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Aktuelle Meldungen für Fachbesucher

Stellungnahme der Urologen zu irritierender Berichterstattung um AOK „Faktenboxen“

04.06.2015. Stellungnahme von Deutscher Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) zur Berichterstattung über die Veröffentlichung erster AOK-Faktenboxen am (Fehl-)Beispiel des PSA-Tests in verschiedenen Medien wie etwa WAZ/derwesten.de (26.05.2015), Aachener Nachrichten (26.05.2015), n-tv.de (26.05.2015), Saarbrücker Zeitung (27.05.2015) uvm.
Nach Pfingsten hat die AOK ihre ersten „Faktenboxen“ veröffentlicht, die dazu beitragen sollen, die Gesundheitskompetenz von Versicherten zu stärken, indem komplexe Fragen zu Nutzen und Risiken von medizinischen Behandlungen, Früherkennungen oder Nahrungsergänzungsmitteln auf kompakte Weise beantwortet werden.

Urologen zum Tag der Organspende: Vertrauen in die Nierentransplantation ist gerechtfertigt

04.06.2015. Anlässlich des diesjährigen bundesweiten Tages der Organspende am 6. Juni appelliert auch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) an die Bevölkerung, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und angesichts der fortgesetzten Reformen neues Vertrauen in die Organspende zu fassen. DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg betont: „Durch die eingeleiteten Reformprozesse, mehr Transparenz und Kontrollmechanismen wird die Transplantationsmedizin langfristig verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen.“ Er unterstreicht, dass es sich bei dem sogenannten Organspende-Skandal um einen Verteilungsskandal bei der Leber gehandelt habe. „Bei der Niere hat es nie Auffälligkeiten gegeben. Das haben bundesweite Kontrollen in den Nierentransplantationszentren eindeutig bestätigt. Vertrauen in die Nierentransplantation war zu jederzeit gerechtfertigt.“

Uni Münster: Defekt des TEX11-Gens verursacht männliche Unfruchtbarkeit

31.05.2015. Ungewollte Kinderlosigkeit trifft in Deutschland etwa jedes sechste Paar, und häufig ist sie vom Mann verursacht - in mindestens jedem dritten Fall. Forscher der Universität Münster haben jetzt gemeinsam mit Kollegen der Universität Pittsburgh (USA) und der Akademie der Wissenschaften in Poznan (Polen) Mutationen des sogenannten TEX11-Gens als eine Ursache für gravierende Störungen der vollständigen Spermienbildung und somit für männliche Infertilität identifiziert. Für Männer, bei denen dieser Gendefekt diagnostiziert wird, erklärt dieser die Ursache ihrer Zeugungsunfähigkeit - wenngleich es dafür derzeit noch keine therapeutische Abhilfe gibt.

Service für Urologen - Ab dem 16. Mai: Online-News vom AUA in New Orleans

13.05.2015. Schneller Nachrichten-Service vom US-Urologen-Kongress: Sechs renommierte deutsche Urologen sind in New Orleans auf dem AUA Annual Meeting vom 15. bis 19. Mai 2015 für die Online-Plattform AUA SELECT vor Ort und fassen zeitnah ausgewählte Vorträge und Forschungsergebnisse in Form von Videoaufzeichnungen und Vortragsfolien zum Download zusammen.

Bis zum 11. Juni 2015: Online-Petition will Versorgung mit Inkontinenzhilfen sichern

13.05.2015. Bis zu zehn Millionen Deutsche leiden unter einer Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnverlust. Betroffen sind Kinder sowie Frauen und Männer jeden Alters. Viele von ihnen sind auf Hilfsmittel angewiesen, um ihren Alltag zu bestreiten. Doch einige Krankenkassen beschränken die Versorgung mit Inkontinenzhilfen auf das Mindeste – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf der Patienten aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung oder ihrer Lebensumstände.

Männergesundheit: Studie sucht Teilnehmer für eine deutschlandweite Befragung

04.05.2015. Warum nehmen so wenige Männer an Programmen zur Gesundheitsförderung teil? Eine umfangreiche deutschlandweite Befragung am Fachbereich Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg soll dieser Frage nachgehen. Für die anonyme, datenschutzrechtlich abgesicherte Umfrage, die in Kooperation mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz durchgeführt wird, werden Teilnehmer gesucht.

Konzertierte Aktion für Prostata-Studie

21.04.2015.
PREFERE sorgt für bessere Diagnostik und Betreuung

Unterstützer appellieren an Ärzte und Patienten

Patienten sollen Ärzte aktiv auf PREFERE-Studie ansprechen

Hodenhochstand früher behandeln, Langzeitfolgen reduzieren: Urologen starten Aufklärungs-Kampagne im Internet

08.04.2015. Der Hodenhochstand zählt zu den häufigsten urologischen Erkrankungen von Kindern: Bei etwa drei Prozent aller zum Termin geborenen Jungen sind ein oder beide Hoden nicht im Hodensack tastbar. Diese Entwicklungsstörung wird häufig zu spät erkannt und therapiert, warnt die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU). Mit ernsten Folgen: „Wird der Hodenhochstand nicht bis zum Ende des ersten Lebensjahres behandelt, drohen Unfruchtbarkeit und ein bis zu 8-faches Risiko, später an Hodenkrebs zu erkranken“, so Prof. Dr. Raimund Stein, Vorsitzender des DGU-Arbeitskreises Kinder- und Jugendurologie. Eine Kampagne der Fachgesellschaft im Internet soll junge Eltern nun darüber aufklären.

DGU und BDU: Unterstützung der PREFERE Studie

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen,

die anhaltende Diskussion um die PREFERE Studie veranlasst uns, auf Folgendes hinzuweisen:

Die Frage der Therapie bzw. angemessenen Vorgehensweise beim Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom ist wissenschaftlich nicht geklärt. Ob Männer mit einem begrenzten Gleason 6 oder Gleason 7a Prostatakarzinom radikal operiert oder bestrahlt werden oder besser eine Brachytherapie oder Active Surveillance erhalten sollten, ist aufgrund der Studienlage nicht zu entscheiden. Wir haben dazu meist zwar eine eigene Meinung, aber wir sollten anerkennen, dass dies lediglich eine Meinung ist. Daher kann auch niemand wissen, welche Methode unterlegen ist und was man Männern in dieser Situation ernsthaft raten sollte.

67. Urologen-Kongress in Hamburg demonstriert Vielfalt

19.03.2015. Urologen behandeln nicht nur Prostataerkrankungen – vor allem diese Botschaft will der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 67. Kongress der medizinischen Fachgesellschaft, der vom 23. bis 26. September 2015 im Hamburger Congress Center (CCH) stattfindet, nach außen tragen. Unter dem Motto „Urologie umfasst mehr“ stellt Prof. Dr. Stephan Roth den immanenten urologischen Therapieauftrag der alters- und geschlechterübergreifenden Behandlung von Nieren-, Blasen- und Genitalerkrankungen in den Fokus. Auf dem weltweit drittgrößten Urologen-Kongress werden rund 7000 internationale Fachbesucher und renommierte Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger Prof. Dr. Harald zur Hausen, erwartet.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:
Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Tel.: 040 - 79140560
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