Aktuelles aus Berufsverband & Berufspolitik

Bessere Versorgung nur durch weniger Kliniken möglich

15.07.2019. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es zu viele Krankenhäuser. Eine starke Verringerung der Klinikanzahl, von aktuell knapp 1.400 auf deutlich unter 600 Häuser, würde die Versorgungsqualität für Patienten verbessern und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal mildern. Das zeigt eine neue Studie inklusive Modellberechnung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. weiter

Quelle: Pressemitteilung Bertelsmann Stiftung
 

Bitkom-Studie: Jeder Dritte würde Online-Sprechstunde nutzen

11.07.2019. Endloses Warten auf einen Facharzttermin in der Stadt, lange Wege bis zur nächsten Hausarztpraxis auf dem Land: In Zeiten der alternden Gesellschaft und eines voranschreitenden Ärztemangels müssen neue Wege gefunden werden, wie Patient und Arzt miteinander in Kontakt treten können. Online-Sprechstunden sind hier eine gute Alternative – und das sehen auch die Patienten so: Fast jeder dritte Deutsche (30 Prozent) kann sich vorstellen, das Angebot einer Online-Sprechstunde zu nutzen. Immerhin 5 Prozent haben dies sogar schon einmal getan. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.005 Personen ab 16 Jahren ergeben.

Quelle: Pressemitteilung Bitkom

Kabinett beschließt Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation

10.07.2019. Apps auf Rezept, Online-Sprechstunden einfach nutzen und überall bei Behandlungen auf das sichere Datennetz im Gesundheitswesen zugreifen – das ermöglicht das „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale-Versorgung-Gesetz – DVG). Das Bundeskabinett hat den Entwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn heute beschlossen.

Das ändert sich durch das Gesetz:

Patienten können Gesundheits-Apps schneller nutzen

Viele Patienten nutzen schon jetzt Gesundheits-Apps, die sie zum Beispiel dabei unterstützen, ihre Arzneimittel regelmäßig einzunehmen oder ihre Blutzuckerwerte zu dokumentieren. Künftig können sie solche Apps von ihrem Arzt verschreiben lassen. Die Kosten dafür zahlt die gesetzliche Krankenversicherung.

BMG schafft verpflichtendes digitales Netzwerk für den Gesundheitsbereich

Patientinnen und Patienten sollen digitale Angebote wie die elektronische Patientenakte möglichst bald flächendeckend nutzen können. Darum verpflichtet das BMG Apotheken (bis Ende September 2020) und Krankenhäuser (bis 1. Januar 2021), sich an die Telematik-Infrastruktur (TI) anschließen zu lassen. Hebammen und Physiotherapeuten sowie Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen können sich freiwillig an die TI anschließen lassen. Die Kosten für die freiwillige Anbindung werden erstattet. Ärzte, die sich weiterhin nicht anschließen wollen, müssen einen erhöhten Honorarabzug von 2,5% ab dem 1. März 2020 in Kauf nehmen. Bisher lag er bei 1%.

Videosprechstunden sollen Alltag werden

Ärztinnen und Ärzte dürfen künftig auf ihrer Internetseite über ihre Videosprechstunden-Angebote informieren. Die Aufklärung für eine Videosprechstunde kann jetzt auch online, also im Rahmen der Videosprechstunde erfolgen – nicht mehr wie bisher im Vorfeld.

Weniger Zettelwirtschaft

Papier soll im Gesundheitswesen endlich zum Auslaufmodell werden: Neben der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und dem E-Rezept kommt nun auch die elektronische Heil- und Hilfsmittelverordnung. Bislang bekommen Ärztinnen und Ärzte für ein versendetes Fax mehr Geld als für das Versenden eines elektronischen Arztbriefs. Künftig erhalten Ärztinnen und Ärzte eine deutlich geringere Erstattung für die Übermittlung eines Telefax. Dadurch wird es zukünftig attraktiver, den Arztbrief elektronisch zu übermitteln.

Mehr Förderung für innovative Projekte

Patientinnen und Patienten sollen möglichst schnell von innovativen Versorgungsansätzen profitieren. Darum wird der Innovationsfonds bis 2024 mit 200 Millionen Euro jährlich verlängert. Außerdem soll dafür gesorgt werden, dass erfolgreiche Ansätze schnell in die Versorgung kommen.

Quelle: Pressemitteilung BMG

Ab sofort für Mitglieder kostenlos erhältlich: 2. aktualisierte Auflage der „Zystoskopaufbereitung in der Praxis niedergelassener Urologen“

08.07.2019. Der Sachausschuss Hygiene des BvDUs hat, gemäß der neuen Hygienerichtlinien, die erste Ausgabe der Handreichung „Zystoskopaufbereitung in der Praxis des niedergelassenen Urologen“ in einer 2. Auflage aktualisiert. Sie ist Teil unserer UroAuxilia-Reihe, in der wichtige Themen der urologischen Tätigkeit in Klinik & Praxis behandelt werden.

Als BvDU-Mitglied erhalten Sie ab sofort kostenlos ein personalisiertes Exemplar der neuen 2. Auflage dieser Handreichung. Bei Interesse verwenden Sie bitte das entsprechende Bestellformular oder wenden Sie sich direkt an die BvDU-Geschäftsstelle unter info@bdu-urologie.de. 

 

Neue EBM-Regelungen bei Intersexualität und Transsexualität

04.07.2019. Geschlechtsspezifische Leistungen ohne geschlechtsorganbezogenen Inhalt können auch bei  Intersexualität und Transsexualität mit der dafür vorgesehenen Gebührenordnungsposition abgerechnet werden. Dazu hat der Bewertungsausschuss zum 1. Juli 2019 die Allgemeinen Bestimmungen des EBM angepasst.  

Danach sind Leistungen auch dann berechnungsfähig, wenn die personenstandsrechtliche Zuordnung nicht der Geschlechtszuordnung der Anspruchsberechtigten der jeweiligen Gebührenordnungsposition (GOP) entspricht. Es spielt also keine Rolle, welches Geschlecht im Pass des Patienten steht.

Ein Bespiel für solche geschlechtsspezifischen Leistungen ohne geschlechtsorganbezogenen Inhalt ist das Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen, auf das Männer ab 65 Jahren Anspruch haben. Die Untersuchung kann jetzt auch bei Intersexualität und Transsexualität durchgeführt und mit den üblichen GOP 01747 und 01748 abgerechnet werden. Voraussetzung ist, dass eine medizinische Begründung einschließlich des ICD-10-Kodes für Intersexualität und Transsexualität angegeben wird.

"Divers" ergänzt

Außerdem wurden die Allgemeinen Bestimmungen des EBM entsprechend der Änderung des Personenstandsgesetzes um die Kennzeichnung „D“ für das diverse Geschlecht zum 1. Juli 2019 angepasst. Auf der elektronischen Gesundheitskarte wird „Divers“ ab 1. Oktober 2019 ergänzt.

Nach dem Personenstandsgesetz kann der Personenstand von Neugeborenen außer als „weiblich“, „männlich“ oder „ohne Angabe“ auch mit der Angabe „divers“ in das Geburtsregister eingetragen werden.  Zudem können Personen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung ihren Eintrag entsprechend ändern oder streichen lassen.

Quelle: KBV

Ab 1. Juli: Online-Datenabgleich für Vertragsärzte Pflicht

01.07.2019. Spätestens ab dem 1. Juli müssen Vertragsärzte und -psychotherapeuten das Versichertenstammdatenmanagement durchführen. Mehr als die Hälfte aller Praxen sind nach jüngsten Zahlen der gematik aktuell an die Telematikinfrastruktur angeschlossen. Wer die erforderlichen IT-Komponenten bis Ende März dieses Jahres bestellt hat, muss keine Sanktionen befürchten, falls die eigentliche Installation noch aussteht. Wer nicht fristgerecht bestellt hat und jetzt den Versichertenabgleich online nicht zu leisten in der Lage ist, wird rückwirkend zum 1. Januar pro Quartal ohne TI-Anschluss mit einem Prozent Honorarabzug bestraft.

Was Praxen beim automatisierten Online-Abgleich der Versichertendaten beachten müssen, erläutert die KBV in einer Praxisinformation. weiter

Quelle: ÄrzteZeitung, KBV

 

TSVG-Vergütung: KBV und Krankenkassen erzielen Einigung

20.06.2019. Bei den Verhandlungen zur Umsetzung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes haben KBV und GKV-Spitzenverband sich am Mittwoch im Bewertungsausschuss auf konkrete Eckpunkte geeinigt. KBV-Chef Gassen zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis.

„Das TSVG ist leider ein sehr kleinteilig angelegtes Gesetz. Vor dem Hintergrund der nun gemeinsam beschlossenen tragfähigen Lösungen ist es aber möglich, dass sich die vom Gesetzgeber gewollte Mehrarbeit für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte auch auszahlen kann“, bewertete Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, das Verhandlungsergebnis.

Die nächsten Schritte für die Umsetzung des TSVG seien damit klar geregelt. Das Gesetz war am 11. Mai 2019 in Kraft getreten. Einige Neuerungen gelten seitdem bereits, bei anderen ist dies ab September oder später der Fall. weiter

KV Telematik: Erste Anbieter bestehen das Audit für die KV-Connect Mobile Schnittstelle

17.06.2019. IBM hat die neue KV-Connect Mobile Schnittstelle der KV Telematik GmbH (KVTG) als erster Hersteller implementiert und erfolgreich auditiert. Damit funktioniert der Datenaustausch zwischen Ärzten und mobilen Endgeräten. Mittels KV-Connect Mobile können ärztliche Praxisverwaltungssysteme (PVS) mit Gesundheits-Apps interoperabel, strukturiert und Ende-zu-Ende verschlüsselt Daten austauschen. Dabei senden Ärzte elektronische Arztbriefe direkt aus ihrem Softwaresystem an mobile Endgeräte. Weitere Daten, wie z.B. Laborbefunde, Medikationspläne, Röntgenbilder, Impfpässe oder Überweisungen können als Anhang mit übertragen werden.weiter

Quelle: KV Telematik

Ab 1. Oktober: Geschlechtsangabe auf Formularen ändert sich

14.06.2019. Die Geschlechtsangabe auf Formularen wird zum 1. Oktober angepasst. Ärzte kreuzen dann nicht mehr „männlich“ oder „weiblich“ an, sondern tragen ein Kürzel für die jeweilige Geschlechtsform ein: W für weiblich, M für männlich, D für divers oder X für unbestimmt.

Hintergrund ist die gesetzliche Vorgabe, dass neben männlich und weiblich auch „divers“ als Geschlechtsangabe möglich sein muss (Paragraf 22 Absatz 3 und Paragraf 45b Personenstandsgesetz). Diese Vorgabe wird zum 1. Oktober 2019 im Formularbereich umgesetzt. Dabei haben die Partner des Bundesmantelvertrages für Ärzte auch berücksichtigt, dass das Geschlecht von Patienten „unbestimmt“ sein kann. weiter

Quelle: KBV

Zi-Studie: Belegärztliche Versorgung auf dem Rückzug

07.06.2019. Im Jahr 2012 lag der Anteil der belegärztlichen Versorgung im Verhältnis zu den Behandlungen in den Hauptabteilungen der Krankenhäuser deutschlandweit bei etwa 3,9 Prozent und ging bis zum Jahr 2016 auf 2,8 Prozent zurück. Auch die Zahl der Belegärzte ist über die Jahre rückläufig. Im Jahr 2012 waren noch 5.628 Ärzte belegärztlich tätig, 2016 nur noch 4.906. Dies geht aus einer aktuell veröffentlichten Studie hervor, die das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) bei der Hochschule Niederrhein in Auftrag gegeben hat.

Der abnehmende Trend der belegärztlichen Behandlungsraten ist trotz regionaler Unterschiede in ganz Deutschland zu beobachten. Die Bundesländer, die 2012 noch vergleichsweise hohe Behandlungsraten aufgewiesen haben, sind besonders betroffen, wie etwa in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein. In diesen Regionen liegt insgesamt keine überdurchschnittlich vollstationäre Inanspruchnahme von Patienten vor. Die bundesweite Abnahme bei den Belegärzten geht einher mit Behandlungszuwächsen in den Hauptabteilungen der Krankenhäuser. Unter anderem führen die finanziellen Rahmenbedingungen dazu, dass es für Vertragsärzte wenig reizvoll ist, belegärztlich tätig zu sein.

Für die Studie wurden die DRG-Statistiken des Statistischen Bundesamts der Jahre 2012, 2014 und 2016 ausgewertet.

