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Aktuelle Meldungen für Patienten

Die Babyboomer kommen in die Jahre: Urologen erwarten 20 Prozent mehr Patienten und raten zu Prävention

13.08.2014. Mit 1.357.304 Neugeborenen ist das Jahr 1964 - wohl auf unabsehbare Zeiten - als Geburtenrekordjahr in die deutschen Geschichtsbücher eingegangen. In diesem Jahr feiern die Babyboomer ihren 50. Geburtstag und werden im Laufe der nächsten Dekade wesentlich dazu beitragen, dass der medizinische Versorgungsbedarf, allen Fachgebieten voran in der Urologie am stärksten, steigen wird.

Große Hitze begünstigt die Steinbildung: Urologen warnen vor der Sommerkrankheit Harnsteine

22.07.2014. Mit steigenden Temperaturen nimmt Sommer für Sommer die Zahl der Harnsteinerkrankungen drastisch zu: Hitze, verstärktes Schwitzen und unzureichendes Trinken begünstigen die Nierensteinbildung. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) raten in der aktuellen Hitzeperiode deshalb, an heißen Sommertagen auf eine deutlich erhöhte Trinkmenge zu achten. Das gelte besonders für Patienten mit Harnsteinen in der Vorgeschichte, denn das Risiko, einen weiteren Stein zu entwickeln, verdoppelt sich mit jedem Steinereignis.

Neue Studie: Ballaststoffreiche Ernährung schützt Frauen vor Nierensteinen

17.07.2014. Sie sind nur wenige Millimeter bis zu einigen Zentimetern groß, bestehen aus Bestandteilen des Urins, die sich in den Nieren sammeln und zusammenschließen: die Harnsteine. Die festen Gebilde können im gesamten Harntrakt vorkommen, je nach Lage spricht man von Nierensteinen, Harnleitersteinen oder Blasensteinen. Sie entstehen vor allem in den Kanälchen der Niere und im Nierenbecken.

6. World Continence Week: Bundesweite -

24.06.2014. Im Rahmen der 6. World Continence Week finden derzeit weltweit Kampagnen zur Aufklärung über die Volkskrankheit Inkontinenz statt. Auch in Deutschland gibt es noch bis zum 29. Juni 2014 bundesweit Informationsveranstaltungen zum Thema Blasenschwäche, von der jeder zehnte Deutsche betroffen ist.

Polymedikation im Alter: Eine Herausforderung für den Urologen

24.06.2014. Niedrige Geburtenziffern und eine steigende Lebenserwartung führen in Deutschland zu einer stetig alternden Bevölkerung. 2012 war bereits jeder Fünfte 65 Jahre oder älter. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch auch die Multimorbidität, also das zeitgleiche Auftreten mehrerer chronischer und/oder akuter Erkrankungen. 62 Prozent der Deutschen in der Altersgruppe ab 65 Jahren sind von Multimorbidität betroffen. Typische Erkrankungen sind zu hoher Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Muskel- und Skeletterkrankungen.

Inkontinenz – nehmen Sie Ihren Arzt in die Pflicht!

Aus Scham wird oft geschwiegen / Schlechte Behandlungsqualität fördert die Tabuisierung der Volkskrankheit

19.05.2014. Wer feststellt, dass er seine Blase nicht mehr unter Kontrolle hat, fühlt sich häufig nicht krank, sondern alt und beschämt. Denn die Kontrolle der Ausscheidungen ist die erste soziale Leistung, die uns als Kleinkind abverlangt wird. Wer in diesem Punkt nicht richtig funktioniert, empfindet die gesellschaftliche Tabuisierung des Themas oftmals stärker als den körperlichen Mangel. Doch Inkontinenz ist gut behandelbar. Wer das Gespräch mit dem Arzt scheut, sollte sich vor Augen führen, dass jeder zehnte Deutsche betroffen ist. Die Behandlung von Inkontinenz gehört also für Mediziner zur täglichen Routine.

Urologen für Toleranz gegenüber Varianten der Geschlechtsdifferenzierung

13.05.2014. Es kommt selten vor, stürzt betroffene Eltern aber in Ratlosigkeit: Bei der Geburt des Kindes ist nicht auf den ersten Blick klar, ob ein Junge oder ein Mädchen das Licht der Welt erblickt hat. Das Erscheinungsbild ist weder eindeutig männlich noch eindeutig weiblich, oder es deckt sich nicht mit dem untersuchten Chromosomensatz. Eine solche Störung der sexuellen Differenzierung, kurz DSD nach dem Englischen „disorder of sexual differentiation“, Urologen sprechen lieber von Varianten der sexuellen Entwicklung, betrifft hierzulande nach Zahlen des Deutschen Ethikrates eines von rund zehntausend Neugeborenen in gravierender Form. „Auf keinen Fall sollte unmittelbar nach der Geburt an operative Maßnahmen zur Angleichung in die eine oder andere Richtung gedacht werden, da die Entwicklung des Kindes oft ganz anders verläuft, als von Eltern und Ärzten angenommen.

Badesaison – die Hochzeit der Harnwegsinfektionen - Ernährung, Wärme, Hygiene: Tipps, um eine Blasenentzündung zu vermeiden

06.05.2014. Die Badesaison steht vor der Tür und dadurch bedingt treten gehäuft Harnwegsinfekte auf. Egal, ob man sich im Urlaub im Meer abkühlt oder die heimischen Seen und Freibäder nutzt: Kommen Bakterien und Kälte zusammen, ist das Ergebnis oft eine Entzündung der Harnwege. Frauen sind besonders häufig betroffen, da ihre Harnröhre kürzer ist und sich näher am Darmausgang befindet als bei Männern, können Bakterien schneller in die Blase aufsteigen.

Neue Kurzinformation für Patienten: „Soll ich an einer klinischen Studie teilnehmen?“ – Wichtige Entscheidungshilfen

17.04.2014. In den letzten fünfzig Jahren wurden erstaunliche Fortschritte in der Medizin erzielt. Viele Krankheiten können heute mit modernen Untersuchungsgeräten rechtzeitig diagnostiziert und mit neuesten Methoden und Medikamenten behandelt werden - ein Segen für die Betroffenen. Doch auch wenn die medizinische Forschung gut aufgestellt ist, gibt es nur für etwa ein Drittel aller bekannten Erkrankungen eine wirksame Behandlungsmöglichkeit.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Tel.: 040 - 79140560
redaktion@bettina-wahlers.de
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