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Aktuelle Meldungen für Fachbesucher

Neues „Bündnis Junge Ärzte“: gemeinsam für eine Medizin mit Zukunft

03.03.2014. Hoher Verwaltungsaufwand, Defizite in der Weiterbildung und Schwierigkeiten in der Vereinbarung von Beruf und Familie: Junge Ärzte in Deutschland sehen sich aktuellen Entwicklungen gegenüber gestellt, die die Qualität der Weiterbildung und damit die zukünftige Basis einer hochwertigen Patientenversorgung bedrohen. Um dem entgegenzuwirken und sich gemeinsam für bessere Berufs- und Arbeitsbedingungen einzusetzen, hat sich jetzt das „Bündnis Junge Ärzte“ in Berlin gegründet, ein interdisziplinärer, verbands- und fachgesellschaftsübergreifender Zusammenschluss.

Demografischen Wandel aktiv gestalten: DGU-Präsident setzt auf Schulterschluss zwischen Klinik und Praxis

19.02.2014. Sein Anliegen hat er zum Amtsantritt im Herbst 2013 klar formuliert: Als DGU-Präsident will Prof. Dr. Jan Fichtner den demografischen Wandel gestalten und lädt unter gleichlautendem Motto zum 66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 1. bis 4. Oktober 2014 ins Congress Center Düsseldorf ein.

Männer mit Brustkrebs: Urologen plädieren für Früherkennungsuntersuchung bei Risiko-Patienten

18.02.2014. Es spricht sich allmählich herum: Brustkrebs ist keine reine Frauenkrankheit. Heute erkranken jedes Jahr bis zu 600 Männer in Deutschland an einem Mammakarzinom. Oft werden erste Anzeichen der Krankheit von Männern - auch mangels Wissen, dass sie überhaupt an Brustkrebs erkranken können - lange ignoriert, sodass der Tumor häufig erst spät und mit schlechteren Heilungsaussichten entdeckt wird. Deshalb fordert die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) Männer zu regelmäßiger Selbstkontrolle auf.

Reproduktionsmediziner fordern volle Kostenübernahme von künstlicher Befruchtung - Einige Kassen erhöhen Zuzahlung – Auch Bund und Länder beteiligen sich an Kosten

31.01.2014. Viele Paare wünschen sich ein Kind und bleiben doch ohne Nachwuchs. In Deutschland ist derzeit jedes 6. Paar ungewollt kinderlos, wobei die Ursachen zu gleichen Teilen bei der Frau, beim Mann oder bei beiden liegen. Vor allem Paare, die älter als 35 Jahre sind, versuchen durch künstliche Befruchtung eine Schwangerschaft herbeizuführen – wenn sie es sich finanziell leisten können.

Penisverkrümmung: Hoffnung durch Enzymtherapie? FDA lässt Collagenase clostridium histolyticum zur Behandlung der IPP zu – Deutsche Urologen skeptisch

30.01.2014. Es ist eine Krankheit, die vor allem Männer zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr trifft und einen enormen Leidensdruck verursachen kann: Die Induratio penis plastica (IPP), die sogenannte erworbene Penisverkrümmung. Jetzt hat die US-Arzneimittelbehörde FDA den Einsatz von Collagenase clostridium histolyticum (Xiaflex) zur Behandlung der IPP zugelassen und schürt damit die Hoffnung vieler Betroffener auf eine erfolgreiche Therapie.

Berufspoltisches Forum: Urologische Versorgung der Zukunft - DGU und BDU gemeinsam beim 31. Deutschen Krebskongress in Berlin

30.01.2014. Beim Deutschen Krebskongress, den Deutsche Krebsgesellschaft und Deutsche Krebshilfe zum ersten Mal gemeinsam veranstalten, sind Urologen traditionell stark vertreten, denn etwa jede vierte aller Krebsneuerkrankungen wird letztlich als urologischer Tumor lokalisiert. Auch beim „31. Deutschen Krebskongress“, der unter dem Motto „Intelligente Konzepte in der Onkologie – Individualisierung, Interdisziplinarität, Innovation“ vom 19. bis 22. Februar 2014 in Berlin stattfindet, stehen zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen aktuellster Entwicklungen in Diagnostik und Therapie urologischer Tumoren – vom Prostatakarzinom sowie Penis-, Hoden- und Blasenkrebs bis hin zum Nierenzellkarzinom. Zudem treten die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) auf dem Kongress erstmals mit einer gemeinsamen gesundheits- und berufspolitischen Veranstaltung auf, in der sie am Mittwoch, den 19. Februar von 9.45 bis 10.45 Uhr die „Urologische Versorgung der Zukunft“ thematisieren.

