Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 09. September 2019

Movember, Weltmännertag und 4. Urologische Themenwoche: Der November ganz im Zeichen der Männergesundheit

02.11.2018. Auch in diesem Jahr rückt die Männergesundheit im November in den Fokus der Öffentlichkeit: So ruft die internationale Aktion „Movember“ – ein Kofferwort aus Moustache, dem englischen Wort für Bart, und November – Männer erneut dazu auf, sich im November Schnurrbärte wachsen zu lassen. Wer auf die haarige Veränderung angesprochen wird, soll die Gelegenheit nutzen, auf Tabuthemen rund um die Männergesundheit aufmerksam zu machen, Gespräche anzustoßen und zum Spenden anzuregen. Diese Idee funktioniert weltweit.

Die international tätige „Movember Foundation“ wurde 2003 in Australien ins Leben gerufen und konnte bereits eine Vielzahl globaler, länderspezifischer sowie lokaler Projekte in den Bereichen Prostatakrebs-, Hodenkrebs- und Suizidprävention finanzieren. Die Webseite zur Aktion Movember belegt das eindrucksvoll.

Im Vorfeld des Weltmännertages am 3. November wies zum Beispiel das Statistische Bundesamt (Destatis) darauf hin, dass 62 Prozent der erwachsenen Männer in Deutschland übergewichtig sind. Der TÜV Rheinland warnte, dass männliche Depression oft unerkannt bleibe, und die Techniker Krankenkasse beklagte, dass im Jahr 2017 nur 27 Prozent ihrer männlichen Versicherten über 45 Jahre die jährliche Krebsfrüherkennung für Prostatakrebs wahrgenommen hätte. Vielerorts gab es rund um den 3. November Aktionen zum Thema Männergesundheit.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. engagieren sich in diesen Novembertagen für die Gesunderhaltung von Jungen und Männern. Die Verbände starten vom 29. bis 23. November ihre vierte Urologische Themenwoche. Dann stehen Information und Aufklärung über die HPV-Impfung für Jungen auf dem Programm. Seit Juni 2018 gilt die bisherige HPV-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut für Mädchen aus dem Jahr 2007 auch für Jungen von 9 bis 17 Jahren. Die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) schützt beide Geschlechter vor Anogenitalwarzen und HPV-bedingten Krebserkrankungen.

Text: Pressestelle


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