Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 17. Januar 2008|Aktualisiert am 06. April 2017

Aktuelles aus der Pressestelle 12/2007

Journalistenanfragen, Veröffentlichungen, Patientensorgen - was läuft eigentlich in der gemeinsamen Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen? An dieser Stelle erhalten Sie kleine Einblicke in das Tagesgeschäft unserer Hamburger Schnittstelle zu den Medien.

Gesundheitswirtschaft trifft Medienbranche - wir sind dabei!

"Es reicht, wenn ich gute Medizin mache!" Die Urologen haben als eine der ersten Facharztgruppen erkannt, dass dies heutzutage nicht mehr so stehen bleiben kann. Für Siegmar Eligehausen – ehemaliger Sprecher des Landesbetriebes Krankenhäuser (LBK) und heute selbständiger Medien-und Kommunikationsberater – war dies Anlass, dieUrologen als Beispiel für vorbildliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu kontakten.

Der Mitorganisator des Hamburger Kommunikationskongresses der Gesundheitswirtschaft ( 16. und 17. Oktober in der Hansestadt) bat die Pressestelle um einen Referentenbeitrag zum Thema. Dieser spiegelte das langjährige Bemühen der Kommission Öffentlichkeitsarbeit wider; darunter der Aufbau und Relaunch des Urologenportals, die Einrichtung einer Pressestelle als Voraussetzung für professionelle und kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit sowie die Initiierung verschiedener PR-Maßnahmen. Dieses Konzept öffentlichkeitswirksam zu vermitteln, gelang dem retorisch versierten Berufsverbands-Präsidenten, Dr. Martin Bloch, der die Urologen auf dem Kommunikationskongress repäsentierte.

Ohne Frage: Dieses öffentliche Engagement ist ein weiterer Schritt zeitgemäßer Selbstdarstellung. Warum, erklärt der Medienexperte Siegmar Eligehausen: „Noch vor einem Jahrzehnt gab es den Begriff nicht – heute zählt ‚Gesundheitswirtschaft’ zu den bedeutendsten Zukunftsbranchen“, sagt er. „Dieser Markt ist in Bewegung wie kein zweiter, hier herrscht der Wandel. Wer sich in solch dynamischem Umfeld mit Markt und Unternehmenskommunikation zu befassen hat, muss mit schnellem Tempo Schritt halten.“ Die Positionierung von Krankenhäusern im Wettbewerb, das differenzierte Informationsbedürfnis von Patienten und Verbrauchern, die stetig steigende Medienaufmerksamkeit und viele weitere Faktoren trügen dazu bei, dass „Kommunikationsprofis“ in der Gesundheitswirtschaft vor ständig neuen Herausforderungen stünden. Deshalb sind die Urologen auch im nächsten Oktober wieder dabei, wenn es heißt: „Gesundheitswirtschaft trifft Medienbranche“.

Urologen im Visier

Sie mögen umstritten sein: Doch Ärzte-und Krankenhaus-Rankings sind in den Medien an der Tagesordnung – inzwischen sehen auch Politiker solche Vergleiche als mögliche Instrumente der Qualitätssicherung. Das Thema wird uns also auch in Zukunft beschäftigen, der Konkurrenzdruck in Folge weiter wachsen. Allen voran widmet sich das Focus-Magazin schon seit seiner Gründung dem Thema "Wie gut sind Deutschlands Ärzte" und hat bereits einen „Ärzteatlas für den mündigen Patienten“ veröffentlicht.

Im Visier des ersten Teils einer neuen Krebs Ärzte-Liste standen jetzt die Urologen. Für die Sachinformationen zum Prostatakrebs recherchierte Mitautor Jochen Niehaus auch in der Pressestelle, Focus-Mitarbeiterin Mirjam Siegfried auf dem DGU-Kongress in Berlin. Die laut Focus „größte Krebs-Recherche seit Bestehen der Ärztelisten“ erschien Anfang November und ist wieder einmal mehr ein Beispiel für den Spagat zwischen berechtigten Patienteninteressen und fragwürdigen Bewertungskritieren wie: „Von Kollegen empfohlen“, „Von Patienten empfohlen“, „Anzahl“ der veröffentlichten Publikationen und Studien und der Operationen.

Aus den Redaktionen

Die Prostata und ihre Erkrankungen – der Informationsbedarf ist ungebrochen. Erfreulicherweise kommen die Gesundheitsredaktionen dem nach. Kaum ein Monat vergeht, in dem „der wunde Punkt des Mannes“ nicht Thema eines „specials“ ist. Auflagenstark und internetpräsent berichtete die „Apotheken Umschau“ (im Internet unter www.gesundheitpro.de) auf neun Seiten umfänglich und Dank unserer Experten sachlich korrekt. Dass Gesundheitsmagazine, wie die genannte „Apotheken Umschau“ oder die „Neue Apotheken Illustrierte“, die in Apotheken und in Sanitätshäusern ausliegen, ein breites Publikum erreichen, zeigte uns Ende des Jahres die Reaktion auf den Artikel „Männer sind Vorsorgemuffel“. Redakteur Peter Erik Felzer von der „Neuen Apotheken Illustrierten“ hatte erneut unsere Patientenbroschüre „Promis gegen Prostatakrebs“ als Aufhänger für einen Textbeitrag über Prävention ausgewählt. Ein nochmaliger Bestellmarathon der Broschüre war die Folge. Damit ist nun auch die vierte Auflage des Ratgebers weitgehend vergriffen.

 

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