Urologen appellieren zur Teilnahme an größter Prostatakrebs-Studie

PREFERE: Chance für urologische Forschung und Patienten

29.01.2014. Vor genau einem Jahr, im Januar 2013, fiel der Startschuss für die deutsche Prostatakrebs-Studie PREFERE, eine der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie. Sie soll erstmals alle vier empfohlenen Therapien zur Behandlung eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms miteinander vergleichen. Die Studie wird von einem großen Bündnis aus Deutscher Krebshilfe sowie den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen industrieunabhängig finanziert, unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU), dem Berufsverband Deutscher Urologen e.V. (BDU), der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe. Jetzt ziehen die Urologen eine erste Bilanz.

Im Einklang mit der neuen Bundesregierung: Urologen wollen Prävention und Früherkennung stärken

03.01.2014. Im Koalitionsvertrag ist es festgehalten: Union und SPD wollen noch 2014 ein Präventionsgesetz verabschieden sowie Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern und die ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Erwachsenen stärken. Deutschlands Urologen begrüßen diese Vorhaben ausdrücklich und sehen sich in ihrem eigenen Bestreben bestätigt, urologischen Erkrankungen aktiv vorzubeugen, sie früh zu erkennen und dadurch möglichst häufig kurativ behandeln zu können. Zuletzt hatten die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) 2013 eine umfängliche Aufklärungs-Offensive zur Früherkennung von Prostatakrebs gestartet und eine breite sachliche Diskussion in den Publikumsmedien initiieren können.

Präventions-Ratgeber in zweiter Auflage zu bestellen

03.01.2014. Rund ein Viertel aller Krebserkrankungen sind urologische Tumore. Inkontinenz und Harnsteinerkrankungen sind millionenfach verbreitete Volkskrankheiten, die gutartige Prostatavergrößerung und Erektionsstörungen häufige Männerleiden. Vielen Erkrankungen kann mit einem entsprechenden Lebensstil vorgebeugt werden, selbst 40 Prozent der Krebserkrankungen gelten als vermeidbar. Wie aber sehen gezielte Präventionsmaßnahmen für Blase, Nieren und Prostata aus? Was ist gut für Potenz und Fruchtbarkeit? Welche urologischen Erkrankungen sollten frühzeitig behandelt werden, um Begleiterkrankungen zu vermeiden? Antworten liefern die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) in ihrem „Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen“. Vor gut einem Jahr ist die farbige Broschüre vorgestellt worden. Inzwischen ist die zweite Auflage erschienen, die ab sofort online auf der Website der Deutschen Urologen unter www.urologenportal.de bestellt werden kann. Bis zu 50 Exemplare sind kostenlos.

DGU-Projekt zur Aufarbeitung der Vergangenheit erhält Forschungspreis

16.11.2013. Das ärztliche Ethos vom Heilen und Helfen wurde unter dem Nationalsozialismus vielfach in ein Prinzip der Ausgrenzung und Vernichtung pervertiert. Die Aufarbeitung dieser Schreckensepoche hat sich die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) für ihr Fachgebiet schon seit Jahren zur Aufgabe gemacht. Aus diesem Engagement resultiert der 2011 erschienene Doppelband „Urologen im Nationalsozialismus. Zwischen Anpassung und Vertreibung“, der jetzt mit dem vom Bundesministerium für Gesundheit, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer gemeinsam ausgelobten Forschungspreis „Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus“ gewürdigt wird. Der Hauptpreis wurde den Herausgebern gestern in Berlin im Hause der Bundesärztekammer überreicht.

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