Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 04. November 2008|Aktualisiert am 06. April 2017

Aktuelles aus der Pressestelle 09/2008

Journalistenanfragen, Veröffentlichungen, Patientensorgen - was läuft eigentlich in der gemeinsamen Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen? An dieser Stelle erhalten Sie kleine Einblicke in das Tagesgeschäft unserer Hamburger Schnittstelle zu den Medien.

Rund um den 60. DGU-Kongress

Jeder DGU-Kongress bringt auch für die Pressestelle neue Herausforderungen mit sich. Warum sich das Akkreditierungsverhalten der Journalisten im Vorfeld zum ersten Mal seitdem wir die Kongress-Pressearbeit übernommen haben, recht schleppend darstellte, ließ uns keine Ruhe. Durch eine Telefonaktion unter Journalistenkollegen hörten wir heraus, woran es liegen könnte: Ohne den, bislang üblichen, Auftrag von Industrie und großen Verlagen - verbunden mit der Übernahme von Reise-und Übernachtungskosten - wird heute kaum ein Fachjournalist den Kongressbesuch antreten. Interessante Themen allein reichen eben nicht aus. Aber wir haben Hoffnung, dass es noch kurzfristig zu mehr Presse-Akkreditierungen kommen wird. Denn noch nie wurden auf einem DGU-Kongress so viele Industrie-Pressekonferenzen (PK‘s) angeboten, wie in diesem Jahr in Stuttgart - und natürlich werden die veranstaltenden Firmen durch ein gezieltes Einladungsmanagement dafür sorgen, dass ihre PK’s auch gut besucht werden!

Auch wir, die DGU-Pressestelle, werden in bewährter Besetzung während der vier Kongresstage im ICS journalistisch tätig sein: Wir freuen uns, wenn Sie in diesem Jahr an unserer beliebten Umfrage zu den Kongresseindrücken teilnehmen, die wir später online veröffentlichen. Außerdem werden wir diesmal in unserer Nachlese die Tagung von verschiedenen Seiten beleuchten, indem wir so genannte „Kongress-Splitter“ zusammentragen.

Dauerbrenner Inkontinenz

Der Leidensdruck bei betroffenen Inkontinenzpatienten muss sehr groß sein: Noch immer erhält die Pressestelle tagtäglich Briefe und Anrufe von Menschen, die unter der Erkrankung leiden und uns ihre Sorgen und Ängste mitteilen. Manchmal hilft ein offenes Ohr oder der Hinweis auf ein nahegelegenes Kontinenz-Zentrum. In jedem Fall bleibt unsere zweite Patienten-Prominenten-Broschüre „Urologen brechen Tabus – ich helfe mit – Inkontinenz ist kein Schicksal, sondern heilbar!“ weiterhin sehr gefragt.

Aus den Redaktionen

Focus, Bild, Apotheken Umschau, Schöne Woche, ZDF, WDR – urologische Themen profitierten vom sagenumwobenen „Sommerloch“ in der Medienlandschaft. Harnblasenkrebs, immer wieder PSA, das „beste“ Stück des Mannes - das waren die großen Themen, mit denen „wir“ uns in den letzten Wochen platzieren konnten. Die Berichterstattung über Harnblasenkrebs basierte vor allem auf unserer Pressemitteilung im Zuge den Vorberichterstattung für den diesjährigen DGU-Kongress in Stuttgart.

Achtung: Praxis-Homepages im Visier!

Vor Monaten hatten wir Sie an dieser Stelle auf die Gefahr von fehlerhaften Websites aufmerksam gemacht. Nun gibt es beunruhigende Zahlen: Die Stiftung Gesundheit berichtet über eine Studie, wonach durch Abmahnungen von Ärztehomepages ein Schaden in Millionenhöhe entsteht. Laut Studie („Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2008“) würden bei insgesamt rund 108.000 Praxis-Websites circa 8.000 abgemahnt, wobei die durchschnittlichen Mahnkosten 1.000 Euro betrügen, so dass ein Schaden von rund acht Millionen Euro entstünde. Bereits die Auswahl der falschen Domain kann Ärger bereiten, wenn damit ältere Markentitel oder Firmenrechte missachtet werden. Und wer sein Fachgebiet und seinen Ort kurzum miteinander kombiniert, wie www.urologie-hamburg.de, produziert schnell Protest der Konkurrenz, da gegen das Verbot der irreführenden Werbung verstoßen wird.

Deshalb der Rat aus Ihrer Pressestelle: Nehmen Sie die Sache mit der Praxis-Homepage ernst, es könnte teuer werden!

Kontakt

Pressestelle
Bettina-Cathrin Wahlers &
Sabine M. Glimm
Grandkuhlenweg 5-7
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