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Aktuelle Meldungen für Patienten

Tabus brechen – Inkontinenz und Impotenz erfolgreich behandeln! - Patientenforum in Leipzig

01.10.2012. Viele Betroffene schweigen aus Scham und lassen sich nicht behandeln: Obwohl rund acht Millionen Deutsche unter einer Blasenschwäche leiden und etwa 20 Prozent der Männer Probleme mit der Potenz haben, zählen Harninkontinenz und Impotenz zu den letzten Tabus in unserer Gesellschaft. Doch Schweigen bedeutet unnötiges Leiden, denn Besserung oder Heilung sind fast immer möglich. Über aktuelle Behandlungsmethoden beider Erkrankungen informierten namhafte Experten der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) auf einem Patientenforum im Sitzungssaal des Neuen Rathauses der Stadt Leipzig. In der anschließenden Diskussionsrunde stellten sich die Referenten den Fragen der Besucher.

Urologin macht sich für geburtsverletzte Frauen in Äthiopien stark

19.09.2012. Seit es die Entbindung durch den Kaiserschnitt gibt, kommen Geburtsfisteln in entwickelten Ländern praktisch nicht mehr vor. Dort gehören Blasen-Scheiden-Fisteln, die in der Regel Inkontinenz nach sich ziehen, weitgehend der medizinischen Vergangenheit an. Ganz anders stellt sich dies in weiten Teilen Afrikas und Asiens dar, wo jedes Jahr bis zu 100.000 Frauen schwerste innere Verletzungen bei der Geburt eines Kindes erleiden: Allein in Äthiopien kommen alljährlich mehr als 9000 neue Fälle hinzu.

Gesetzesreform zur Förderung von Organspenden

27.07.2012. Künftig werden alle Bundesbürger ab 16 Jahren regelmäßig schriftlich nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod gefragt. Die Entscheidung für oder gegen die Spendebereitschaft bleibt freiwillig. Das hat der Bundestag nach jahrelanger Debatte mit breiter Mehrheit beschlossen und wird diese sogenannte Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz verankern. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) begrüßt den Beschluss, der dazu beitragen werde, in Deutschland den dramatischen Mangel an Spenderorganen zu reduzieren.

Bundesregierung bringt Gesetz zu Patientenrechten auf die Schlussetappe

16.07.2012. Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist schon lange im Wandel - von den Göttern in Weiß gegenüber vertrauensvollen Kranken und Bittstellern zunehmend hin zu Leistungserbringern auf der einen Seite gegenüber kritischen Beitragszahlern und Verbrauchern mit verbrieften Rechten auf der anderen Seite. Diese Rechte will die Bundesregierung mit einem im Mai 2012 beschlossenen Patientenrechtegesetz bündeln und die Position des Patienten im Gesundheitssystem weiter stärken. Es soll dazu beitragen, dass Patienten ihrem Arzt, Apotheker oder der Krankenkassen auf Augenhöhe gegenübertreten können.

Klingelmatte hilft gegen Bettnässen von Kindern

26.06.2012. Was tun, wenn Kinder immer wieder ins Bett nässen? Eltern beginnen zu verzweifeln, wenn ihr Nachwuchs selbst im Alter von acht oder neun Jahren nachts das Wasser nicht halten kann. Ebenso leiden die Kinder und ihr Selbstwertgefühl unter der Situation. Das Verständnis der Eltern ist gefordert, Vorwürfe oder gar Drohungen verschlimmern das Problem nur.

Kostenlose App bringt Apotheken-Service aufs Handy

26.06.2012. Für regelmäßige Smartphone-Nutzer sind sie so unverzichtbar wie das Salz in der Erbsensuppe: Apps, die praktischen kleinen Zusatzprogramme für die modernen Handys bieten Information, Orientierung und Hilfestellung in vielen Lebenslagen. So gibt es auch zum Thema Gesundheit zahlreiche dieser Helferlein. Ein gutes Beispiel ist die App „Apotheke vor Ort - Ihre Stammapotheke“ vom Wort & Bild Verlag, der auch die „Apotheken Umschau“ verlegt.

Sprachbarrieren überwinden mit deutsch-türkischer Vorsorge-App

07.06.2012. Ob gesetzliche Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für Männer, Schutzimpfungen oder Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche: die deutsch-türkische Vorsorge-App der AOK namens "AOK-Saglik hizmeti" hilft, Sprachbarrieren zu überwinden und erlaubt einen besseren Zugang in das deutsche Gesundheitssystem.

Unfruchtbar? Neue WHO-Richtlinie zur Ejakulatuntersuchung bringt betroffenen Männern mehr Diagnose-Sicherheit

08.05.2012. Zeugungsfähig oder nicht? Die Untersuchung des Ejakulats hat einen zentralen Stellenwert bei der Diagnose der männlichen Unfruchtbarkeit. Die neue Richtlinie zur Ejakulatuntersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt inzwischen in deutscher Übersetzung vor und muss bis 2013 verpflichtend umgesetzt werden. „Damit wird flächendeckend ein hoher Qualitätsstandard in andrologischen Laboren etabliert und Vergleichbarkeit erreicht“, sagt Prof. Dr. Sabine Kliesch, Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V..

Neue bundesweit einheitliche Rufnummer: 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst

26.04.2012 Hohes Fieber, starkes Erbrechen in der Nacht oder akute Schmerzen am Wochenende: Bürger, die außerhalb der normalen Praxis-Sprechstunden einen Arzt benötigen, können den Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte künftig bundesweit unter der einheitlichen Rufnummer 116 117 erreichen – ohne Vorwahl und kostenfrei.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Tel.: 040 - 79140560
redaktion@bettina-wahlers.de
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