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Aktuelle Meldungen für Fachbesucher

Forscher: Genetischer Mechanismus verursacht Prostatakrebs bei jüngeren Männern

11.03.2013. Prostatakrebs gilt gemeinhin als typische Erkrankung älterer Männer: Aber etwa zwei Prozent der in Deutschland jährlich neu erkrankten rund 67.000 Männer sind bei der Diagnose noch keine 50 Jahre alt. Jetzt haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) einen genetischen Mechanismus identifiziert, der für die frühe Entstehung von Prostatakrebs verantwortlich ist. Die Forscher sind zuversichtlich, dass ihre Erkenntnisse die Diagnostik und Therapie der Erkrankung verbessern sowie erstmals auch eine Prävention ermöglichen könnten.

Prostatakrebs: Großstudie bewertet Therapien

22.01.2013. Im Januar 2013 fiel der Startschuss zu einer der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie – der sogenannten PREFERE-Studie. Hierbei werden erstmals die gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs an rund 7.600 Patienten vergleichend untersucht. Rund 1.000 niedergelassene Urologen und Strahlentherapeuten sowie mindestens 90 Prüfzentren werden sich bundesweit an der Studie beteiligen.

Neu auf dem Urologenportal: Online-Börse für Pflegehospitationen

06.03.2013. Über den eigenen Tellerrand blicken, von anderen lernen: Pflegehospitationen, die seit zwei Jahren im Rahmen des Pflegekongresses auf der DGU-Jahrestagung angeboten werden, verfolgen genau dieses Ziel. Die neu eingerichtete „Hospitationsbörse“ im Bereich „Assistenz und Pflege“ auf der Website der Deutschen Urologen soll diese Idee nun aktiv befördern.

Botulinumtoxin Typ A - Jetzt auch zur Behandlung der überaktiven Blase zugelassen

19.02.2013. Gute Nachrichten für Patienten, die unter einer überaktiven Blase leiden: Mit der Zulassung von Botulinumtoxin Typ A zur Behandlung der sogenannten idiopathisch überaktiven Blase bei erwachsenen Patienten, die auf Anticholinergika-Tabletten nur unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben, steht nun eine weitere Therapieoption zur Verfügung.
Die Neuzulassung basiert auf internationalen Phase-III-Studien namens EMBARK, in die über 1.100 Patienten eingeschlossen waren.

Ärzte bei Erster Hilfe im Ausland auf der sicheren Seite

06.02.2013. Wenn Ärzte eine Reise tun, dann . . . lassen die meisten den Hippokratischen Eid nicht in der heimischen Praxis oder Klinik zurück. Selbst im Auslandsurlaub fühlen sie sich der ärztlichen Ethik verpflichtet und leisten Menschen in Unglücks- oder Notfällen Erste Hilfe. Aber wie steht es um die rechtliche Absicherung vor möglichen Folgen solchen Engagements im Ausland?

Lufthansa-Prämienmeilen für „Ärzte an Bord“

06.02.2013. In ihrem Bemühen, die medizinische Notfallversorgung auf ihren Flügen zu verbessern, setzt die Lufthansa auch auf ihr „Ärzte an Bord“-Programm: Zu diesem Programm können sich Mediziner anmelden, wenn sie bereit sind, auf ihren Flügen im Bedarfsfall Hilfe zu leisten. Im Gegenzug gibt es von der Lufthansa 5000 Prämienmeilen im „Miles & More“-Vielfliegerprogramm der Fluggesellschaft für den ersten Lufthansa-Flug als Arzt an Bord und ein Exemplar von „Taschenbuch Flugmedizin und ärztliche Hilfe an Bord".

Neues Onlineportal bündelt Informationen zu klinischen Arzneimittelprüfungen

06.02.2013. Bisher sind Zulassungsdaten, medizinische Informationen und Daten zu klinischen Arzneimittelprüfungen in Deutschland an etlichen verschiedenen Stellen und in uneinheitlicher Darstellung bei den deutschen Zulassungsbehörden zu finden. Hier schafft eine Kooperation im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit jetzt unter dem Namen PharmNet.Bund Abhilfe.

Münster: Suche nach dem fittesten Spermium für die künstliche Befruchtung

06.02.20123. Bei ungewollter Kinderlosigkeit ruht für viele Paare die letzte Hoffnung auf den verschiedenen Methoden einer künstlicher Befruchtung: Dafür werden männliche Samen bislang nur unter dem Mikroskop auf ihre Beweglichkeit und Morphologie hin untersucht, um die vitalsten für eine künstliche Befruchtung auszuwählen. Jetzt haben Forscher aus Münster ein neues Verfahren entwickelt, mit dem außerdem überprüft werden kann, ob die DNA-Stränge der Samenzelle intakt sind.

Neues Patientenrechtegesetz in Kraft getreten

06.02.2013. Für die einen kommt es der Emanzipation des Kranken gegenüber dem Arzt gleich, für die anderen ist es dagegen nicht der große Wurf im Interesse der Kranken – das neue Patientenrechtegesetz, das am 01. Februar 2013 in Kraft getreten ist.

Urologen setzen auf Forschung - Amtierender DGU-Präsident: „Wissenschaftlicher Fortschritt entscheidet über unsere Zukunft“

05.02.2013. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. ist überzeugt: „Wenn ein wissenschaftliches Fachgebiet aufhört, die kontinuierliche Erzeugung von wissenschaftlichem Fortschritt als seine wesentliche Daseinsberechtigung zu definieren, wird es auf die Dauer seine Existenzgrundlage verlieren.“ Die Wissenschaftsstruktur in der Urologie zu fördern, ist für Prof. Dr. Michael Stöckle deshalb eine Herzensangelegenheit. In den zehn Jahren seiner Vorstandstätigkeit gelang es der Fachgesellschaft in einer großen gemeinsamen Kraftanstrengung, vorhandenem Wissenschaftsdefizit in der Urologie mit der Gründung des Forschungsressorts, der Arbeitgemeinschaft Urologische Forschung (AUF), des Urologischen Studienregisters und der Etablierung der Eisenberger-Stipendien zu begegnen.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:
Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
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