Quelle: Zi - Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland

PsychThG: Reform führt zu Etikettenschwindel

30.05.2019. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa) bleibt bei seiner Kritik an der Reform der Psychotherapeutenausbildung. „Die Kammer für Psychologische Psychotherapeuten kommt jetzt aus der Deckung: Ärzte sollen auf einen biologischen Zugang des Krankheitsverständnisses zurückgedrängt werden“, sagte SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann am Donnerstag in Münster. „Damit fallen die Masken.“ weiter

SpiFa zur BÄK-Wahl: Verbände und Bundesärztekammer müssen stärker zusammenarbeiten

30.05.2019. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa), gratuliert dem neuen Präsidenten der Bundesärztekammer (BÄK), Dr. Klaus Reinhardt, zur Wahl an die Spitze der deutschen Ärzteschaft. „Ich freue mich außerordentlich, dass ein niedergelassener Arzt und langjähriger Standespolitiker die Geschicke der BÄK leiten wird und dabei von zwei Kolleginnen unterstützt wird, die den ambulanten und den stationären Versorgungsbereich gleichermaßen repräsentieren“, sagte SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich nach der Wahl des BÄK-Präsidiums. weiter

Deutscher Ärztetag 2019: Urologe wird mit der Paracelsus-Medaille ausgezeichnet

28.05.2019. Der Urologe Prof. Dr. med. Armin Rost wurde im Rahmen des 122. Deutschen Ärztetags mit der Paracelsus-Medaille ausgezeichnet. Rost hat sich neben seiner fast dreißig Jahre währenden Tätigkeit als Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie des St.-Bonifatius-Hospitals Lingen über drei Jahrzehnte in den Dienst der Notleidenden und Armen ge­stellt. Für das Komitee Ärzte für die Dritte Welt bzw. German Doctors, die German Rotary Volunteer Doctors und die Ärzte für Afrika war er auf zwanzig Einsätzen in Ghana, Kenia und mehreren Ländern in Asien und Lateinamerika, wo er während mehrwöchiger Aufenthalte in Krankenhäusern und Elendsvier­teln unzählige Menschen medizinisch versorgte. Durch Fundrai­sing warb er Medikamente und Medizinprodukte zur Ausstat­tung von Ambulanzen und Kliniken an den Einsatzorten ein. Er leistete Hilfe zur Selbsthilfe, indem er mit seiner Lehrtätigkeit an der Aus- und Weiterbildung von Krankenschwestern sowie Ärztinnen und Ärzten vor Ort mitwirkte. "Sein herausragendes Engagement und sein großer humanitärer Einsatz zeugen von Rosts vorbildlicher Haltung als Arzt, womit er sich um das Ge­sundheitswesen, das Ansehen seines Berufsstandes und das Ge­meinwohl in der Bundesrepublik Deutschland in hervorragen­der Weise verdient gemacht hat", so die Bundesärztekammer. Hier finden Sie die ausführliche Laudatio.

SpiFa und DocMorris kooperieren

27.05.2019. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa), Repräsentant von über 160.000 Fachärzten in Kliniken und Praxen, und das Unternehmen DocMorris, mit über 5 Millionen aktiven Kunden in Deutschland, kooperieren bei der Umsetzung von innovativen Lösungen in den Bereichen Arzneimitteltherapiesicherheit und eRezept – für eine bessere Information von Ärzten und Patienten durch Apotheker. Der SpiFa und die zu ihm gehörende Sanakey-Gruppe werden mit der Apotheke DocMorris bei der Suche nach innovativen Lösungen bei Themen wie Arzneimitteltherapiesicherheit und -distribution zusammenarbeiten sowie ein Pilotprojekt zur Einführung des elektronischen Rezepts umsetzen. weiter

BMG optimistisch: Elektronische Patientenakte ab 2021

20.05.2019. Die Bundesregierung geht davon aus, dass der geplante Starttermin für die elektronische Patientenakte (ePA) eingehalten wird. Die Patientenakte stelle eine Schlüsselanwendung im digitalisierten Gesundheitswesen dar, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion.

Nachdem die Gesellschaft für Telematik fristgerecht die Spezifikationen und Zulassungsverfahren veröffentlicht habe, obliege es nun den gesetzlichen Krankenkassen, ihren Versicherten bis zum 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte zur Verfügung zu stellen.

Derzeit würden die flankierenden Regelungen geprüft. Eine Abstimmung innerhalb der Bundesregierung stehe noch aus.
Quelle: hib - heute im bundestag

Europawahl 2019: SpiFa ruft zur Stimmabgabe auf

20.05.2019. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) ruft vor der Europawahl am 26. Mai 2019 die deutsche Ärzteschaft auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Erstmals seit seinem Bestehen ruft der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. bei einer Europawahl aktiv dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Wer nicht wählt, nimmt auch keinen Einfluss auf wichtige politische Entscheidungsprozesse“, erklärt Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann die Verbandsinitiative. „Die deutsche Ärzteschaft ist von europäischer Regulierung besonders betroffen. Egal ob man Fan der Europäischen Union ist oder nicht: sich nicht in den demokratischen Diskurs einzubringen bedeutet, anderen die Entscheidungsgewalt zu überlassen.“ weiter
Quelle: SpiFa

Zusätzliche Arztsitze: G-BA passt Bedarfsplanungs-Richtlinie für die vertragsärztliche Versorgung an

17.05.2019. Künftig gibt es differenziertere und zusätzliche Instrumente für die Landesebene, um die regionale und lokale Verteilung von Vertragsärztinnen und Vertragsärzten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bedarfsorientierter zu steuern. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die entsprechenden Anpassungen der Bedarfsplanungs-Richtlinie beschlossen und damit seinem gesetzlichen Auftrag fristgerecht entsprochen, bis zum 1. Juli 2019 insbesondere die geltenden Verhältniszahlen zu überprüfen und auch die weiteren Planungsinstrumente weiterzuentwickeln. Nach Umsetzung des Beschlusses können bundesweit 3.470 neue Niederlassungsmöglichkeiten entstehen, zusätzlich zu den rund 3.440 derzeit offenen Niederlassungsmöglichkeiten. Von den neuen Niederlassungsmöglichkeiten entfallen 1.446 auf Hausärzte, rund 776 auf Psychotherapeuten, 476 auf Nervenärzte und 401 auf Kinder- und Jugendärzte. weiter
Quelle: G-BA

BvDU präsentiert gemeinsam mit der GeSRU neues Forum „Junge Urologen“ am 25. Mai 2019

16.05.2019. Im Rahmen des 10. Urologischen Sommerforums (24.-25. Mai 2019) des BvDUs wird eine Premiere gefeiert: Zum ersten Mal findet dort das neue Forum „Junge Urologen“ statt, das die Nachwuchsmediziner mit ihren Perspektiven, Rahmenbedingungen und Ansichten in den Mittelpunkt rückt. BvDU-Kooperationspartner ist die GeSRU (German European Society of Residents in Urology), eine Vereinigung von AssistenzärztenInnen in Weiterbildung zum Facharzt für Urologie in Deutschland.

Schwerpunktthema wird sein “Heißes Eisen Weiterbildung“. So diskutieren wir gemeinsam über Fragestellungen wie: Was ist der urologische Facharzt heute noch wert? Wie begegnet die Urologie diesen Herausforderungen? Welche Ideen und Modelle gibt es, um die urologische Weiterbildung „zukunftsfest“ zu machen?

Referenten sind u.a. Dr. med. Kevin Schulte, Vorsitzender des BJÄ sowie DGU-Präsident Prof. Dr. Oliver Hakenberg.

Das Junge Forum findet am 25. Mai 2019 von 12 bis 13.30 Uhr statt.

Anmeldung und weitere Informationen

Neuer Referentenentwurf: Spahn will Ärzte ohne TI-Anschluss noch stärker sanktionieren

15.05.2019. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am Mittwoch den Referentenentwurf eines „Digitale-Versorgung“-Gesetzes (E-Health-Gesetz II) vorgestellt. Damit soll die Vernetzung des Gesundheitswesens vorangetrieben werden.

„Wir wollen die Versorgung besser und digitaler gestalten und so die Arbeit für alle einfacher machen, sagte Spahn in Berlin. „Wir müssen offen sein für Veränderungen, den Wandel gestalten, nicht erleiden.“

Ab 2021 müssen Vertragsärzte bei Nachfrage Patientendaten auf einer elektronischen Patientenakte speichern beziehungsweise die elektronische Patientenakte (ePA) anlegen. Die Höhe der Vergütung im EBM soll der Bewertungsausschuss bis zum 1. Juli 2020 entscheiden.

Gleichermaßen sollen Gesundheits-Apps schneller in die Versorgung kommen. Ärzte sollen künftig Apps wie Diabetes- und Bluthochdruck-Tagebücher verschreiben können.

Weiterer zentraler Punkt ist der schnelle Ausbau der Telematikinfrastruktur (TI). Sollte der Referentenentwurf durchgewunken werden, droht Ärzten, deren Praxen bis März 2020 noch nicht an die TI angeschlossen ist, eine Honorarkürzung von 2,5 Prozent. Bislang gilt eine Kürzung von einem Prozent ab 1. Juli 2019. Auch Apotheken und Krankenhäuser sollen mitziehen: Ihr TI-Anschluss soll bis März 2020 bzw. bis März 2021 erfolgen.

Das geplante Gesetz sieht außerdem vor, dass Videosprechstunden Alltag werden und dass Telekonsile zwischen Ärzten extrabudgetär vergütet werden sollen.

Quelle: Ärzte Zeitung online

Reform der Notfallversorgung empfohlen

15.05.2019. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen empfiehlt eine grundlegende Reform der Notfallversorgung. Wie der Vorsitzende des Gremiums, Ferdinand M. Gerlach, am Mittwoch im Gesundheitsausschuss erläuterte, wird dieser Versorgungsbereich zunehmend beansprucht. Angesichts einer Kette von Fehlanreizen führe dies auch zu steigenden Kosten und unzufriedenem Personal.

An der Notfallversorgung sind der ärztliche Bereitschaftsdienst, der Rettungsdienst und die Notaufnahmen der Kliniken beteiligt. Beansprucht werden nach Angaben des Sachverständigenrates insbesondere die Notaufnahmen und der Rettungsdienst. Diese führe zum Teil zu langen Wartezeiten. weiter

TSVG tritt am 11. Mai in Kraft

10.05.2019. Das Terminservice- und Versorgungsgesetz ist heute im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und tritt somit am Samstag in Kraft. Damit gelten ab morgen die ersten neuen Regelungen. KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen hat anlässlich des Inkrafttretens wiederum die Kleinteiligkeit des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) kritisiert. Darin fänden sich viele Punkte der SPD aus dem Koalitionsvertrag, „die das TSVG viel zu kleinteilig ausfallen lassen, so dass es seitens der Ärzteschaft viel verständliche Kritik gibt“. Die KBV bietet auf ihrer Website Infomaterial mit Überblick über die Neuerungen.

Wichtig: Die Regelung zur offenen Sprechstunden von grundversorgenden Fachärzten gilt nicht wie vorgesehen ab August, sondern erst ab September. Grund ist, dass das Gesetz im Mai und nicht schon wie ursprünglich geplant im April in Kraft getreten ist. Das gilt unter anderem auch für die Zuschläge zur Grund- und Versichertenpauschale, die Ärzte und Psychotherapeuten für Patienten erhalten, die über die TSS vermittelt werden.

Quelle: KBV

 

BÄK-Ärztestatistik 2018: Facharztgruppe Urologie wächst

07.05.2019. Die aktuelle Ärztestatistik aus dem kürzlich veröffentlichten Tätigkeitsbericht der Bundesärztekammer (BÄK) mit dem Stichtag 31.12.2018 zeigt, dass die Anzahl der in Deutschland tätigen Urologinnen und Urologen (6.075) im vergangenen Jahr weiter gestiegen ist. So verzeichnete die urologische Facharztgruppe in 2018 einen Zuwachs von 2,3%. In den beiden Vorjahren waren dies 0,9% (2017) bzw. 1,9% (2016).

Dass die Urologie ein Fach mit Zukunftsperspektive und Herausforderungen für die Patientenversorgung ist, bestätigt auch Dr. Axel Schroeder, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BvDU): „Durch den demografischen Wandel werden wir künftig mehr Patientinnen und Patienten in unserer ärztliche Praxis versorgen müssen, weil sich Erkrankungen der Nieren oder Prostata v. a. im höheren Alter häufen.“ Jedoch mahnt der Verband, dass diese Statistik auch Sand in die Augen streue: „Zwar steigen die absoluten Zahlen, dadurch wird aber leider die Patientenversorgung nicht automatisch besser. Denn immer mehr Ärztinnen und Ärzte arbeiten aufgrund ihres Wunschs nach mehr Work-Life-Balance insgesamt weniger Stunden“, so Schroeder. Aktuelle Umfragen zeigen, dass vielen Nachwuchsärzten die bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf sehr wichtig ist. Dazu gehört auch, dass sie genügend Zeit haben, sich zu regenerieren, um gewissenhaft und verantwortungsvoll ihre Arbeit zu leisten.

