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Die intrafasciale erektionsprotektive radikale perineale Prostatektomie

383 01.01.2009 10 Minuten Deutsch

Abstract

J. Beier1, H. Keller1

1Sana Klinikum Hof GmbH, Klinik für Urologie, Kinderurologie und Onkologische Urologie, Hof, Germany 

Einleitung: Eine erektionsprotektives Vorgehen bei der radikalen Prostatektomie kann neben dem Erhalt der erektilen Funktion auch eine raschere Wiedererlangung der Kontinenz erreichen. Die Präparation kann hierbei entweder inter- oder bei selektierten Patienten auch intrafascial erfolgen. Wir zeigen erstmals die intrafasciale erektionsprotektive radikale perineale Prostatektomie (RPP) unter Zuhilfenahme einer 4-fach-vergrößernden Lupenbrille.

Ergebnisse: Der Zugang erfolgt perineal wie auf unseren bereits publizierten Videos gezeigt unter Zuhilfenahme eines Haltesystems (Omnitrakt®). Nach Inzision der Denonvillier´schen Fascie in der Mittellinie erfolgt die intrafasciale Präparation, wobei auf monopolare wie auch biopolare Koagulation verzichtet wird. Die puboprostatischen Bänder und die ventrale periprostatische und endopelvine Fascie bleiben komplett erhalten.

Zusammenfassung: Ziel ist, die gesamte Denonvillier´sche Fascie und die ventrale periprostatische und endopelvine Fascie und die darin verlaufenden Nerven zu erhalten. Wir konnten zeigen, dass dieses Vorgehen bei der perinealen Prostatektomie problemlos möglich ist.

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