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Offene retropubische radikale Prostatektomie: Die Hamburg-Technik (2. Filmpreis 2006)

37301.01.200614 MinutenDeutsch

Abstract

Walz J.1, Graefen M.2, Haese A.1, Heinzer H.1, Huland H.3

1Universitäts-Krankenhaus Eppendorf (UKE), Klinik und Poliklinik für Urologie, Hamburg, Germany, 2Martini-Klinik, Prostatazentrum, Hamburg, Germany, 3Universitäts-Krankenhaus Eppendorf (UKE), Klinik und Poliklinik für Urologie und Martini-Klinik, Prostatazentrum, Hamburg, Germany

Ziel: Die Technik der offenen nerverhaltenden radikalen retropubischen Prostatektomie hat sich im Laufe der letzen Jahre fortlaufend verbessert und perfektioniert. Dies führte zu einer Verbesserung in der Tumorkontrolle und in den postoperativen Potenz- und Kontinenzergebnissen. In diesem Video möchten wir unsere Technik der radikalen nerverhaltenden Prostatektomie darstellen und über unsere Ergebnisse bezüglich des positiven Absetzungsrandes und der Frühkontinenz berichten.

Material und Methoden: Das Video zeigt die wesentlichen Schritte der nerverhaltenden radikalen Prostatektomie. Das Video wird durch anatomische Zeichnungen und Animationen unterstützt um wichtige Punkte hervorzuheben. Durch einen hohen Einstieg bei der Nerverhaltung im ventralen Bereich der Prostata ist ein Erhalten von zusätzlichen Nervenfasern möglich. Durch eine exakte und selektive Präparation des dorsalen Venenplexus, des Apex und des äußeren Sphinkters wird eine Verbesserung der Kontinenz und eine Verminderung der Rate eines positiven Absetzungsrandes erzielt. Der positive Absetzungsrand wurde durch die Stanford-Methode bestimmt, die Kontinenz 3 Monate postoperativ mit einem ICS-Fragebogen evaluiert.

Ergebnisse: Die dargestellte Technik ermöglichte bei den letzen 200 Patienten eine Rate des positiven Absetzungsrandes bei pT2-Tumoren von 5,7 %, wobei 2,4 % einen apikalen positiven Absetzungsrand aufzeigten. Die Evaluierung der Frühkontinenz nach 3 Monaten zeigte, dass 96,2% keine oder nur eine Vorlage pro Tag brauchten. Wegen der kurzen postoperativen Nachbeobachtungszeit lagen keine Ergebnisse bezüglich der Potenz vor.

Zusammenfassung: Die dargestellte Technik erlaubt eine gute Tumorkontrolle und ausgezeichnete Frühkontinenzergebnisse.

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