Insgesamt nimmt die Schar der berufstätigen Ärzte von Jahr zu Jahr zu, die Zuwächse sind je nach Fachbereich aber sehr unterschiedlich. Zuletzt stieg die Zahl der hierzulande praktizierenden Ärztinnen und Ärzte um 7.253 auf insgesamt 392.402, das entspricht einem Plus von 1,9%. Die BÄK ist jedoch nur verhalten optimistisch: Man zehre seit langem von der Substanz und der Zuwachs sei zu gering als dass man die enorme Herausforderungen bewältigen könne vor denen unser Gesundheitssystem stehe.

Ärzteverbände sehen Patienteninteressen durch Faire-Kassenwahl-Gesetz bedroht

06.05.2019. Zustimmung, aber auch Ablehnung zu den verschiedenen Regelungsbereichen des „Gesetzes für eine faire Kassenwahl in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (Faire-Kassenwahl-Gesetz, kurz: GKV-FKG) formuliert die Allianz deutscher Ärzteverbände:

„Eine Reform des Risikostrukturausgleiches ist längst überfällig. Das Gesetz enthält sinnvolle Korrekturen für eine gerechte und zielorientierte Verteilung der Beiträge auf die Krankenkassen“, erklärt der derzeitige Sprecher der Allianz, Dr. Dirk Heinrich. Kassen müssten den Anreiz haben, Kranke zu versorgen und nicht Gesunde als Mitglieder zu werben. Daher sei die Einführung eines Krankheitskosten-Vollmodells der richtige Ansatz.

Problematisch sieht die Allianz die im Gesetz vorgesehenen Kürzungen bei den Programmpauschalen für strukturierte Behandlungsprogramme (Disease-Management-Programme, DMP). weiter
Quelle: NAV-Virchow-Bund

TSVG: Alles neu macht der Mai

30.04.2019. Eigentlich sollte das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) zum 1. Mai in Kraft treten. Aber bislang scheint es Bundespräsident Steinmeier – laut Ärzte Zeitung – noch nicht unterzeichnet haben. Vermutlich tritt es aber noch im Laufe des Monats in Kraft.

Kernstück des Mammutwerkes sind die heftig umstrittenen Regelungen zur schnelleren Vergabe von Arztterminen und deren Vergütung allen voran die Erhöhung der Mindestsprechstunden und das Angebot offener Sprechstunden.

"Am Ende des Gesetzgebungsprozesses sind die Vergütungsregeln für Ärzte zwar deutlich verbessert worden, dennoch bedeuten die gesetzlichen Maßnahmen zur schnelleren Terminvermittlung einen massiven Eingriff in die Praxisorganisation und in die Freiberuflichkeit", kommentiert Dr. Axel Schroeder, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Urologen e.V. (BvDU), die gesetzlichen Neuerungen. So werde laut Schroeder nun dem einzelnen Vertragsarzt nicht überlassen, die offene Sprechstunde und damit die Terminvergabe selbst zu organisieren, sondern es gebe künftig ein Gesetz, das ihn dazu zwinge. Die Tücke im Detail werde sich nun in der konkreten Umsetzung zeigen.

Ab 2020 Arzttermine per KBV-App?

29.04.2019. Patienten sollen ab 2020 auch über eine Smartphone-App der KBV bundesweit Arzttermine vereinbaren können. Der Start erfolgt zunächst Schritt für Schritt regional. Anfang nächsten Jahres soll das App-Angebot dann flächendeckend verfügbar sein.

Das gerade verabschiedete Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) soll unter anderem dafür sorgen, dass Kassenpatienten künftig schneller an Arzttermine kommen

Geplant ist auch der Ausbau der telefonischen Vermittlung über Terminservicestellen, die in den Ländern bisher unterschiedlich arbeiten. Ab Anfang 2020 sollen sie nicht nur zu Fachärzten vermitteln, sondern auch zu Haus- und Kinderärzten.

Die Terminservicestellen der KVen sollen bundesweit unter der Nummer 116117 täglich rund um die Uhr erreichbar sein – und auch online oder über eine App.

Quelle: Ärzte Zeitung online / dpa

Hausarztzentrierte Versorgung

25.04.2019. Die "hausarztzentrierte Versorgung" (HzV) ist Thema der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Wie die Bundesregierung darin ausführt, haben nach Mitteilung des Deutschen Hausärzteverbandes (DHÄV) seit dem Jahr 2008 insgesamt rund 25.200 Hausärzte an den HzV-Verträgen teilgenommen. Davon sei ein Teil, zum Beispiel ruhestandsbedingt, wieder ausgeschieden. "Derzeit nähmen insgesamt 17.115 Ärztinnen und Ärzte an den Verträgen teil", heißt es in der Antwort weiter.

Quelle: hib - heute im bundestag

Einführung eines elektronisches Rezepts

25.04.2019. Um die Einführung eines "elektronischen Rezepts" etwa für Arzneimittel geht es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Danach sollen mit den im Entwurf des "Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung" (GSAV) vorgesehenen Änderungen die Voraussetzungen für die elektronische Verordnung von Leistungen nach Paragraf 31 ("Arznei- und Verbandmittel, Verordnungsermächtigung") des SGB V (Sozialgesetzbuch Fünftes Buch) geschaffen werden. Hierzu seien Regelungen vorgesehen, die die Selbstverwaltung verpflichten, die Bundesmantelverträge, den Rahmenvertrag und die Arzneimittelabrechnungsvereinbarung binnen sieben Monaten ab Inkrafttreten des Gesetzes entsprechend anzupassen. weiter

Quelle: hib - heute im bundestag

Experten loben Arzneimittelreform

10.04.2019. Gesundheitsfachverbände begrüßen im Grundsatz das von der Bundesregierung geplante Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV). Die Sachverständigen äußerten sich am Mittwoch in einer Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages sowie in schriftlichen Stellungnahmen.

Auslöser für den Gesetzentwurf sind mehrere Arzneimittelskandale aus der jüngeren Vergangenheit. Um die Arzneimittelsicherheit zu stärken, soll unter anderem die Zusammenarbeit zwischen den Behörden von Bund und Ländern verbessert werden, auch durch eine Informationspflicht über Rückrufe. Zudem soll es häufiger unangemeldete Kontrollen geben, etwa in Apotheken, die Krebsmittel (Zytostatika) selbst herstellen. weiter
Quelle: hib - heute im bundestag

5. SpiFa-Fachärztetag: Spahn - Der Staat muss funktionieren

05.04.2019. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands hat heute seinen 5. SpiFa-Fachärztetag eröffnet. In seiner Key-Note äußerte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Thema „Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung“.

„In einem lebenswichtigen Bereich wie Gesundheit und Pflege muss der Staat funktionieren. Dazu tragen spezialisierte Ärztinnen und Ärzte mit ihrem Fachwissen und Engagement jeden Tag bei“, sagte Spahn. „Gemeinsam mit ihnen will ich schauen, wie wir die Patientenversorgung noch verbessern können. Unser Gesundheitssystem zählt zu den besten der Welt. Das soll auch in Zukunft so bleiben.“

SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich hob in seiner Rede die Eckpfeiler für den allgemeinen Erfolg des deutschen Gesundheitswesens hervor: die Niederlassung in Selbständigkeit und die Selbstverwaltung. „Um beides werden wir von anderen Ländern beneidet.“ Heinrich appellierte deshalb, die Selbstverwaltung zu stärken, und ihr gestalterische Freiheit zu gewähren, anstatt Einschränkungen wie durch das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) auf den Weg zu bringen. weiter

Versicherung von Beamten in der GKV

01.04.2019. Das Ansinnen der Fraktion Die Linke, Beamten den Weg in die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zu erleichtern, stößt bei Experten auf Ablehnung ebenso wie auf Zuspruch. Das wurde während einer öffentlichen Anhörung des Innenausschusses am Montag deutlich. Laut dem von der Linksfraktion vorgelegten Antrag soll in der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) vorgesehen werden, dass anstatt eines Beihilfeanspruchs nur für die Private Krankenversicherung (PKV) auch eine dem Arbeitgeberbeitrag analoge Zahlung an die Krankenkasse von gesetzlich kranken- und pflegeversicherten Beamtinnen und Beamten und vergleichbaren Beschäftigen auf deren Wunsch erfolgen kann. weiter
Quelle: hib - heute im bundestag

Neue Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

01.04.2019. Silja Koenig hat Mitte Februar die Position als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation für den BvDU und die SgDU übernommen. In der neu geschaffenen Position soll Koenig die Neuausrichtung in der Kommunikationsarbeit vorantreiben. Dazu gehören u.a. der Ausbau der berufspolitischen Kommunikation an Stakeholder und Multiplikatoren des BvDUs sowie die Mitgliederkommunikation. Koenig bringt umfangreiche Erfahrungen aus der Kommunikationsbranche mit. Sie war einige Jahre als Unternehmenssprecherin in der Abteilung Public und Investor Relations eines börsennotierten Medienunternehmens tätig und verantwortete dort u.a. den Aufbau der Pressearbeit für das Gesundheitsportal Onmeda.de. Zuletzt unterstützte sie als selbstständige PR-Beraterin Kunden aus dem Gesundheits- und Mediensektor.

Update: 5. SpiFa-Fachärztetag – Das Programm steht

28.03.2019. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) veranstaltet in der kommenden Woche seinen inzwischen 5. SpiFa-Fachärztetag: mit spannenden Themen rund um die ärztliche Freiberuflichkeit und mit zahlreichen Gästen, unter anderem aus Politik und Selbstverwaltung.

SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich wird den 5. SpiFa-Fachärztetag am kommenden Freitag, 5. April, um 10 Uhr eröffnen, bevor Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seine Key-Note „Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung“ hält. Im Anschluss moderiert Jan Scholz vom Hamburger Verlag Ärztenachrichtendienst die Diskussion „Auslaufmodell Vertragsarzt?! – Sind ärztliche Strukturen noch zeitgemäß?“. Auf dem Podium nehmen neben Dr. Heinrich vom SpiFa Politiker aller Bundestagsfraktionen Platz.

Am Nachmittag findet dann der SpiFa-Fachkongress mit sechs verschiedenen, öffentlichen Sessions statt. weiter

Mehr Sicherheit bei Arzneimitteln

28.03.2019. Nach mehreren Arzneimittelskandalen reagiert die Bundesregierung mit einem Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV). So soll die Zusammenarbeit zwischen den Behörden von Bund und Ländern verbessert werden, unter anderem durch eine Informationspflicht über Rückrufe.

Zugleich werden die Rückrufkompetenzen der Bundesoberbehörden bei Qualitätsmängeln oder dem Verdacht einer Arzneimittelfälschung erweitert. Es soll häufiger unangemeldete Kontrollen geben, etwa in Apotheken, die Krebsmittel (Zytostatika) selbst herstellen. weiter
Quelle: hib - heute im bundestag

Gesundheitsreformen kosten Milliarden

28.03.2019. Die in der laufenden Legislaturperiode bisher beschlossenen Gesundheitsgesetze führen zu jährlichen Mehrausgaben in Milliardenhöhe. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor.

So liegen die geschätzten jährlichen Mehrausgaben für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) beim sogenannten Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) für 2019 bei rund 1,2 Milliarden Euro und steigen ab 2022 auf rund 1,9 Milliarden Euro an. Ferner entstehen der GKV in den Jahren 2019 bis 2022 Mehrausgaben in Höhe von 500 Millionen Euro pro Jahr, die dem Krankenhausstrukturfonds aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zugeführt werden.

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wird den Angaben zufolge 2019 Mehrausgaben in einem mittleren bis hohen dreistelligen Millionenbetrag bringen, die bis 2021 auf bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr anwachsen können. weiter
Quelle: hib - heute im bundestag

MFA-Tarifabschluss: BvDU begrüßt Einigung

25.03.2019. Die Tarifverhandlungen für Medizinische Fachangestellte (MFA) sind beendet. Der Berufsverband der Urologen e.V. (BvDU) begrüßt die Einigung, nach der die MFA in der Tätigkeitsgruppe I zum 1. April 2019 2,5 Prozent mehr Gehalt und zum 1. April 2020 weitere 2,0 Prozent erhalten.

Der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt um gut ausgebildete MFAs ist groß. Daher müssen Arbeitgeber mit einem attraktiven Gehalt und interessanten Rahmenbedingungen locken. Insbesondere niedergelassene Ärztinnen und Ärzte müssen sich dieser Herausforderung stellen, da die Tarife für MFA im öffentlichen Dienst höher liegen als in den ambulanten Praxen. „Es ist höchste Zeit, dass wir unseren hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein leistungsgerechtes und zeitgemäßes Gehalt zahlen“, kommentiert Dr. Axel Schroeder, Präsident des BvDUs den Beschluss. „Jedoch muss man sich das als Praxisinhaber auch leisten können, denn wir sind bei der Finanzierung schließlich an den EBM und die GOÄ gebunden.“ Die Honorarabschlüsse der letzten Jahre haben die allgemeine Preisentwicklung nicht abgedeckt. Zuletzt stieg der Orientierungswert um 1,58 Prozent und deckte damit nicht einmal die Inflationsrate ab. Personalkosten machen rund 70 bis 80 Prozent der Praxiskosten aus. „Daher fordern wir, dass diese erhöhten Honorare künftig auch in EBM und GOÄ entsprechend abgebildet werden“, so Schroeder abschließend.

