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Das Phorbas-System zur operativen Therapie der männlichen Belastungsinkontinenz

200401.01.20147:32Englisch

Abstract

W. Hübner*1, A. Kretschmer2, M. Rutkowski*1, R.M. Bauer3

1Klinikum Korneuburg, Korneuburg, Austria, 2Ludwig-Maximilians-Universität, München, Germany, 3Ludwig-Maximilians-Universität, Urologie, München, Germany

Als Weiterentwicklung der Argus-Schlinge ist seit Ende 2013 das Phorbas-System erhältlich. In unserem Video wird dieOperationstechnik dargestellt. Das Phorbas-System besteht aus einem weichen, röntgendichten Silikonkissen, welches mittels Silikonarmen befestigt wird undüber einen scrotalen Port adjustiert werden kann. Die Implantation erfolgt transobturatorisch über eine perineale Single-Inzision.Ein spezieller ausfahrbarer Tunneler erleichtert den Durchzug der Arme durch das Foramen Obturatum (FO).Für die Implantation erfolgt eine perineale Inzision. Präparation des M. bulbospongiosus. Darstellung der Crura bds. Unmittelbaran den Crura wird stumpf das subkutane Fett nach lateral abgedrängt, um den Ramus inferior ossis pubis (RI) darzustellen.Das FO wird palpatorisch identifiziert und der Tunneler „aussen - innen“ eingebracht. Nach Durchstoßen der Membran wird dieSpitze in Richtung paraurethral geführt, bis sie mit dem Zeigefinger zwischen Crus und Harnröhre identifiziert werden kann. Andieser Stelle wird ausgestochen und die Spitze des Tunnelers ausgefahren. Der Zugfaden des Armes wird in die Öse desTunnelers eingebracht, der Tunneler wieder vollständig eingefahren und somit der Zugfaden durch das FO geführt. DerDurchzug des Armes erfolgt mit Zugrichtung nach cranial um die Friktion um den RI zu minimieren. Beide Arme werden an den Ankern der Schlinge fixiert, sodass sich der Zeigefinger noch unter leichtem Druck zwischen Harnröhre und Schlinge einbringenlässt. Das System wird mit 3ml NaCl befüllt. Die Überstände der Arme werden abgetrennt und der Port rechtsseitig subkutan imSkrotum platziert.

Zusammenfassung: Das Phorbas ist ein sicher zu implantierendes Schlingensystem zur Behandlung der männlichenBelastungsinkontinenz.

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