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Die transurethrale Elektroresektion der Prostata mit koagulierendem intermittierendem Schneiden (KIS)

36601.01.200416 MinutenDeutsch

Abstract

Hartung R.1, May F.1

1Klinikum rechts der Isar, Urologische Klinik u. Poliklinik, München

Charakteristische Vorzüge der transurethralen Elektroresektion der Prostata (TURP) sind der sofort einsetzende Therapieerfolg bei sehr guten Langzeitergebnissen. Einen Nachteil des Verfahrens stellen das erhöhte Blutungsrisiko und die Spülflüssigkeitseinschwemmung dar. Um die perioperative Morbidität zu senken, wurde in mehreren Schritten das Koagulierende Intermittierende Schneiden (KIS) entwickelt. Beim KIS setzt sich die Schneidephase aus mehreren hohen Spannungsimpulsen zusammen, die regelmässig von spannungsfreien Perioden unterbrochen werden. Die Regelung der zum Schneiden notwendigen Leistung erfolgt durch eine Variation der Pausezeit zwischen zwei Pulsen. Dadurch wird ein deutlich verbesserter Koagulationseffekt erzielt, ohne die Gesamtenergie wesentlich zu erhöhen und ohne die Schneideleistung zu kompromittieren. Eigene Untersuchungen und eine multizentrische Anwendungsbeobachtung ergaben eine signifikante Reduktion der Bluttransfusions- und Einschwemmungsrate durch die verbesserte Technik. Im Film werden die elektrophysikalischen Grundlagen des KIS geschildert und die klassische Resektionstechnik unter Verwendung der verbesserten Hochfrequenztechnik demonstriert.

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