Risiko für Ärzte bei Cannabistherapien

20.03.2019. Gesundheitsexperten halten den Genehmigungsvorbehalt der Krankenkassen bei Therapien mit Medizinalcannabis für sinnvoll. Anlässlich einer Expertenanhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages zu dem Thema am Mittwoch machten Mediziner wie auch der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) deutlich, dass ein Verzicht auf diese Regelung für die Ärzte mit zusätzlichen Risiken verbunden wäre. weiter
Quelle: hib - heute im bundestag

Expertengespräch über Gesundheits-Apps

20.03.2019. Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat sich in einem Expertengespräch mit Gesundheits-Apps befasst. Dabei machten die Fachleute am Mittwoch deutlich, dass digitale Anwendungen einen großen Nutzen für Patienten haben könnten, etwa in der Prävention. Zugleich wiesen IT-Fachleute auf Risiken hin, falls die Apps nicht ausreichend gesichert seien und sensible Gesundheitsdaten ausgelesen werden könnten. Einig waren sich die Fachleute darin, dass die Chancen der Digitalisierung im Gesundheitsbereich auf jeden Fall genutzt werden sollten. weiter
Quelle: hib - heute im bundestag

Auslaufmodell Vertragsarzt? -5. SpiFa-Fachärztetag am 5. April in Berlin

18.03.2019. Sind ärztliche Strukturen noch zeitgemäß? Diese Frage diskutiert der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) am 5. April in Berlin beim inzwischen 5. SpiFa-Fachärztetag. Gesundheitspolitiker aller Bundestagsfraktionen sind ab 10 Uhr eingeladen, ihre Argumente in den Ring zu werfen. Die Key-Note zum Thema „Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung“ hält Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Im Anschluss findet der SpiFa-Fachkongress statt - in den Fachforen geht’s um „Wunsch und Wirklichkeit“ beim G-BA, um „Versorgungsinteresse vor Kapitalinteresse“ und um die nach wie vor nicht umgesetzte Reform der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Zudem präsentieren sich die Kandidaten für die turnusmäßig anstehende Wahl zum/r Präsidenten/in der Bundesärztekammer, die beim Deutschen Ärztetag im Mai in Münster vonstattengeht. Bereits am Vorabend des 5. SpiFa-Fachärztetages gibt es am 4. April ab 19 Uhr ein Warm-up. Alle Informationen und die Links zur Anmeldung finden Sie auf der Internetseite www.fachärztetag.de. Bei Fragen melden Sie sich bitte unter presse(at)spifa.de.
Quelle: SpiFa

Licht und Schatten: Terminservice- und Versorgungsgesetz beschlossen

14.03.2019. Der Bundestag gab dem Terminservice- und Versorgungsgesetz am Donnerstagvormittag grünes Licht. Das Gesetz soll voraussichtlich im Mai 2019 in Kraft treten.

"Unser Gesundheitswesen braucht ein Update. Patienten sollen schneller Arzttermine bekommen. Sie haben auch auf dem Land Anspruch auf eine gute medizinische Versorgung. Und sie verlangen zu Recht, dass wir ihnen mit digitalen Lösungen den Alltag erleichtern", betonte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. "In einem lebenswichtigen Bereich wie der Gesundheitsversorgung muss der Staat funktionieren. Da besser zu werden, ist das Ziel unseres Gesetzes."

Die Fachärzteschaft meldete sich bereits Mittwoch zu Wort. So kommentierte Lars Lindemann, Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbands Fachärzte Deutschland, dass die geplante Ausbudgetierung einzelner Leistungen positiv sei. Jedoch kritisierte er die Eingriffe in die Selbstverwaltung und die Tatsache, dass die Ärzte ihre Praxen künftig fünf Stunden länger für die Kassenzulassung geöffnet halten müssen und die grundversorgenden Facharztgruppen zudem fünf offene Sprechstunden für die gesetzlich Versicherten anbieten müssen. „Direkte Durchgriffsregelungen auf das Praxismanagement und in die Organisation der ärztlichen Tätigkeit in der ambulanten Versorgung nehmen die notwendigen Freiräume zur Organisation einer patientenorientierten hochwertigen Versorgung.“

Quelle: Ärzte Zeitung online / SpiFa

Ausschuss billigt Terminservicegesetz

13.03.2019. Gegen die Stimmen der Oppositionsfraktionen hat der Gesundheitsausschuss des Bundestages den an zahlreichen Stellen geänderten und ergänzten Entwurf für das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen. Der Ausschuss billigte am Mittwoch noch zahlreiche Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen von Union und SPD. Anträge von FDP, Linken, Grünen und AfD fanden hingegen keine Mehrheit. weiter

Quelle: hib - heute im bundestag

Wichtige Information für Arzt/Ärztin mit Zusatzweiterbildung Palliativmedizin:

25.02.2019. Seit dem 1. Januar 2019 muss ein Arzt oder eine Ärztin mit Zusatzweiterbildung Palliativmedizin in onkologischen Kooperationsgemeinschaften vertreten sein. Ärzte, die bereits vor dem 31. Dezember 2018 eine Genehmigung zur Teilnahme an der Onkologie-Vereinbarung erhalten haben, müssen den kooperierenden palliativmedizinischen Arzt spätestens bis 28. Februar 2019 (!) an ihre Kassenärztliche Vereinigung melden. Die Meldung ist bei den Kassenärztlichen Vereinigungen sehr unterschiedlich geregelt. Bitte wenden Sie sich für genauere Informationen, Formulare etc. an Ihre jeweilige KV. Beispielhaft können Sie hier die Formulare der KV Schleswig Holstein und KV Baden Württemberg einsehen.

Belegarztwesen wird immer tiefer in die Krise gestürzt: SpiFa fordert dringend Stabilisierungsmaßnahmen und eine zeitnahe Reform

15.02.2019. Belegärzte arbeiten an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Sie sind seit Jahrzehnten die einzig funktionierende Integration zwischen diesen beiden Sektoren. „Umso dramatischer ist die Tatsache, dass der Gesetzgeber auch im TSVG bisher nicht bereit ist, zumindest eine stützende Maßnahme zu ergreifen und so die immer geringer werdenden, noch arbeitenden belegärztlichen Strukturen zu erhalten.“ so SpiFa-Vorstand Dr. Axel Schroeder am Freitag in Berlin. Lesen Sie hier die SpiFa Pressemitteilung dazu

DAK veröffentlicht Digitalisierungsreport 2019

07.02.2019. Die DAK Gesundheit hat ihren zweiten Digitalisierungsreport über den Fortschritt der Digitalisierung des Gesundheitswesen veröffentlicht. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat neben weiteren Partnern den Report unterstützt und in seinem Netzwerk dafür geworben, den Blick auf die Digitalisierung zu richten.
Wie Ärzte über die Digitalisierung des Gesundheitswesens denken, fällt naturgemäß immer in die eigene Sicht der Dinge aus dem Blickwinkel des Alltags eines jeden Einzelnen, jedoch lassen sich einige Trends ablesen.
Die Ergebnisse als Zusammenfassung (Präsentation) DAK: Ergebnisse Digitalisierungsreport 2019​​​​​​​
 

Vermeidung nosokomialer Infektionen: Einrichtungsbefragung für Belegärzte ab sofort ausgesetzt

24.01.2019. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, dass für Belegärzte ab sofort die QS-Dokumentation (Einrichtungsbefragung) im Verfahren „Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen“ für den Erfassungszeitraum 2018 bis 2020 ausgesetzt wird.
Hintergrund der Entscheidung ist die seit Jahren von der KBV bemängelte Doppeldokumentation von Krankenhäusern und Belegärzten. Zudem empfiehlt auch das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, den aktuellen Dokumentationsbogen der Einrichtungsbefragung zu überarbeiten. 
Lesen Sie hier die Rundmail der KBV mit einer Info für die Belegärzte zur QS-Dokumentation.

SpiFa fordert Transparenzregister

Berlin, 17.01.2019. Über die Gefahr, dass fragwürdige Fremdinvestoren die Kontrolle über einen großen Teil der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erlangen können, ist in den vergangenen Monaten viel diskutiert worden. Nach Auffassung des Spitzenverbandes der Fachärzte (SpiFa) sollte der Gesetzgeber nun endlich etwas unternehmen: Er fordert ein Transparenzregister, das die jeweiligen Trägerstrukturen und wirtschaftlichen Hintergründe aufdeckt. „Transparenz an dieser Stelle schützt Patienten, Selbstverwaltung und vor allem die Politik vor Fehlentscheidungen“, kommentierte Hauptgeschäftsführer Lars Lindemann am Dienstag in Berlin eine Stellungnahme, in welcher der SpiFa entsprechende Änderungen am Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) fordert. Die Forderungen seien aber auch als „Beitrag zu einer notwendigerweise auch über die jetzt anstehende Gesetzgebung hinaus zu führenden Debatte“ zu verstehen. weiter

Anhörung zum TSVG - „Unnötiger Klotz am Bein der ärztlichen Versorgung“

Berlin, 17.01.2019. Viel Kritik, wenig Lob. Das hörten die Mitglieder des Gesundheitsausschusses in Berlin am  17.01. zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Anlass war die öffentliche Anhörung zum Vorhaben der Bundesregierung. Der Termin rief gewaltiges Interesse hervor: Insgesamt 49 Verbände und vier Einzelpersonen meldeten sich an, um als Sachverständige ihren Standpunkt zum TSVG vertreten zu können. Als theoretische Unterfütterung reichten sie 55 Gutachten ein – einige weit über hundert Seiten lang. weiter

SpiFa fordert unbedingte Nachbesserungen am Ter-minservice- und Versorgungsgesetz

Berlin, 26.11.2018. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hält an seiner kritischen Sichtweise am TSVG fest. Für den weiteren parlamentarischen Beratungsprozess sieht der Verband zwei zentrale Punkte als maßgebliche Forderungen an. Beide seien dringend und wichtig. Um welche Punkte es sich hadelt, lesen Sie hier

Dr. med. Klaus Schalkhäuser (1940 – 2018)

Ehrenpräsident des Berufsverbands der Deutschen Urologen e.V.

 

Nach langer schwerer Krankheit ist am 17.11.2018 Dr. Klaus Schalkhäuser im Kreis seiner Familie verstorben. Dr. Schalkhäuser war eine der prägendsten Figuren der Urologie der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland.

Ab 1987 führte er fast 20 Jahre lang den Berufsverband. In diese Phase fielen wegweisende berufspolitische Entscheidungen. Er verantwortete die Vereinigung der ost- und westdeutschen urologischen Berufsverbände. Als Belegarzt aus Überzeugung war er stets Vorreiter der Entwicklungen an der ambulant-stationären Schnittstelle der urologischen Versorgung und hatte von 2002 bis 2017 den Vorsitz des Bundesverbandes der Belegärzte inne.

Unvergessen ist sein Engagement für die stationär-tätigen Kollegen bei der Einführung der urologischen DRG und im ambulanten Bereich bei der Erarbeitung eines Uro-EBM. Ab 2006 war er Ehrenpräsident des Berufsverbands und in dieser Funktion wichtiger Impulsgeber für die berufs- und standespolitischen Positionen des Verbands.

Die Urologie verliert mit Dr. Schalkhäuser einen allseits geachteten leidenschaftlich-streitbaren Vertreter der fachärztlichen Zunft, für den die Berufspolitik im Mittelpunkt seines Wirkens stand.

Der Berufsverband der Deutschen Urologen verneigt sich vor Dr. Klaus Schalkhäuser und wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser herzliches Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Tochter.

