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Aktuelle Meldungen für Fachbesucher

Kongressnachlese 2012: Punktlandung der DGU in Leipzig

20.10.2012. „Cleared for take-off“: Die offizielle Startfreigabe für den 64. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) erfolgte am 26. September 2012 pünktlich um 10.00 Uhr mit der Eröffnung der Industrieausstellung durch DGU-Präsident Prof. Dr. med. Dr. h.c. Stefan C. Müller, der die Jahrestagung unter das Motto „Wissenschaft, Fortschritt, Leben“ gestellt hatte. Bei sommerlichen Temperaturen gingen 7171 Teilnehmer aus 33 Ländern der Welt im Congress Center Leipzig (CCL) an Bord von Flug „DGU 2012“, der sich während der gesamten Reisedauer jung, dynamisch und erfrischend schnörkellos präsentierte.

Urologen veröffentlichen Präventions-Ratgeber

02.10.2012. Rauchstopp für Blase und Nieren, Abspecken für Potenz und Kontinenz! Schmerzhafte Harnsteine vermeiden, Hodenhochstand frühzeitig behandeln, um Folgeerkrankungen zu verhindern: Vielen urologischen Erkrankungen kann man vorbeugen. Mit ihrem neuen Patientenratgeber wollen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. die notwendige Aufklärung in der Bevölkerung forcieren.

BDU setzt auf gemeinsamen Widerstand gegen Honorarbeschluss

02.09.2012. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) sieht die ambulante medizinische Versorgung in Praxis und Klinik gefährdet. Der Honorarbeschluss des erweiterten Bewertungsausschusses vom Donnerstag trägt der gesellschaftlichen Entwicklung von Demografie und Morbiditätslast nicht ausreichend Rechnung.

Stellungnahme zur PIVOT-Studie und der Frage unnötiger Operationen bei Prostatakrebs von DGU und AUO

02.08.2012. Die Bedeutung des PSA-Wertes im Rahmen des Screenings und der Früherkennung des Prostatakarzinoms wird in den öffentlichen Medien zunehmend und grundsätzlich in Zweifel gezogen und nachfolgende diagnostische und therapeutische Maßnahmen bei Feststellung eines krankhaft erhöhten PSA-Wertes werden kritisiert. Anlass hierzu sind nicht nur Empfehlungen der U.S. Preventive Services Task Force vom Oktober 2011, sondern auch die aktuell am 19. Juli 2012 im NEJM veröffentlichten Daten der sogenannten PIVOT Studie und der GEK-Krankenhausreport der Barmer Krankenkasse.

Gesetzesreform zur Förderung von Organspenden

17.07.2012. Künftig werden alle Bundesbürger ab 16 Jahren regelmäßig schriftlich nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod gefragt. Die Entscheidung für oder gegen die Spendebereitschaft bleibt freiwillig. Das hat der Bundestag nach jahrelanger Debatte mit breiter Mehrheit beschlossen und wird diese sogenannte Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz verankern. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) begrüßt den Beschluss, der dazu beitragen werde, in Deutschland den dramatischen Mangel an Spenderorganen zu reduzieren. „Die Menschen werden durch die schriftliche Anfrage zum Nachdenken und zum aktiven Handeln aufgefordert. Denn nach aktuellen Umfragen sind rund drei Viertel aller Bürger durchaus bereit, nach dem Tod ein Organ zu spenden, um schwer kranken Mitmenschen zu helfen. Aber nur ein Viertel dokumentiert dies auch mit einem Organspendeausweis“, sagt DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch. Bundesweit warteten gegenwärtig rund 8000 Patienten allein auf eine Niere. Die Zahl der Sterbefälle während der oft jahrelangen Wartezeit auf ein passendes Spenderorgan sei groß.

Für mehr Patientensicherheit: Berufsverband installiert Fehlermanagementsystem in der Urologie

10.07.2012. In der Luftfahrt sind Berichtssysteme zur Fehlervermeidung seit über 30 Jahren etabliert; das deutsche Gesundheitswesen ist indes noch dabei, eine offene Fehlerkultur zu entwickeln. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU e.V.) unterstützt diesen Prozess aktiv und favorisiert ein anonymes internetbasiertes Fehlermanagementsystem in der Urologie. Das sogenannte CIRS-Urologie ist eine fachspezifische Variante des Berichts- und Lernsystems der Deutschen Ärzteschaft für Kritische Ereignisse und Fehler in der Medizin namens Critical Incident Reporting-System (CIRS), das von der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung propagiert und vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) betreut wird.

Urologen streben schnelle Umsetzung der Pflegereform an

29.06.2012. Das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) hat den Bundestag passiert: Nach der heutigen Zustimmung durch das Parlament geht es nun um die Umsetzung der Pflegereform. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) begrüßt die Vorstellungen der Bundesregierung zur Verbesserung der medizinischen und pflegerischen Versorgung älterer Menschen und strebt deren schnelle Realisierung an. Erste Gespräche mit den Krankenkassen sind für Juli geplant.

Bundesregierung bringt Gesetz zu Patientenrechten auf die Schlussetappe

27.06.2012. Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist schon lange im Wandel - von den Göttern in Weiß gegenüber vertrauensvollen Kranken und Bittstellern zunehmend hin zu Leistungserbringern auf der einen Seite gegenüber kritischen Beitragszahlern und Verbrauchern mit verbrieften Rechten auf der anderen Seite. Diese Rechte will die Bundesregierung mit einem im Mai 2012 beschlossenen Patientenrechtegesetz bündeln und die Position des Patienten im Gesundheitssystem weiter stärken. Es soll dazu beitragen, dass Patienten ihrem Arzt, Apotheker oder der Krankenkassen auf Augenhöhe gegenübertreten können.

Urologin macht sich für geburtsverletzte Frauen in Äthiopien stark

14.08.2012. Seit es die Entbindung durch den Kaiserschnitt gibt, kommen Geburtsfisteln in entwickelten Ländern praktisch nicht mehr vor. Dort gehören Blasen-Scheiden-Fisteln, die in der Regel Inkontinenz nach sich ziehen, weitgehend der medizinischen Vergangenheit an. Ganz anders stellt sich dies in weiten Teilen Afrikas und Asiens dar, wo jedes Jahr bis zu 100.000 Frauen schwerste innere Verletzungen bei der Geburt eines Kindes erleiden: Allein in Äthiopien kommen alljährlich mehr als 9000 neue Fälle hinzu.

Alexander-von-Lichtenberg-Preis 2012 - Die urologische Praxis als Ort kreativer Wissenschaft

25.05.2012. Seit 2000 wird der Alexander-von-Lichtenberg-Preis – originärer Qualitätspreis der niedergelassenen Urologie – von der Deutschen Gesellschaft für Urologie, dem Berufsverband der Deutschen Urologen und der Takeda Pharma GmbH ausgeschrieben. Und auch dieses Jahr möchten sich die Initiatoren des Preises wieder gern von zahlreichen, kreativen und außergewöhnlichen Ideen begeistern lassen, wie sie schon all die Jahre zuvor von engagierten Urologen verwirklicht und umgesetzt worden sind – als vorbildliche Beiträge für eine lebendige Medizin im Sinne einer ganzheitlichen Patientenversorgung.

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