Dora Teleky-Preis

Der Dora Teleky-Preis wird von der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. an besonders qualifizierte und wissenschaftlich renommierte Urologinnen verliehen.

Der Preis erinnert an die jüdische Wiener Urologin Dora Brücke-Teleky (1879-1963), die 1911 als erste Frau Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Urologie wurde und sich besonders mit uro-gynäkologischen Fragen beschäftigte. Sie führte eine gynäko-urologische Praxis in Wien, war als erste Schulärztin für gewerbliche Mädchen-Fortbildungsschulen tätig und ab 1919 Leiterin der Schwangerenfürsorgestelle. Dora Brücke-Teleky gründete 1919 die Organisation „Ärztinnen Wiens“ und engagierte sich als korrespondierende Sekretärin des „Internationalen Ärztinnenverbandes“. Im August 1939 wurde sie als jüdisch klassifiziert und gezwungen zu emigrieren.

Zur Bewerbung sind Fachärztinnen für Urologie mit herausragender Forschungsleistung aus Klinik oder Praxis aufgefordert. Gewürdigt wird die bisherige Leistung. Gleichzeitig soll die Auszeichnung die weitere wissenschaftlich-klinische Entwicklung der Preisträgerin fördern. Bewerben können sich sowohl Urologinnen, die bereits habilitiert sind als auch solche, die ihre Habilitation unmittelbar anstreben.

Der Dora Teleky-Preis ist mit 5.000 € dotiert. Das Preisgeld ist eine Spende zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Firma Eisai GmbH. Über die Vergabe entscheidet eine Jury.

Ende der Einreichungsfrist: 1. Juni.

Bewerbungen bitte an: preise(at)dgu.de