Dr. Axel Schroeder
Präsident


Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt Ärzte-Kodex

29.10.2018. Die Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt den Ärzte-Kodex (vormals Klinik-Kodex), welcher durch den Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) erarbeitet wurde.
Wir wenden uns damit ausdrücklich nicht gegen eine wirtschaftliche Erbringung ärztlicher Leistungen. Wir wollen aber verhindern, dass diese für rein ökonomisch orientierte Ziele missbraucht werden. Wir beobachten die Entwicklung in Deutschland in der ärztlichen Versorgung mit zunehmender Sorge. Im Mittelpunkt des ärztlichen Handelns sollte immer der Patient stehen. Wie im Krankenhaus kann auch im ambulanten Versorgungssektor ein Konflikt mit dem Arbeitgeber auftreten, wenn Vertragsärzte im Anstellungsverhältnis arbeiten.
Alle Information zum Ärzte-Kodex finden Sie unter www.spifa.de/aerzte-kodex/

KONTAKT:
Allianz deutscher Ärzteverbände
c/o SpiFa e.V.
Robert Schneider
Tel.: +49 30 4000 9631
E-Mail: presse@spifa.de

Fachärzte sind Garanten für eine dynamische Gesundheitswirtschaft

16.10.2018 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) veröffentlicht den aktualisierten Medizinisch-Ökonomischen Fußabdruck der Fachärzte. Fachärzte erbringen in Klinik und Praxis pro Jahr rund 462 Millionen Stunden Arbeitszeit, allein 202 Millionen Stunden entfallen auf die niedergelassenen Fachärzte. „Das zeigt, wie hoch deren Beitrag für eine hoch-wertige medizinische Versorgung der Bevölkerung ist“, sagt Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa am Donnerstag. weiter

Wiedergewählt: BvDU-Präsident Dr. Axel Schroeder

28.09.2018. Auf der Mitgliederversammlung des BvDU im Rahmen des 70. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Dresden, hatten sich Präsident Dr. med. Axel Schroeder (rechts) und der 2. Vizepräsident, Dr. med. Matthias Schulze, für eine dritte Amtsperiode zur Wahl gestellt. Die Mitgliederversammlung bestätigte beide in ihren Ämtern. Dr. Schroeder und Dr. Schulze gehören dem Präsidium des Berufsverbands seit 2010 an. Dr. Schroeder kündigte an, dass es seine letzte Amtsperiode sein werde und dass er 2022 nicht noch einmal kandidieren werde.

25.09.2018. Der 4. SpiFa- Fachärztetag am 18. und 19. Oktober 2018 zeigt die medizinische und wirtschaftliche Bedeutung der Fachärzte in Deutschland. Information. Innovation. Austausch von Meinungen und Ideen: Der Spitzenverband der Fachärzte Deutschlands (SpiFa e.V.) veranstaltet am 18. und 19. Oktober 2018 seinen 4. SpiFa-Fachärztetag. Diesmal im eigenem Format - der medcon-ference -, die der SpiFa extra hierfür initiiert hat. Der 4. Fachärztetag öffnet am 19. Oktober ab 9.30 Uhr seine Pforten im Berliner Ellington-Hotel.

Das Programm

4. SpiFa Fachärztetag in Berlin

18.09.2018. Fachärzte in Deutschland stehen für die Garantie einer stabilen medizinischen Versorgung sowie für eine dynamische Gesundheitswirtschaft am Wirtschaftsstandort Deutschland. Der SpiFa freut sich daher, insbesondere den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragten der Bundesregierung für Mittelstand und für die neuen Bundesländer Herrn Christian Hirte, beim diesjährigen SpiFa-Fachärztetag begrüßen zu können. Diesen veranstaltet der SpiFa bereits zum vierten Mal. Seien auch Sie dabei und kommen Sie am 19. Oktober 2018 ab 09:30 Uhr ins Berliner Ellington Hotel, Nürnberger Straße 50-55, 10789 Berlin. Außer einer gesundheitspolitischen Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages bietet das Programm zahlreiche Punkte für sprichwörtlich Jung und Alt. Besonders hervorheben wollen wir in diesem Zusammenhang auch den Dialog mit den jungen Medizinern. Das „Junges Forum“ widmet sich auf dem SpiFa-Fachärztetag der provokanten Frage „Freiberuflichkeit – ein Auslaufmodell oder heute mehr denn je notwendig?“. Alle Informationen zum SpiFa-Fachärztetag, finden Sie unter www.medconference.de. Über die E-Mail-Adresse: anmeldung(at)medconference.de haben Sie die Möglichkeit, sich für den Fachärztetag anzumelden.

Zum Programm

Statement des SpiFa zum Honorarabschluss 2019 zwischen GKV-Spitzenverband und Kassenärztlicher Bundesvereinigung

23.08.2018. Lars F. Lindemann Hauptgeschäftsführer des SpiFa: „Beim erfolgten Honorarabschluss für das Jahr 2019 von einem Erfolg zu sprechen, wird der Realität derer, die in der Versorgung der Versicherten jeden Tag Verantwortung übernehmen, nicht gerecht. Das dürftige Ergebnis dann noch mit Kommentaren zu garnieren, dass der GKV-Spitzenverband erfolgreich eine Überforderung der Versicherten abwenden konnte, während das System auf Finanzrücklagen von mehr als 20 Milliarden Euro hockt, ist nicht nur schlechter Stil, vielmehr bewirkt es ein Fortschreiben des Abwendens von der Selbstverwaltung. Dieses Elfenbeinturm-Denken verhöhnt jeden Arzt, der in seiner Praxis tagtäglich mit mehr Patienten, mehr Bürokratieaufwand und mehr Versorgungsaufwand konfrontiert ist. Vor diesem Hintergrund nicht einmal den Inflationsausgleich zu gewähren, zeigt wie entrückt der GKV-Spitzenverband von der Versorgung ist.“

Allianz deutscher Ärzteverbände warnt die Krankenkassen vor Hintertreiben des politischen Willens

22.08.2018. Etwas Schatten, etwas Licht, so wird der vorgelegte Entwurf für ein Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von den ärztlichen Organisationen beurteilt, die sich in der Allianz deutscher Ärzteverbände zusammengeschlossen haben.
Einerseits setzt das Vorhaben weitere schwerwiegende Eingriffe des Gesetzgebers in die Selbstverwaltung und die Organisationshoheit ärztlicher Praxen fort, andererseits erkennt die Politik erstmals den Zusammenhang zwischen der Budgetierung ärztlicher Leistungen und Terminkapazitäten niedergelassener Ärzte an. Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Allianz deutscher Ärzteverbände dazu.

Jährliches Ritual: GKV-Spitzenverband zerstört Ver-sorgung mit unlauteren Angeboten

16.08.2018. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) stellt sich hinter die Kassenärztliche Bundesvereinigung bei den Honorarverhandlungen für das Jahr 2019.

Gestern sind die Honorarverhandlungen für das Jahr 2019 zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband in die erste Runde gegangen. Die erste Verhandlungsrunde machte dabei deutlich, dass die Verhandlungslinien auf Seite des GKV-Spitzenverbandes und auf Seite der KBV derart weit auseinander liegen, sodass der Erweiterte Bewertungsausschuss mit seinen Schiedspersonen an-gerufen wurde. weiter

Spahn-Pläne: Erster Ansatz zur Entbudgetierung - Kassen jetzt in der Pflicht

20.07.2018. Zu den heute im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt Dr. Dirk Heinrich, der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund) in einer Pressemitteilung: Endlich wird der Zusammenhang zwischen der Budgetierung ärztlicher Leistungen und Terminkapazitäten von der Politik anerkannt. Die Lösungsansätze sind jedoch nicht konsequent genug." Lesen Sie weiter

Einladung zum Symposium und den Regionalkonferenzen des Sachverständigenrates Gesundheit

17.07.2018. Der Sachverständigenrat Gesundheit hat am 2. Juli 2018 sein aktuelles Gutachten mit dem Titel "Bedarfsgerechte Steuerung der Gesundheitsversorgung" an das Bundesministerium für Gesundheit übergeben. Die Kurz- und Langfassung des Gutachtens sowie und Stellungnahmen finden Sie durch Anklicken der vorstehenden Links.

Zur Vorstellung und Diskussion der Gutachteninhalte führt der Sachverständigenrat in den nächsten Monaten mehrere Veranstaltungen durch. weiter

BvDU moniert Folgen der Laborreform: Stellungnahme der KBV

04.07.2018. Zum 1. April 2018 trat der Beschluss zur Laborreform des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Anpassung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) in Kraft, um Kostensteigerungen im Labor zu dämpfen. Damit verbunden sind sowohl Änderungen bei der Vergütung von Laborleistungen, als auch eine vollständige Überarbeitung der Regelung zur Berechnung und Vergütung des Labor-Wirtschaftlichkeitsbonus. In der Folge sieht der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BvDU) seine Befürchtungen vor einer Verschlechterung der Honorierung von urologischen Laborleistungen bestätigt und hat Anfang Juni 2018 die Inhalte des Beschlusses bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) als Vertretungsinstitution der Vertragsärzte hinterfragt. weiter

Keine Überinterpretation der Vorgaben zur Datenschutzgrundverordnung

Resolution der Konzertierten Aktion der Berufsverbände bei der KBV vom 22. Juni 2018

22.06.2018. Die ärztlichen und psychotherapeutischen Berufsverbände fordern einen angemessenen Umgang mit der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Zugleich wehren wir uns gegen eine übertriebene Auslegung des Gesetzes und appellieren an die Verantwortlichen, bei der Auslegung der DSGVO mit Augenmaß zu handeln. Wir warnen vor der Gefährdung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung, sollten niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten wegen einer überzogenen Interpretation der DSGVO zu Opfern von Abmahnwellen werden und in der Folge horrende Strafen zahlen müssen. Dies würde die ambulante Versorgung der Patienten empfindlich gefährden. weiter

› Ärzte und Psychotherapeuten warnen vor Risiken der Datenschutz-Grundverordnung

Ende der Budgetierung – Jetzt!

19.06.2018. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) unterstützt Antrag auf der Gesundheitsministerkonferenz!

Die Entbudgetierung vertragsärztlicher Versorgung wird eines der Themen auf der Gesundheitsministerkonferenz der Bundesländer sein, die am 20. und 21. Juni in Düsseldorf stattfindet. Schleswig-Holstein plant, einen entsprechenden Antrag einzubringen. Der SpiFa unterstützt diesen Vorstoß ausdrücklich. „Es muss endlich Schluss sein mit begrenzten finanziellen Mitteln bei gleichzeitig unbegrenzter Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen“, sagte Dr. Dirk Heinrich am Dienstag in Berlin. Zur Pressemitteilung

24-Stunden-Hotline für Männer mit Diagnose Prostatakrebs

15.06.2018. Um Männern mit der Diagnose Prostatakrebs Mut zu machen, ist am Donnerstag die landesweite Hotline «hellMut» an den Start gegangen. Ehrenamtliche Mitglieder von Selbsthilfegruppen Prostatakrebs haben sich zusammengeschlossen, um Männern in Not rund um die Uhr eine Beratung anzubieten, teilte «hellMut» in Rostock mit. Prostatakrebs ist in Deutschland mit jährlich rund 60 000 diagnostizierten Fällen bei Männern die häufigste Krebserkrankung. Bei einer rechtzeitigen Diagnose gebe es gute Behandlungserfolge, sagte der Landesvorsitzende des Berufsverbandes der Deutschen Urologen in Mecklenburg Vorpommern, Andreas Hübner (2. von rechts). Der Landesverband arbeitet mit den Selbsthilfegruppen mit dem Ziel zusammen, in der Bevölkerung über die Erkrankung aufzuklären und die Männer dazu zu bewegen, die Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen.

Foto:
Von links: Horst Hemmer (Selbsthilfegruppe PCA), Prof. Ernst Klar (Vorsitzender der Krebsgesellschaft in MV), Dr. Andreas Hübner (BvDU), Christel Prüßner (Selbsthilfegruppe PCA).

Schreckgespenst DSGVO: SpiFa warnt vor übertriebener Auslegung des Datenschutzes

13.06.2018. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa), fordert die Verantwortlichen auf, die EU-DSGVO nicht zu überdrehen. Versorgung müsse händelbar bleiben. Es sei absurd, wenn Ärzte bei der Zusammenarbeit tonnenweise Papier unterschreiben und Arztpraxen zu Bibliotheken für die Auftragsdatenverarbeitungs-Verträge verkommen. „Ärztliche Tätigkeit ist keine Auftragsdatenverarbeitung“, sagt Lars F. Lindemann, Hauptgeschäftsführer des SpiFa heute in Berlin. Lesen Sie die Pressemitteilung dazu.

STIKO empfiehlt HPV-Impfung für Jungen – Teilnahme am Impfkurs wichtiger denn je

12.06.2018. Basierend auf Daten des Zentrums für Krebsregisterdaten erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 6.250 Frauen und ca. 1.600 Männer an HPV-bedingten Karzinomen.* Laut einer Vorabinformation des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat die Ständige Impfkommission (STIKO) auf ihrer 90. Sitzung am 05. Juni 2018 den Beschluss zur Empfehlung einer HPV-Impfung für Jungen gefasst. Die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) soll demnach für alle Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren und eine Nachholimpfung bis zum Alter von 17 Jahren empfohlen werden. Die HPV-Impfempfehlung für Mädchen bleibe unverändert. Empfehlungen der STIKO führen zur Aufnahme der empfohlenen Impfungen in den GKV-Katalog. Damit werden die Impfungen dann extrabudgetär vergütet und auch der Impfstoff bezahlt.

Für Urologinnen und Urologen wird es damit höchste Zeit sich mit sich neben den rechtlichen Hintergründen auch mit der notwendigen Impfdokumentation, mit Impfreaktionen, Impfkomplikationen, Impfungen bei chronisch Kranken und weiteren wichtigen Themen auseinanderzusetzen. Diesbezüglich empfehlen wir die Teilnahme an der Fortbildung “Zertifizierter Grundkurs Impfen für Urologen'”.

