DGU|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 29. Oktober 2019

Kein Nutzen der Fusionsbiopsie bei Prostatakrebs-Verdacht? DGU e.V. kritisiert HTA-Bericht des IQWiG und gibt Stellungnahme ab

09.07.2020. Können Männer mit einem Verdacht auf Prostatakrebs von einer Fusionsbiopsie im Vergleich zur bisher üblichen Ultraschallbiopsie profitieren? Diese Frage hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nach einer Bürgeranfrage im Rahmen des „ThemenCheck Medizin“ durch das Essener Forschungsinstitut für Medizinmanagement und externe Sachverständige untersuchen lassen und am 12. Juni 2020 einen vorläufigen Health-Technology-Assessment-Bericht (HTA) veröffentlicht.

Darin sieht das IQWiG keinen Anhaltspunkt für einen höheren Nutzen oder Schaden bei Anwendung der Fusionsbiopsie. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) nimmt den vorläufigen HTA-Bericht mit Verwunderung zur Kenntnis und hat jetzt im Zuge des laufenden Stellungnahmeverfahrens eine schriftliche Eingabe eingereicht.

 

Hier die

DGU-Stellungnahme zum Vorbericht, Version 1, HTA-Nr.: HT18-03, Titel: Prostatakrebs. Führt die Anwendung der Fusionsbiopsie im Vergleich zur Anwendung üblicher diagnostischer Verfahren zu besseren Behandlungsergebnissen?

 


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