Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 10. April 2013|Aktualisiert am 06. April 2017

Gemeinsames Hauptstadtbüro der Urologen

Fachgesellschaft und Berufsverband eröffnen Vertretung in Berlin

Mit einer offiziellen Einweihung am 17. April 2013 eröffnen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU e.V.) ihr gemeinsames Hauptstadtbüro. Unter dem Dach der Kuno-Fischer-Straße 8 will man künftig Synergieeffekte nutzen und in vereinter Anstrengung dem Fach Urologie mehr Gehör in der Gesundheitspolitik verschaffen. Angesichts wachsender urologischer Versorgungsaufgaben in einer immer älter werdenden Gesellschaft sei dies angezeigt, so die Vorstände von DGU und BDU. Urologen behandeln Volkskrankheiten wie Inkontinenz, Harnsteinerkrankungen, die gutartige Prostatavergrößerung und rund ein Viertel aller Krebserkrankungen in Deutschland.

„Unser neues Hauptstadtbüro befindet sich im Haus der Deutschen Krebsgesellschaft in Berlin-Charlottenburg, was die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich der urologischen Onkologie nicht nur unterstreicht, sondern auch erleichtert“, sagt der Generalsekretär der DGU, Prof. Dr. Oliver Hakenberg. Auch die Büros für die von der DGU initiierte und 2013 gestartete PREFERE-Studie, die weltweit bislang größte Studie zur Primärtherapie des Prostatakarzinoms, befinden sich dort.

Um die fachlich hervorragende und flächendeckende urologische Versorgung der Bevölkerung in Deutschland sicherzustellen, arbeiten die medizinische Fachgesellschaft und der Berufsverband der Urologen mit den ärztlichen Körperschaften und Verbänden, der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen, den Kostenträgern, speziell GKV und PKV sowie den politisch Verantwortlichen und Handelnden auf allen Ebenen zusammen. Mit der Eröffnung ihres Hauptstadtbüros in Berlin setzen sie ein sichtbares Zeichen, diesen Dialog intensivieren zu wollen. „Wir suchen aktiv das Gespräch mit allen unseren Partnern“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. Gesprächsbedarf sehen die Urologen vorrangig in der Stärkung der urologischen Onkologie, der Novellierung der Musterweiterbildungsordnung sowie der Prävention urologischer Erkrankungen, aber auch in der Alterung unserer Gesellschaft. In der politischen Diskussion will der BDU seine berufs- und gesundheitspolitischen Interessen in Berlin deutlich vertreten.  

Die Geschäftsstellen von DGU und BDU behalten ihren Sitz in Düsseldorf. Vor Ort in Berlin wird die Deutsche Gesellschaft für Urologe e.V. von der Gesundheits- und Sozial-Ökonomin Franziska Engehausen vertreten. Für den Berufsverband zeigen der Soziologe Rolf Bäumer aus der Geschäftsführung des BDU und die Politikwissenschaftlerin Patricia Ex in der Bundeshauptstadt Präsenz. 

Weitere Informationen:

Pressestelle von DGU und BDU

Bettina-C. Wahlers
Sabine M. Glimm
Stremelkamp 17
21149 Hamburg

Tel.: 040 - 79 14 05 60
Mobil: 0170 - 4827287
E-Mail: redaktion(at)bettina-wahlers.de
Internet: www.urologenportal.de
www.dgu-kongress.de

Weitere Informationen

DGU/BDU-Pressestelle

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm

Stremelkamp 17
21149 Hamburg

Tel: 040 - 79 14 05 60
Fax: 040 - 79 14 00 27
Mobil: 0170 - 48 27 28 7
E-Mail: redaktion(at)bettina-wahlers.de