Aktuelle Fortbildungstermine finden Sie hier.

Die Empfehlung der STIKO soll ab Veröffentlichung im Epidemiologischen Bulletin 34/2018 gelten. Die dazugehörige wissenschaftliche Begründung wird nachfolgend im Epidemiologischen Bulletin 36/2018 veröffentlicht.

SpiFa: „Die Selbstverwaltung muss sich bewegen“

05.06.2018. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) zur Diskussion um die Zukunft des G-BA: Quo vadis, G-BA?

In der vergangenen Woche hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) drei Reform-Gutachten zur Zukunft des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und seiner verfassungsrechtlichen Legitimation veröffentlicht. Dazu erklärt SpiFa-Geschäftsführer Lars F. Lindemann in Berlin: „Die Gutachten im Auftrag des BMG kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Für uns steht fest, dass der G-BA als wesentliches Element der Selbstverwaltung erhalten bleiben muss. Allerdings sehen auch wir Reformbedarf." Lesen Sie hier die SpiFa-Pressemitteilung dazu.

Telematikinfrastruktur: Gemeinsame Selbstverwaltung schafft Klarheit für Rollout

01.06.2018. Telematikinfrastruktur – Auf Eckpunkte zur weiteren Finanzierung der Ausstattungskosten haben sich KBV und GKV-Spitzenverband unter Vermittlung des Vorsitzenden des Bundesschiedsamtes geeinigt. Lesen Sie dazu hier die Pressemitteilung von der Kassenärztliche Bundesvereinigung und des GKV-Spitzenverbandes.

Nachwuchsoffensive der KBV: „Lass dich nieder!“

12.02.2018. Mit der Nachwuchsoffensive „Lass dich nieder!“ wollen die KBV und die Kassenärztliche Vereinigungen junge Mediziner von dem Weg in die Niederlassung überzeugen. Die Universität Trier hat im Auftrag der KBV insgesamt knapp 11.500 Medizinstudenten zu ihren Erwartungen an den Arztberuf, aber auch ihren Vorstellungen hinsichtlich Arbeitszeitmodellen und Niederlassungsorten befragt. Die Ergebnisse und die Kampagne werden hier präsentiert

Die neue PraxisApp „Urologie“: Neue Wege der Arzt-Patienten-Kommunikation

01.02.2018. Ab sofort bietet der Berufsverband der Deutschen Urologen (BvDU) die PraxisApp „Urologie“ an. Mit dieser neuen App eröffnen sich für Mitglieder des BvDU neue Möglichkeiten der direkten Kommunikation mit ihren Patienten – von der Erinnerung an Termine und Therapien über die Nachsorge nach ambulanten Eingriffen bis hin zur Online-Video-Sprechstunde. Der Einsatz der App im Praxis-Alltag bietet dem Arzt neben zufriedenen Patienten letztendlich Zeitersparnis und unterstützt ihn bei der Dokumentation. Die neue PraxisApp ist ausschließlich für Mitglieder des Berufsverbandes der Deutschen Urologen verfügbar.

Als One-Way-Modul: Einzel- und Gruppen-Nachrichten an Patienten
Nach der Anmeldung für die PraxisApp erhält der Arzt bzw. die Ärztin ein Starter-Paket mit Flyern und Plakaten, um Patienten über den neuen Service der Praxis (siehe Abbildung). Patienten laden dann die von ihrem Arzt empfohlene PraxisApp „Urologie“ im App Store oder bei Google Play kostenlos herunter und melden sich bei der betreffenden Urologin oder dem Urologen an. In der einfach zu bedienenden Online-Verwaltung der App sehen die Ärztinnen und Ärzte sofort, wer sich registriert hat, und können nun Nachrichten direkt auf das Smartphone dieser Patienten verschicken: Beispielsweise Einzelnachrichten für Terminerinnerungen oder Gruppen-E-Mails zur Informationen über die Praxisvertretung während der Urlaubszeit. So sind mit einem Klick z.B. alle registrierten Patienten darüber informiert, wann die Praxis geschlossen hat.

Dokumentierte Nachsorge bei ambulanten Operationen
Urologen können die PraxisApp außerdem für die Vor- und Nachsorge bei ambulanten Eingriffen einsetzen. Die Urologin bzw. der Urologe kann im Vorfeld einer Operation Informationen zum bevorstehenden Eingriff an die betroffene Patientin oder den Patienten verschicken und sie so z.B. darauf hinweisen, ab wann keine Nahrungsaufnahme mehr erfolgen sollte. Durch die integrierte Kamerafunktion in der PraxisApp ist es auch möglich, den Erfolg einer OP im Nachgang zu kontrollieren, ohne dass der Patient dafür extra in die Praxis kommen muss.

Online-Video-Sprechstunde als Selbstzahlerleistung
Darüber hinaus haben Urologinnen und Urologen die Möglichkeit, für ausgewählte Patienten eine Online-Video-Sprechstunde (OVS) als Selbstzahlerleistung freizuschalten, um z.B. Patienten während eines Auslandsaufenthaltes medizinisch betreuen zu können. In der Praxis kann die OVS vom Laptop mit eingebauter Kamera genauso durchgeführt werden wie mit einem Tablet oder Smartphone – je nachdem, was mit Internetzugang verfügbar ist. Für die Patienten ist die Integration dieses Angebotes in die PraxisApp ohnehin praktisch – denn sie haben die Online-Video-Sprechstunde auf ihrem Smartphone quasi immer dabei.

Buchung der PraxisApp „Urologie“
Anmeldung für BvDU-Mitglieder bei unserem Partner Monks – Ärzte im Netz: https://www.monks-aerzte-im-netz.de/praxisapp
Die PraxisApp kostet pro Arzt 10 Euro netto pro Monat, bei mehreren Ärzten 15 Euro netto monatlich. Die Zubuchung der OVS ist für 2,50 Euro netto pro Arzt möglich.

Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: praxisapp(at)monks-aerzte-im-netz.de

Hier können Sie sich das Anmeldeformular für die PraxisApp "Urologie" herunterladen.

Das bietet die PraxisApp „Urologie“
• News-Feed mit aktuellen Meldungen aus der Urologie
• Einzel- und Gruppen-Nachrichten von Arzt zu Patient/Eltern (One way)
• Termin-Erinnerung
• Therapie-Erinnerung
• Medien-Center mit ausgesuchten Infomaterialien zu urologischen Themen, welche individuell an Patienten verschickt werden können
• Online-Video-Sprechstunde (OVS)

BvDU-Niederlassungsworkshop 2018 - Motivation für die Freiberufler von morgen

30.01.2018. 16 Teilnehmer aus ganz Deutschland und ein einhellig positives Feedback: Die Organisatoren des diesjährigen Niederlassungsworkshops des Berufsverbandes der Deutschen Urologen (BvDU), Dr. Pia Pfaffenholz, GeSRU, und Dr. Stefan Mohr, Landesvorsitzender des BvDU in Thüringen, können auf eine erfolgreiche Veranstaltung am letzten Januarwochenende in Berlin zurückblicken. Die Freiberufler von morgen beurteilten den Workshop als sehr gut und schätzten die vielfältigen und wichtigen Informationen, die ihnen für die geplante Niederlassung dort vermittelt wurden.

Welche Formen der Niederlassung gibt es überhaupt? Welche fachlichen Voraussetzungen benötige ich? Wie läuft eine Finanzierung und wie sichere ich mich ab? Was muss ich über Personalführung, Praxismanagement und die Abrechnung mit GKV und PKV wissen, wenn ich tatsächlich eine eigene Praxis führe? Welche Stolpersteine lauern und wie steht es eigentlich um die Work-life-balance in der Selbstständigkeit? Der Workshop gab konkrete Antworten, aber eben auch Gelegenheit zur Diskussion.

„Der persönliche interaktive Gedankenaustausch hat dazu geführt, dass die positive Einstellung zur freiberuflichen Arbeit bei den Teilnehmern definitiv gestärkt wurde“, resümiert Dr. Mohr. Sein Dank gilt allen engagierten Referenten; im Besonderen Dr. Andreas W. Schneider für seinen Beitrag zur belegärztlichen Tätigkeit und Dr. Peter Kühne für das fakultative Angebot, seine moderne Praxis am Samstagmorgen besuchen zu dürfen. Lob gab es auch für die anwesenden Unternehmen, deren Vertreter ihre Vorträge zur Praxisfinanzierung und die versicherungstechnische Absicherung von Praxisgründern nicht als gezielte Werbeveranstaltung nutzten, sondern sachorientiert gehalten haben.

Dass am Ende der Veranstaltung drei Kollegen hochmotiviert Junior-Mitglied des BvDU wurden, sieht Dr. Mohr als einen Vertrauensbeweis in den Berufsverband an. „Ich habe während des Workshops immer wieder darauf hingewiesen, dass nur der Berufsverband die komplexen Zusammenhänge einer Niederlassung vielfältig begleiten kann und wir in unseren Landesverbänden gerade unseren jungen, neu niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen vermittelnd und beratend zur Seite stehen“, so der BvDU-Vorsitzende in Thüringen.

Text: Pressestelle

"Warum eine Bürgerversicherung zu einer echten Zweiklassenmedizin führt?“ – ein Argumentationspapier von Dr. Dirk Heinrich

08.01.2018. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) Bundesvorsitzender des NAV Virchow Bundes, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands hat ein Argumentations- und Informationspapier zur aktuellen Diskussion um die Einführung einer "Bürgerversicherung" verfasst, das Ihnen eine Hilfe bei der Beantwortung von Fragen sein soll.

Lesen Sie das Argumentatinspapier hier in voller Länge

Bürgerversicherung: Schreiben der Vorsitzenden von KBV, BÄK, BZÄK und KZBV an die CDU und CSU

08.01.2017. Ärzte- und Zahnärzteschaft betrachtet die von der Sozialdemokratie geforderte Umstellung unseres Krankenversicherungssystems auf eine Bürgerversicherung mit größter Sorge. Die Ärzte sind der festen Überzeugung, dass ein solcher Systemwechsel keines der Probleme unseres Gesundheitswesens lösen, sondern im Gegenteil viele neue schaffen würde. 

Lesen Sie hier das Schreiben

"Experiment Bürgerversicherung"

30.11.2017. Hier können Sie das Schreiben des PVS Verbandes zum Thema „Experiment Bürgerversicherung – Bedrohung der medizinischen Infrastruktur“ zur Kenntnis nehmen und die veröffentlichte Resolution der Mitgliederversammlung des SpiFa e.V. vom 24. November 2017 zum Thema „Novellierung der GOÄ“ lesen:
Schreiben des PVS Verbandes zum Thema "Experiment Bürgerversicherung"

EXPERIMENT BÜRGERVERSICHERUNG – BEDROHUNG DER MEDIZINISCHEN INFRASTRUKTUR Oder: Was für die ambulant tätigen Ärzte und ihre Patienten auf dem Spiel steht! (Broschüre)

Schrittweise Einführung: Berufsverband bekommt neues Logo

20.11.2017. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung in Dresden war es bereits zu sehen, künftig soll es die öffentliche Wahrnehmung des Berufsverbandes konsequent unterstützen: Der Berufsverband der Deutschen Urologen hat sein Logo einer Modernisierung unterzogen, die Einführung soll nun schrittweise erfolgen.

Bereits seit der Gründung des Berufsverbands vor gut 60 Jahren nutzt der Verband sein bisheriges Logo in einem dunklen Grünton. Viele Jahre hat der Schriftzug also bereits auf dem Buckel. Jetzt hat sich das Präsidium eine Überarbeitung seines Markenzeichens vorgenommen. Modern gestaltet, mit klar strukturiertem Erscheinungsbild und neuem Schriftzeichen. Zu den Vorteilen des neuen Verbands-Signets zählen darüber hinaus seine bessere Druckwiedergabemöglichkeit sowie Lesbarkeit in Print- und Online-Darstellungen.

Ergänzend dazu wird zukünftig in der Wort-/Bildmarke die grafische Abkürzung „BvDU“ genutzt werden, was nicht zuletzt den andauernden Wahrnehmungskonflikt mit dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V. lösen wird, der in seinem Außenauftritt ebenfalls unter dem bisher verwendeten Kürzel „BvDU“ firmiert.

„BvDU“ - Modern und Teil des Corporate Designs

Dem einen oder anderen Betrachter mag das neue Logo schon in gewisser Weise bekannt vorkommen, z.B. im Zusammenhang mit dem UrologieBeirat oder dem Newsletter UroSpektrum.

