Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 08. Oktober 2007|Aktualisiert am 06. April 2017

Innovations-Initiative: Urologen mit neuem Ressort "Forschung"

Prof. Dr. Bernd Wullich

Berlin, 27.09.2007. Für medizinischen Fortschritt und Innovation im Fach Urologie: Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) richtet ein neues Ressort "Forschung" ein. Auf ihrer Mitgliederversammlung im Rahmen des 59. DGU-Kongresses in Berlin (ICC) wählten die Teilnehmer gestern den Erlangener Urologen Professor Dr. Bernd Wullich (47) zum Leiter des neu gegründeten Vorstandsressorts.

"Mit der Einrichtung dieses neuen Arbeitsbereiches innerhalb der DGU haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um das wissenschaftliche Interesse zu fördern und die Basis beim Aufbau überregionaler, nationaler und/oder internationaler Kooperationen zu unterstützen. Dafür ist es zunächst notwendig, den Status quo der urologischen Forschung in Deutschland zu evaluieren und eine Plattform zu schaffen, die einen Überblick über forschungsaktive Arbeitsgruppen mit deren inhaltlichen und methodischen Forschungsschwerpunkten gibt", so der neue Ressortchef. Seminare und Workshops zur Fortbildung von Labormitarbeitern sowie ärztlichem und wissenschaftlichem Personal zu den Schwerpunkten Methoden der molekularen und biochemischen Analytik und Qualitätsmanagement seien ebenfalls geplant. "Ein mittelfristiges Ziel ist der Aufbau einer Institution zur Unterstützung einzelner Arbeitsgruppen oder Netzwerken in Bezug auf Antragsstellungen bei Drittmittelgebern", sagt der renommierte Urologe, der das neue Ressort drei Jahre lang leiten wird.

Professor Wullich, seit 1. September 2007 Direktor der Urologischen Klinik der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, erhielt bereits mehrere Auszeichnungen für seine wissenschaftliche Arbeiten; zuletzt wurde er für seine Forschung über genetische Diagnoseverfahren bei Prostatakrebs mit dem "Dr.-Wolfgang-Hepp-Preis" ausgezeichnet.

"Die Einrichtung des Ressorts 'Forschung' ist ein notwendiger Schritt zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der akademischen Urologie", sagt DGU-Generalsekretär Professor Dr. Michael Stöckle. Forschungsaktivität und Forschungsqualität der Urologie müssten verbessert werden. "Es gilt, in der Konkurrenz zu anderen medizinischen Fachbereichen zu bestehen und die Attraktivität unseres Faches für den Nachwuchs zu erhöhen."

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