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Aktuelle Meldungen für Fachbesucher

Präventionsgesetz lässt Ärzteschaft außen vor - Urologen sind gesprächsbereit: Jungensprechstunde integrieren!

22.06.2015. Es war überfällig und wird von der Ärzteschaft in weiten Teilen kritisiert: Dennoch begrüßen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) das jüngst verabschiedete Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention der Großen Koalition als einen Schritt in die richtige Richtung. Wie die Bundesärztekammer, monieren auch die Urologen die fehlende strukturelle Einbindung ärztlicher Organisationen und deren Kompetenz. Mit eigenen Initiativen, wie der Etablierung einer „Jungensprechstunde“, steuern DGU und BDU dagegen.

DGU gibt neue Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Metaphylaxe der Urolithiasis heraus

16.06.2015. Harnsteine fallen längst in die Kategorie der Volkskrankheiten: Weltweit gehören sie zu den häufigsten Erkrankungen, in vielen Ländern mit stark zunehmender Tendenz. In Deutschland hat sich die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen seit Mitte der 1980er-Jahre verdreifacht. „Wir gehen heute davon aus, dass etwa jeder Zehnte einmal im Leben einen Harnstein entwickelt, von denen dann grob jeder Vierte später erneut Steine bekommt“, sagt Prof. Dr. Thomas Knoll, Chefarzt der Sindelfinger Klinik für Urologie und zugleich der Vorsitzende des Arbeitskreises Harnsteine der Akademie der Deutschen Urologen.

Medienpreis Urologie: Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2015

06.06.2016. In wenigen Wochen läuft die Frist aus: Noch bis zum 31. Juli 2015 haben Journalisten die Möglichkeit, sich für den mit 2.500 Euro dotierten „Medienpreis Urologie 2015“ der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) zu bewerben. Ausgezeichnet wird die beste journalistische Arbeit, die ein urologisch relevantes Thema am überzeugendsten transportiert und dazu beiträgt, auf Basis seriöser Informationen und für Laien verständlich eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen und aufzuklären. Voraussetzung ist, dass der Beitrag im Zeitraum zwischen dem 1. Januar und dem 15. Juli 2015 in einem deutschsprachigen Publikumsmedium veröffentlicht wurde – egal ob im Bereich Print, Online, Radio oder TV.

Stellungnahme der Urologen zu irritierender Berichterstattung um AOK „Faktenboxen“

04.06.2015. Stellungnahme von Deutscher Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) zur Berichterstattung über die Veröffentlichung erster AOK-Faktenboxen am (Fehl-)Beispiel des PSA-Tests in verschiedenen Medien wie etwa WAZ/derwesten.de (26.05.2015), Aachener Nachrichten (26.05.2015), n-tv.de (26.05.2015), Saarbrücker Zeitung (27.05.2015) uvm.
Nach Pfingsten hat die AOK ihre ersten „Faktenboxen“ veröffentlicht, die dazu beitragen sollen, die Gesundheitskompetenz von Versicherten zu stärken, indem komplexe Fragen zu Nutzen und Risiken von medizinischen Behandlungen, Früherkennungen oder Nahrungsergänzungsmitteln auf kompakte Weise beantwortet werden.

Urologen zum Tag der Organspende: Vertrauen in die Nierentransplantation ist gerechtfertigt

04.06.2015. Anlässlich des diesjährigen bundesweiten Tages der Organspende am 6. Juni appelliert auch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) an die Bevölkerung, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und angesichts der fortgesetzten Reformen neues Vertrauen in die Organspende zu fassen. DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg betont: „Durch die eingeleiteten Reformprozesse, mehr Transparenz und Kontrollmechanismen wird die Transplantationsmedizin langfristig verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen.“ Er unterstreicht, dass es sich bei dem sogenannten Organspende-Skandal um einen Verteilungsskandal bei der Leber gehandelt habe. „Bei der Niere hat es nie Auffälligkeiten gegeben. Das haben bundesweite Kontrollen in den Nierentransplantationszentren eindeutig bestätigt. Vertrauen in die Nierentransplantation war zu jederzeit gerechtfertigt.“

Uni Münster: Defekt des TEX11-Gens verursacht männliche Unfruchtbarkeit

31.05.2015. Ungewollte Kinderlosigkeit trifft in Deutschland etwa jedes sechste Paar, und häufig ist sie vom Mann verursacht - in mindestens jedem dritten Fall. Forscher der Universität Münster haben jetzt gemeinsam mit Kollegen der Universität Pittsburgh (USA) und der Akademie der Wissenschaften in Poznan (Polen) Mutationen des sogenannten TEX11-Gens als eine Ursache für gravierende Störungen der vollständigen Spermienbildung und somit für männliche Infertilität identifiziert. Für Männer, bei denen dieser Gendefekt diagnostiziert wird, erklärt dieser die Ursache ihrer Zeugungsunfähigkeit - wenngleich es dafür derzeit noch keine therapeutische Abhilfe gibt.

Service für Urologen - Ab dem 16. Mai: Online-News vom AUA in New Orleans

13.05.2015. Schneller Nachrichten-Service vom US-Urologen-Kongress: Sechs renommierte deutsche Urologen sind in New Orleans auf dem AUA Annual Meeting vom 15. bis 19. Mai 2015 für die Online-Plattform AUA SELECT vor Ort und fassen zeitnah ausgewählte Vorträge und Forschungsergebnisse in Form von Videoaufzeichnungen und Vortragsfolien zum Download zusammen.

Bis zum 11. Juni 2015: Online-Petition will Versorgung mit Inkontinenzhilfen sichern

13.05.2015. Bis zu zehn Millionen Deutsche leiden unter einer Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnverlust. Betroffen sind Kinder sowie Frauen und Männer jeden Alters. Viele von ihnen sind auf Hilfsmittel angewiesen, um ihren Alltag zu bestreiten. Doch einige Krankenkassen beschränken die Versorgung mit Inkontinenzhilfen auf das Mindeste – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf der Patienten aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung oder ihrer Lebensumstände.

Männergesundheit: Studie sucht Teilnehmer für eine deutschlandweite Befragung

04.05.2015. Warum nehmen so wenige Männer an Programmen zur Gesundheitsförderung teil? Eine umfangreiche deutschlandweite Befragung am Fachbereich Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg soll dieser Frage nachgehen. Für die anonyme, datenschutzrechtlich abgesicherte Umfrage, die in Kooperation mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz durchgeführt wird, werden Teilnehmer gesucht.

Konzertierte Aktion für Prostata-Studie

21.04.2015.
PREFERE sorgt für bessere Diagnostik und Betreuung

Unterstützer appellieren an Ärzte und Patienten

Patienten sollen Ärzte aktiv auf PREFERE-Studie ansprechen

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Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
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