Maßgeblich für den Entschluss des Präsidiums des Berufsverbands, künftig eine neue Wort-/Bildmarke zu installieren, ist die Absicht, mit einem umfassenden Corporate Design für einen einheitlichen Außenauftritt der Marke „Berufsverband“ zu sorgen, denn die besteht bekanntlich inzwischen aus weiteren Hausmarken. Das sind insbesondere die SgDU Servicegesellschaft der Deutschen Urologen mbH – die zentrale Wirtschafts- und Serviceplattform des Berufsverbands - sowie die VgURO Versorgungsgesellschaft Urologie mbH - eine Managementgesellschaft, die 2017 ins Leben gerufen wurde, um zukünftig einen kompetenten und zentralen Dienstleister für urologische Versorgungs- und Selektivverträge anbieten zu können.

Alle „Familienmitglieder“ des Berufsverbands präsentieren sich künftig mit einem eigenen Logo aus einer kombinierten Wort-/Bildmarke, das als Teil eines gemeinsamen Designs und Erscheinungsbildes einen gesteigerten Wiedererkennungswert der Marke „Berufsverband“ ermöglicht.

Die moderne Optik kommt mit dem Jahreswechsel 2017/2018 zum Einsatz. Die Umstellung auf das neue Verbands-Signet wird schrittweise und, auch das ist dem Präsidium wichtig, weitgehend kostenneutral erfolgen. Gefragt ist natürlich die Unterstützung aller Mitglieder, damit aus dem BvDU im Sprachgebrauch ebenfalls peu à peu der BvDU wird.

Traditions-Logo bleibt erhalten

Mit der Einführung des neuen Logos wird der Berufsverband der Deutschen Urologen aber keineswegs mit seiner langen Tradition brechen: Das historische Logo bleibt auch zukünftig erhalten und wird im Rahmen der Verleihung als Ehrennadel sowie der Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft an verdiente Urologen und Urologinnen weiterhin Verwendung finden und die Auszeichnung künftig als besondere Wertschätzung zusätzlich aufwerten. 

SpiFa unterstützt Forderung der KBV nach Entbudgetierung ärztlicher Leistungen

13.11.2017. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) unterstützt die Vorschläge und Forderungen der KBV nach einer Entbudgetierung ärztlicher Leistungen Budgetierung von Vergütung ärztlicher Leistungen ist für den spürbaren Landarztmangel und Arztmangel in sozialen Brennpunkten unserer Städte, den zunehmenden Zeitmangel in Arztpraxen aufgrund notwendigem Abbau von Personal und den Investitionsstau in der ärztlichen Versorgung verantwortlich! Eine sich bildende Bundesregierung muss diesen Entwicklungen mit strukturpolitischen Maßnahmen begegnen.

„Der SpiFa fordert grundsätzlich feste Preise ohne Mengenbegrenzung für alle ärztlichen Leistungen: Als Einstieg sind hierfür in der Grundversorgung der Patienten alle relevanten Betreuungs- und Koordinationsleistungen sowie die Leistungen, die mit der pauschalierten fachärztlichen Grundvergütung belegt sind, aus der Morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV) herauszunehmen und in die Extrabudgetäre Gesamtvergütung (EGV) zu überführen. Die ambulante medizinische Grundversorgung zu budgetieren, ist sozial ungerecht.“, bekräftigt Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa.

Der SpiFa und seine Mitgliedsverbände haben Vorschläge zur Erreichung des Ziels der Entbudgetierung ärztlicher Leistungen vorgelegt. Jüngst haben hierauf nochmals einige Mitgliedsverbände des SpiFa wie der NAV Virchow-Bund und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) öffentlich aufmerksam gemacht. Die Grundsatz- und Positionspapiere sowie die Agenda „Facharzt 2020“ stehen unter www.spifa.de/positionen/ zum Download zur Verfügung.
Zur Pressemitteilung

"Budgetierung beenden, um hervorragende ambulante Versorgung zukunftsfest zu gestalten“

Koalitionsverhandlungen: Der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen hat sich für ein Ende der Budgetierung ausgesprochen.

10.11.2017. Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen appelliert in einer Erklärung in Berlin an die künftigen Koalitionspartner, in ihren Beratungen die Abschaffung der Budgetierung ärztlicher Leistungen zu berücksichtigen. „Das deutsche Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen. Unsere Gesellschaft wandelt sich. Die Nachfrage nach medizinischen Leistungen wird steigen. Wir können dank der hervorragenden Arbeit der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten versorgen – jetzt und in Zukunft. Aber was heute schon sehr schwierig ist, wird in absehbarer Zeit so nicht mehr gehen: Unbegrenzte Leistungen für begrenztes Geld zu erbringen.“ 
Lesen Sie die KBV Pressemitteilung hier
Hier finden Sie das Grundsatzpapier "Fachärzte in der Grundversorgung" des Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. 

Absichtliches Negieren der Versorgungsrealität hilft Niemandem

06.09.2017. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) reagiert mit deutlichen Worten auf Warnungen des Deutschen Hausärzteverbandes und der Fachgesellschaft DEGAM.
Mit seinem Grundsatzpapier „Fachärzte in der Grundversorgung“ hat der SpiFa die derzeit in Deutschland bestehende Versorgungsrealität beschrieben und dafür plädiert, die bestehende und bewährte gemeinsame ambulante Grundversorgung von Patientinnen und Patienten durch Hausärzte und niedergelassenen Facharzt fortzuführen und Leistungen der Haus- wie auch Fachärzten in diesem Bereich extrabudgetär zu vergüten.
Lesen Sie die SpiFa-Pressemitteilung hier

Keine experimentelle Neuordnung des Gesundheitswesens

06.09.2017. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa), lehnt Gesetzesentwurf ab und fordert Nachbesserung im gemeinsamen Dialog! So lautet der Beschluss der Mitgliederversammlung des SpiFa vom 1. September 2017 zum jüngst lancierten Gesetzesvorschlag des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) ein neues weltweit einmaliges heilkundliches Studium der Psychologie aufzulegen. Die Implementierung des so entstehenden völlig neuen psychologischen Heilberufes würde absehbar zu erheblichen strukturellen Systemveränderungen im deutschen Gesundheitssystem führen.
Lesen Sie hier die Pressemitteilung des SpiFa dazu
Außerordentliche Mitgliederversammlung SpiFa e. V. – Beschlussantrag

SpiFa befragt Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 zu Themen der Versorgung durch Fachärzte in Klinik und Praxis

24.08.2017. Die Bundestagswahl steht kurz bevor und wie in jedem Bundestagswahlkampf gilt, dass man mit Gesundheitspolitik keine Wahl gewinnt, wohl aber damit verlieren kann. So wird es dann auch dieses Mal in der Auseinandersetzung der Parteien wieder um gesundheitspolitische Grundsatzfragen gehen, aber man ist dabei gut beraten, auch auf die Details zu achten.
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Antworten relevanter Parteien auf die Wahlprüfsteine des SpiFa

Für Ihr Wartezimmer! Plakat-Kampagne von BvDU und SpiFa zur Bundestagswahl 2017

17.08.2017. Die Bundestagswahl 2017 steht vor der Tür und damit auch eine neue Weichenstellung im Gesundheitswesen. Ihre Patienten sind auch Wähler – zeigen Sie Ihnen, was Fachärzte für eine funktionierende ambulante Versorgung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger fordern!
Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BvDU) und der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) haben dafür eine Wartezimmer-Kampagne initiiert, mit der wir Fachärzte unsere Forderungen nach freier Arztwahl, nach fairer Bezahlung aller Leistungen und das „Nein“ zur Bürgerversicherung in unseren Praxen plakatieren können.

Hier lesen Sie mehr über die Kampagne und finden alle Plakatmotive zum Download.

Antworten ausgewählter Parteien auf die Wahlprüfsteine des SpiFa

08.08.2017. Durch welche Maßnahmen will Ihre Partei die in der Grundversorgung tätigen Fachärzte stärken? Dies ist sicher einer der wichtigsten Wahlprüfsteine des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands (SpiFa) zur Bundestagswahl 2017. Auf 23 Seiten hat der SpiFa insgesamt 18 inhaltliche Anfragen an die sogenannten "etablierten" Parteien mit interessanten Antworten veröffentlicht.

Machen Sie sich ein Bild und lesen Sie: 
Die Antworten ausgewählter Parteien auf die Wahlprüfsteine des SpiFa

Unverständliche Personalentscheidungen: KBV meldet sich zu Wort

13.07.2017. Nachdem in der letzten Sitzung dieser Legislaturperiode der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages zwei Personalvorschläge für die Berufung der Unparteiischen Mitglieder des Gemeinsamen Bundesausschusses einstimmig abgelehnt hat, meldet sich nun die Kassenärztliche Bundesvereinigung mit einem Schreiben an die Mitglieder der KBV zu Wort und spricht von einer "unverständlich und sachlich ungerechtfertigten Entscheidung". 

Lesen Sie hier das Schreiben

Der internationale SIU-Congress findet bereits zum 37. Mal statt. Schwerpunkt des wissenschaftlichen Programms sind die Präsentation neuer Erkenntnisse und neuester Fortschritte zu wichtigen urologischen Themenbereichen. Von nationalen und regionalen Symposien am ersten Tag bis hin zu sechs wichtigen Gesellschaftssitzungen während der der folgenden Kongresstage bietet jeder Tag ein neues und innovatives Programm. Die während des Kongresses, der vom 19. - 22. Oktober 2017 im Centro de Congressos de Lisboa stattfindet, vorgestellten praktischen Tipps und Tricks können direkt in Ihren Praxisalltag Einzug halten.

Programm & Anmeldung

Weitere Informationen hier zum downloaden


SpiFa: Anerkennung der Leistungen von Fachärzten in der Grundversorgung überfällig

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) stellte sein Grundsatzpapier zur fachärztlichen Grundversorgung auf dem 3. Fachärztetag im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit in Berlin vor. 

„Wir freuen uns, dass die Vorschläge aus unserem Grundsatzpapier „Fachärzte in der Grundversorgung“ bei Hausärzten, Verbänden und Politik breit diskutiert wer-den“, so Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa. Versorgungsrealität sei heute bereits, dass die ambulante medizinische Grundversorgung der Bevölkerung durch Hausärzte und die Fachärzte, die viele Patienten in der Grundversorgung betreuen, erbracht werden. Ziel der Fachärzte sei es nicht, anderen Versorgungsbereichen etwas wegzunehmen, sondern die gemeinsame Grundversorgung, die derzeit informell, nicht organisiert und ohne steuernde Elemente stattfinde, anzuerkennen und weiterzuentwickeln. Heinrich: „Der Gesetzgeber hat diesen Ist-Zustand im Grunde genommen bereits verstanden, indem er Gynäkologen und Augenärzte aus Terminservicestellen und damals aus der Praxisgebühr herausgenommen hat. Es gibt aber weit mehr Fachgebiete, die in der Grundversorgung tätig sind.“

Es muss einerseits der Versorgungsbedarf eines mündigen, gut informierten Patienten mit akuten Beschwerden als auch die kontinuierliche Patientenversorgung, ins-besondere bei chronischen Erkrankungen, mit berücksichtigt werden. Die Managementfunktion, die der Hausarzt für multimorbide Patienten mit Multimedikationen ein-nimmt, wird damit nicht in Frage gestellt. Die Politik ist aufgefordert, die wohnortnahe Grundversorgung auch vor dem Hintergrund des zu erwartenden Arztmangels von Hausärzten und Fachärzten, die viele Patienten in der Grundversorgung betreuen, durch vernünftige Steuerung ressourcenschonend sicherzustellen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen auch für diese Fachärzte zu aktualisieren. Heinrich: „Die Budgetierung bietet keinen Anreiz und führt zu Fehlsteuerungen. Mit einer Ausbudgetierung aller relevanten Betreuungs- und Koordinierungsleistungen sowie Leistungen, die mit der pauschalierten fachärztlichen Grundvergütung belegt sind, kann der notwendige Anreiz sowohl für Haus- wie auch für Fachärzte gesetzt werden, sich niederzulassen.“

Lesen Sie das ganze SpiFa Grundsatzpapier zur fachärztlichen Grundversorgung hier

------------------------------------------ www.spifa.de Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa) ist ein Dachverband fachärztlicher Berufsverbände. Das Ziel des SpiFa ist die Darstellung der übergeordneten Interessen der Fachärzte in Praxis und Klinik sowie deren politische Durchsetzung auf Bundes- und auch auf Landesebene.



Qualifikationskurs „Hygienebeauftragter Arzt“ in der urologischen Arztpraxis

Pilotveranstaltung bereits nach kurzer Zeit ausgebucht

Berufsverband schließt Kooperationsvereinbarung für Qualifikationskurs „Hygienebeauftragter Arzt“

Seit 2012 ist durch das Infektionsschutzgesetz den Bundesländern aufgegeben, eine Verordnung zur „Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen“ (HygMedVO) zu erlassen. Dies ist mittlerweile bundesweit - im Detail unterschiedlich - umgesetzt. In allen Bundesländern besteht die Qualifikationsverpflichtung zum „Hygienebeauftragten Arzt“ für ambulant operierende Einrichtungen. Für Praxen mit invasiven Eingriffen besteht diese Verpflichtung nur in einigen KV-Bereichen (z.B. in Nordrhein-Westfalen).

