Autor: Pressestelle DGU|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 29. Oktober 2019

Welt-HPV-Tag: Impfung ist eine Chance zur Krebsprävention!

04.03.2021. Der 4. März ist Welt-HPV-Tag und auch in diesem Jahr informieren Organisationen wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe über die Risiken durch Humane Papillomviren (HPV) und die Schutzimpfung für Mädchen und Jungen gegen HPV-bedingte Krebserkrankungen.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. macht sich seit Langem für die HPV-Impfung stark und informiert auf einer eigenen Webseite, mit einem Flyer und vielen Videos über die Impfung für Jungen. Alles unter diesem Link.

 

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 7.850 Menschen an Krebs, der durch Humane Papillomviren (HPV) bedingt ist. Sie sind die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs, können aber auch weitere Krebsarten wie Hals-Rachen-Tumore und Anal- oder Peniskarzinome auslösen. Zum Schutz vor diesen HPV-bedingten Krebserkrankungen empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland seit 2007 die HPV-Impfung für Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren und seit 2018 auch für Jungen.

 

Obwohl eine Impfung das Risiko für HPV-assoziierte Krebsarten deutlich senkt, wird die Chance zur Krebsprävention nach wie vor zu wenig genutzt: In Deutschlandsind nur 43 Prozent der 15-jährigen Mädchen vollständig geimpft. Für einen flächendeckenden Schutz vor krebserregenden humanen Papillomviren bedarf es indes einer Durchimpfungsrate von mindestens 70 Prozent.

 

Text: DGU-Pressestelle

 


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