Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 19. März 2008|Aktualisiert am 06. April 2017

Aktuelles aus der Pressestelle 02/2008

Journalistenanfragen, Veröffentlichungen, Patientensorgen - was läuft eigentlich in der gemeinsamen Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen? An dieser Stelle erhalten Sie kleine Einblicke in das Tagesgeschäft unserer Hamburger Schnittstelle zu den Medien.

PR für die Nachwuchsförderung der DGU

Im ersten Quartal des neuen Jahres startet in der Pressestelle auch die Öffentlichkeitsarbeit für den nächsten DGU-Kongress, der in diesem Jahr vom 24. bis 27. September 2008 in Stuttgart unter der Leitung von Professor Reinhold Horsch stattfindet.

Ein Schwerpunktthema dieser Jahrestagung, die unter dem Motto "Kompetenzen erhalten - Zukunft gestalten" steht, wird die Förderung des urologischen Nachwuchses sein. In der Kongress-Vorberichterstattung werden wir deshalb den Focus auch auf diesen Aspekt und die verschiedenen Förderprogramme wie "Die Besten für die Urologie", "DGU-Promotionspreis" und "Science around thirty" richten. Letzteres wird nach einem Jahr Pause auf dem 60. DGU-Kongress wieder ausgeschrieben. Deshalb an dieser Stelle die wichtigsten Informationen: Mit diesem Förderprogramm wird jungen, herausragenden urologischen Wissenschaftlern im Alter von maximal 35 Jahren die Möglichkeit zur Präsentation ihrer Forschungsschwerpunkte und -ergebnisse im Rahmen eines Übersichtsreferates in einer Forumssitzung auf der Jahrestagung gegeben. Jeder Referent wird mit einer Urkunde und 1.000 Euro ausgezeichnet. Die beste wissenschaftliche Präsentation wird darüber hinaus zusätzlich mit einem Preis ausgezeichnet, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Die Ausschreibung erfolgt über die Deutschen Urologischen Universitätskliniken. Die Referenten werden über ein Bewerbungsverfahren ermittelt.

Die Bewerbungsunterlagen einschließlich dem Titel des geplanten Referates, Lebenslauf, Publikationsverzeichnis mit Angabe der Impact-Faktoren und Angabe zu den abgeschlossenen und laufenden Drittmittelprojekten an denen der Bewerber beteiligt ist, sind bis zum 1. April bei der Geschäftstelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie per Email an nachwuchsfoerderung(at)dgu.de einzureichen.

Spam und kein Ende

Etwa 70 Prozent der Journalistenanfragen erreicht die Pressestelle der Urologen per Email. Die übrigen Anliegen werden telefonisch vorgetragen. Auch Patienten und Selbsthilfeverbände nutzen vorwiegend die elektronische Post, um Kontakt zu uns aufzunehmen. Somit ist eine der zeitaufwändigen Hauptaufgaben im Tagesgeschäft einer Pressestelle das Abrufen und Beantworten der Emaileingänge.

Die Probleme, die sich durch diese Art der modernen Kommunikation zunehmend ergeben, sind auch uns deshalb gut bekannt: Die Flut des elektronischen Werbe-Mülls wächst unaufhaltsam. Erhebungen zeigen, dass das Spam-Aufkommen 2007 um 100 Prozent auf mehr als 120 Milliarden Nachrichten pro Tag gestiegen ist. Rein rechnerisch hat damit jeder Email-Kontobesitzer täglich rund 20 Spam-Mails erhalten. In Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Pressestellen ist die Zahl auf ein Vielfaches gestiegen, zumal dort täglich diverse Konten abgerufen werden. Allein der durchschnittliche Internet-User verbringt jeden Tag fünf bis zehn Minuten damit, Spam auszusortieren und zu löschen - das sind über 60 Stunden im Jahr. Spätestens wenn man sich diese Zahl vor Augen hält, ist Handeln angesagt.

Wir und vermutlich auch Sie sind leider in besonderer Weise betroffen: Viele Begrifflichkeiten (Impotenz, Penis, Sexualität) aus der Urologie tauchen häufig in Spam-Mails auf. Durch den Spam-Filter dürfen wir diese Begriffe aber nicht blockieren, da uns sonst wichtige Post verloren gehen könnte. Ein Patentrezept gegen die unerwünschten Mails gibt es zwar nicht, doch einige Regeln und Informationen können helfen. Es wird empfohlen, sich für Internet-Geschäfte, Online-Foren und Newsletter-Abonnements eine extra E-Mail-Adresse zuzulegen. Behandeln Sie Ihre private E-Mail-Adresse wie eine Geheimnummer. Ist ein E-Mail-Konto erst einmal "Opfer" geworden, wird man das Übel nie mehr los. Deshalb: Komplett verseuchte Adressen, die täglich Dutzende von Spam- oder Virensendungen empfangen, konsequenterweise abschalten und durch neue Adressen ersetzen. Möglichst keine E-Mail Adressen im Internet veröffentlichen und wenn, dann verschlüsselt: anstatt "@" zum Beispiel "at" einsetzen. Damit wird die automatisierte Erfassung ihrer E-Mail-Adresse verhindert. Personalisieren Sie Ihren Spamfilter: Speichern sie regelmäßig alle Kontakte aus ihrem Adressbuch als "sicher" ab und blockieren Sie Absender von wiederkehrenden Massenmails. Weitere Tipps geben wir Ihnen gerne auf Anfrage in der Pressestelle.

Aus den Redaktionen

Der Einsatz von Botulinumtoxin in der Urologie, gutartige Prostatavergrößerung, Geschlechtskrankheiten, Errektionsstörungen, Blasenleiden, Nierenlebendspende, Hormontherapie, mögliche Unfruchtbarkeit durch Wasserbetten - das waren die Hauptthemen, mit denen sich die Medizinredaktionen zu Beginn des Jahres 2008 beschäftigten und entsprechende Anfragen nach Experten an die Pressestelle richteten.

Diese Themenvielfalt zeigt eine umfassendere Wahrnehmung urologischer Fragestellungen in den Öffentlichkeit, die sich inzwischen offensichtlich nicht länger "nur" um Prostatakrebs und Inkontinenz dreht.

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