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Laparoskopische transmesocolische Pyleolithotomy Einer Hufeisenniere

115914.09.20196 MinutenDeutsch

Abstract

laparoskopische transmesocolische Pyelolithotomie einer Hufeisenniere

L. Rosa de Pauli1, M. Rauchenwald1, P. Pamberger2, M. Marszalek1
1Donauspital SMZ Ost, Urologie, Wien, Österreich, 2Donauspital SMZ Ost, Radiologie, Wien, Österreich

Einleitung: Durch die gestörte Drainage des Nierenbeckens ist Nephrolithiasis eine häufige Komplikation bei Hufeisennieren.
Material und Methode: Step by step Video-Präsentation einer laparoskopischen transmesocolischen Pyelolithotomie einer Hufeisenniere.
Ergebnisse: Ein 51 jähriger Patienten präsentierte sich mit einem 2.1 cm großen Konkrement im rechten Nierenbecken einer Hufeisenniere. Die anteriore Lage des Konkrements ermöglichte einen laparoskopischen Zugang zur vollständigen Steinsanierung. 3D-CT-Angio-Rekonstruktionen lieferten wesentliche Informationen über die Blutversorgung der Hufeisenniere sowie die genaue Position von Nierenbecken und Stein. In einer modifizierten Trendelenburg-Position mit 30° Rechtsseitenlage wurde der Dünndarm in den rechten Oberbauch mobilisiert. Anschliessend wurde das Mesocolon fenestriert, wodurch die vollständige Mobilisierung des linken Kolonrahmens vermieden wurde. Nach Identifikation des rechten Ureters und des Nierenbeckens wurde dieses mit einem laparoskopischen Choledochotom eröffnet, der Stein mit einer bipolaren Pinzette extrahiert und das Nierenbecken auf Restkonkremente untersucht. Bereits präoperativ wurde ein CH7 Ureterstent implantiert. Das Nierenbecken wurde mit einer 3.0 V-Loc Naht fortlaufend verschlossen. Zuletzt wurden Gerota`sche Faszie sowie Mesocolon verschlossen. Der Dünndarm wurde repositioniert und ein CH12 Drain eingelegt. Die Operationszeit betrug 197 min bei minimalem Blutverlust (25 ml).
Schlussfolgerung: Die laparoskopische transmesocolische Pyelolithotomie ermöglicht bei Hufeisennieren eine vollständige Steinentfernung bei geringer Morbidität. Voraussetzung für den Erfolg des Eingriffes sind die
Berücksichtigung der variablen Gefäßsituation, die Lagerung des Patienten und die Planung der Trokarpositionen.
 

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