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Laparoskopische anatomische rakikale Prostatektomie - Technik und Ergebnisse nach über 350 Patienten

35901.01.200214 MinutenDeutsch

Abstract

Rassweiler J., Hatzinger M., Seemann O., Schulz M.

Urologische Klinik, SLK Kliniken Heilbronn

Ziele: Basierend auf den Erfahrungen von Guilloneau, Vallancien und Abbou haben wir seit März 1999 die Heilbronner Modifikation der laparo-skopischen radikalen Prostatektomie entwickelt und inzwischen bei über 350 Patienten eingesetzt. Die Technik lehnt sich an die klassische Form der retropubischen anatomischen radikalen Prostatektomie, wie von Walsh beschrieben, an. Inzwischen sind wir in der Lage sämtliche technischen Modifikationen dieser offen-operativen Technik (nerve-sparing, bladder-neck sparing, nur partielle Durchtrennung der puboprostatischen Liga-mente) laparoskopisch umzusetzen. Der Video soll unsere aktuelle Technik demonstrieren.

Methodik: Entscheidend sind, neben der zunehmenden Erfahrung, auch die Entwicklung spezieller Instrumente (120°-Dissektor, 120°-Retraktor), der Einsatz eines sprachgesteuerten Kamera-arms (AESOP) sowie die Umsetzung der lapaoskopischen Geometrie (Winkel zwischen Nadel und Nadelhalter).

Ergebnisse: Von 392 Patienten waren 3 % pT1, 57 % pT2, 36 % pT3 und 4 % pT4. Die Operationszeit lag inklusive der pelvinen Lymphadenektomie im Mittel bei 248 (128-500) Minuten mit einer linear abnehmenden Tendenz, die es heute erlaubt zwei Operatione täglich durchzuführen. Die Konversionsrate lag bei 2,0 %, die Reinterventionsrate bei 2,8 % wegen Nachblutung, Rektumverletzung und Urinextravasation. Die Komplikationsrate betrug 13,6 % mit Beckenhämatom in 6,7 %, Rektumfistel in 1 %, Anastomosenstriktur in 2,8 %. Positive Ränder wurden in 17 % dokumentiert (pT2:4,9; pT3a:13,6: pT3b 40 %). Die Kontinenzrate unserer Patienten liegt nach 18 Monaten bei 96 % mit einer steigenden Tendenz zur Frühkontinenz.

Schlussfolgerungen: Die laparoskopische radikale Prostatektomie ist eine technisch schwierige, aber transferierbare Technik. Sie hat an unserer Klinik Priorität, wobei die Patientenakzeptanz auf Grund der Vorteile der minimal-inavsiven Technik hoch ist.

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