Aus diesem Grund hat sich der Berufsverband entschlossen - vertreten durch die SgDU Servicegesellschaft der Deutschen Urologen mbH - eine Kooperation mit der Uro-GmbH Nordrhein einzugehen, um ein attraktives Qualifikationsangebot für niedergelassene Urologinnen und Urologen anzubieten. Dieser Qualifikationskurs folgt dem Konzept „von der Praxis für die Praxis“ und entspricht den Verordnungen zur Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen der Länder. Im Unterschied zu anderen Kursangeboten ist dieser Qualifikationskurs speziell auf die Belange der urologischen Praxis ausgerichtet. Die Kursinhalte bestehen aus einer Präsenzveranstaltung (Wochenende) sowie einem Selbststudium einschließlich Lernerfolgskontrolle mit Hilfe einer Online-Lernplattform, einer Seminarbroschüre und einer umfassenden Literatur-CD.

Die Konzeption durch niedergelassene Ärzte stellt sicher, dass die Lerninhalte - unter Beachtung der gesetzlichen Verpflichtungen - immer auch aus der Sicht eines Praxisinhabers vermittelt werden. Der industrieunabhängige Kurs ist von der Landesärztekammer Nordrhein anerkannt und CME-zertifiziert.

Der bestehende Bedarf und die hohe Nachfrage nach einem solchen speziellen urologischen Qualifizierungskurs sorgte dafür, dass die Pilotveranstaltung im Juni bereits nach kurzer Zeit ausgebucht war. Sichern Sie sich daher bereits heute Ihren Platz in einer der kommenden Veranstaltungen im Herbst und profitieren Sie von diesem speziellen Angebot für Ihre urologisch-ärztliche Praxis. Weitere Veranstaltungen sind bereits in Planung.

Weitere Informationen zum Qualifikationskurs „Hygienebeauftragter Arzt“ finden Sie hier


Zypries: Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft voranbringen und Hemmnisse abbauen

Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Eckpunkte zur Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft vorgelegt. Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Die Digitalisierung verändert nahezu all unsere Lebens- und Wirtschaftsbereiche. Das betrifft die Industrie und den Mittelstand, aber auch die Gesundheitswirtschaft, die einen der größten deutschen Wirtschaftssektoren darstellt. Gleichzeitig zählt sie aber auch zu den am wenigsten digitalisierten Branchen. Wenn wir es schaffen, Hemmnisse abzubauen und Innovationen Luft zum Atmen zu geben, bietet die Digitalisierung gerade in diesem Bereich viele Chancen. Es ist wichtig, innovativen Start-ups den Zugang zum Gesundheitsmarkt, insbesondere zur Regelversorgung, zu erleichtern. Wir sollten lokale Experimentierräume ermöglichen und digitalisierte, ganzheitliche Lösungen fördern sowie die digitale Infrastruktur verbessern. So können wir die Innovationen zum Wohle der Menschen nutzen.“ Das Eckpunktepapier finden Sie hier. 
 
Hier können Sie weiterlesen und kommen Sie zum Eckpunktepapier


9. Sitzung des Urologiebeirats: ein Plädoyer für Selektivverträge

Berlin, 19. Mai 2017. Zur inzwischen 9. Sitzung des Urologiebeirats hatte der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BvDU) am 18. Mai 2017 in die Hauptstadt gebeten, um über „Selektivverträge als Instrument zur Überwindung der Sektorengrenzen Facharzt/Hausarzt und ambulant/stationär“ zu diskutieren. Fast 50 geladene Gäste aus Verbänden, Krankenkassen, Gesundheitswesen, Politik sowie den Mitgliedsunternehmen des Urologiebeirats waren der Einladung in die Berliner Galerie Art Box gefolgt und wurden von BvDU-Präsident Dr. Axel Schroeder herzlich begrüßt. In seiner Auftaktrede betonte er die Bedeutung von Selektivverträgen als innovatives Instrument an den Sektorengrenzen und ihre besondere Relevanz für einzelne Facharztgruppen wie die Urologie.

Den anschließenden Impulsvortrag zum Thema hielt mit Dr. med. Dirk Heinrich, Vorsitzender des Vorstands des Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V., Präsident des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. und Bundesvorsitzender des NAV-Virchowbundes ein prominenter Vertreter der ärztlichen Selbstverwaltung. Nach Worten von Dr. Heinrich befindet sich die aktuelle Gesundheitsversorgung zwischen schnelllebiger Digitalisierung einerseits und Problemen einer zügigen Implementierung von Innovationen in Leistungskatalog der GKV andererseits. Er plädierte dafür, Selektivverträge als Innovationsmotor zu nutzen und nach Evaluation der Leistungen einzuschätzen, ob sich eine Ausweitung lohnt. Sie seien das geeignete Verbesserungsinstrument, das noch viel zu wenig genutzt würde. Das vom SpiFa gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden entwickelte Fast-Lane-Modell setze an dieser Stelle an. Auch die Urologen haben zu diesem Zweck, wie verschiedene andere Facharztgruppen, unter dem Dach des SpiFa/Sanakey bereits eine eigene Plattform entwickelt, die das komplette Selektivvertragsmanagement inklusive der Abrechnung ermöglicht (VgURO Versorgungsgesellschaft Urologie mbH). Schon heute verhandele der BvDU auf dieser Grundlage mehrere Selektivverträge mit Krankenkassen, wie BvDU-Präsident Dr. Schroeder in der abschließenden Diskussionsrunde unterstrich. Letztere gestaltete sich als lebhafte Debatte der Teilnehmer über die Perspektiven und Chancen von Selektivverträgen sowie weitere Innovationsimpulse im Gesundheitswesen.

Der Urologiebeirat ist als Kooperationsgemeinschaft des Berufsverbands der Deutschen Urologen e.V. und Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft 2013 angetreten, um einen vielseitigen und konstruktiven Austausch über urologische Versorgung und Gesundheitspolitik zu führen. Er arbeitet mit dem Selbstverständnis eines Thinktanks und will Impulse und Akzente in der gesundheitspolitischen Entwicklung setzen. Dafür ist bereits jetzt die 10. Sitzung des Urologiebeirats am 19. September 2017 am Vortag des Urologen-Kongresses in Dresden anberaumt.

Text: BvDU-Pressestelle


SpiFa nimmt Stellung zur Verschiebung der EBM Reform

Berlin, 05. April 2017. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) fordert bessere Honorierung der fachärztlichen Grundversorgung. "Die Verschiebung der EBM-Reform ist nicht nur zu begrüßen, sie muss jetzt vielmehr deutlich mit der Forderung nach mehr Geld verbunden werden," so Axel Schroeder, Vorstandsmitglied des SpiFa und Präsident des Berufsverbands der Deutschen Urologen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die grundversorgenden Fachärzte bis zu 30 Prozent ihrer Leistungen, die sie heute erbringen, nicht bezahlt bekommen, verbietet sich eine Debatte um weitere interne Umverteilungen, die nur neue Versorgungslücken reißen.

Der SpiFa fordert die KBV-VV, die am 4./5. April 2017 tagt, auf, sich hier eindeutig zu verhalten und die Fortsetzung der Gespräche mit den Krankenkassen entschieden von der Forderung nach mehr Geld abhängig zu machen. Ebenso sollte die KBV-VV sich damit befassen, dass in den derzeit kursierenden Papieren der politischen Parteien zur Bundestagswahl die fachärztliche Grundversorgung ganz offensichtlich schlicht keine Erwähnung findet. Hier bedarf es einer konzertierten Aktion.

„Der SpiFa fordert von der Politik, dass neue Mittel im System zuerst dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten gebraucht werden und zwar in der fachärztlichen Grundversorgung“, so Schroeder weiter.


Neue Darmkrebs-Früherkennung: Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. sieht Fokussierung auf quantitative Stuhltests kritisch

Berlin, 13.03.2017. Quantitative immunologische Stuhltests (iFOBT) zur Früherkennung von Darmkrebs sind ab 1. April 2017 für Versicherte ab 50 Jahren Kassenleistung: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich aktuell im Bewertungsausschuss über Vergütung und Procedere der neuen Leistung geeinigt und damit einen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom Oktober 2016 umgesetzt. Zu den Arztgruppen, die quantitative iFOBT abrechnen dürfen, gehören auch die Urologen. Deren Berufsverband begrüßt die Einführung der immunologischen Stuhltest-Verfahren grundsätzlich. Dennoch sieht der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BvDU) durch die Fokussierung auf quantitative immunologische Stuhltests den qualitätsgesicherten Ablauf der Früherkennung weiterhin kritisch und die hohe Akzeptanz des Screenings in der Bevölkerung gefährdet.

„Wir bedauern, dass der G-BA zu diesem Zeitpunkt ausschließlich auf den laborbasierten quantitativen Stuhltest in der gesetzlichen Darmkrebs-Früherkennung setzt“, sagt BvDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. Nach aktuellem Beschluss des Bewertungsausschusses werden Ausgabe und Rücknahme des neuen Stuhltests und die dazugehörige Beratung auch nach positivem Ergebnis ab April 2017 nach GOP 01737 im EBM mit 57 Punkten, entsprechend 6 Euro, extrabudgetär honoriert. Die Leistung kann durch Hausärzte, Gynäkologen, Urologen, Hautärzte, Facharztinternisten und Chirurgen erbracht werden. Qualitative Guajak-basierte Tests auf okkultes Blut im Stuhl (gFOBT), die direkt in der Arztpraxis ausgewertet werden, fallen zeitgleich aus der Regelversorgung. Die Auswertung der neuen quantitativen immunologischen Stuhltests erfolgt ausschließlich im Speziallabor und wird nach GOP 01738 im EBM mit 7,90 Euro (75 Punkte) vergütet.

Hier setzt die Kritik des BvDU an: „Während qualitative immunologische Stuhltests traditionell von den Versorgerärzten mit großer Akzeptanz bei den Patienten vor allem durch Hausärzte, Gynäkologen und Urologen wohnortnah und flächendeckend in der Arztpraxis angeboten und dort ohne Qualitätsverlust durch lange Transportwege sofort ausgewertet und mit dem Patienten besprochen werden können, fürchten wir nun um die Früherkennung“, so Dr. Schroeder. Es sei derzeit nicht erkennbar, inwieweit mögliche Vorteile quantitativer Tests die technischen und logistischen Probleme der neuen Regelung aufwiegen würden. Studien haben keinen Unterschied in der Effizienz und Validität zwischen qualitativen und quantitativen iFOBT gezeigt. „So können Zeitverzögerungen auf dem Transport in die Zentrallabore oder heiße Temperaturen im Sommer zu falsch negativen Befunden führen. Ringversuche der beteiligten Labore zur externen Qualitätssicherung stehen auf längere Zeit aus, denn ein von unabhängiger Stelle definierter Referenzwert für quantitative iFOBT existiert bisher nicht. Diesen legt jeder Hersteller selber fest“, kritisiert Schroeder. „Deshalb hätten wir uns gewünscht, dass beide Tests für eine Übergangszeit parallel Bestand gehabt hätten, um die Qualität und die Akzeptanz des neuen Testverfahrens zu evaluieren.“

Qualitative immunologische Stuhltests (Point-of-Care-Tests), mit einem festgelegten Grenzwert für die Konzentration des Hämoglobins, die in der Arztpraxis ausgewertet werden, hatte der G-BA bei der Neuregelung der Früherkennung nicht berücksichtigt. „Damit wird eine verlängerte Versorgungskette zwischen Patient und Facharzt, dem Speziallabor und wiederum Facharzt und Patient initiiert, die eine schnelle Kommunikation eines positiven Testergebnisses verhindert und unnötige Hürden aufbaut, die eine notwendige Abklärung mittels einer Darmspiegelung zumindest verzögert“, bedauert der BvDU-Präsident.



PraxisApp „Urologie“

Ab sofort bietet der Berufsverband die PraxisApp „Urologie“ an. Mit dieser App eröffnen sich neue Möglichkeiten der direkten Kommunikation zwischen Arzt und Patient.

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Hinweise und (externe) Links:

Um für die Wichtigkeit der Früherkennung von Prostatakrebs zu sensibilisieren, hat sich der Berufsverband entschlossen, die Initiative "Deine Manndeckung" als nationaler Partner zu unterstützen.

Interessierte Ärzte können sich auf der Kampagnen-Webseite über aktuelle Projekte informieren und selbst Teil der Kampagne werden.

Die Kampagne „Entschieden.Gegen Krebs“ ist am 10. September gestartet - weitere Informationen unter www.entschiedengegenkrebs.de
Ab sofort stehen nun die drei Printmaterialien zu „Entschieden gegen Krebs“ zur Verfügung, damit Mütter und Teenager umgehend informiert werden können.
 • Teenagerkarte
 • Mütter Flyer
 • Praxisposter


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