Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 17. Dezember 2013|Aktualisiert am 06. April 2017

Deutsche Urologen setzen weiter auf Aufklärung

Präventions-Ratgeber in zweiter Auflage zu bestellen

Düsseldorf. Rund ein Viertel aller Krebserkrankungen sind urologische Tumore. Inkontinenz und Harnsteinerkrankungen sind millionenfach verbreitete Volkskrankheiten, die gutartige Prostatavergrößerung und Erektionsstörungen häufige Männerleiden. Vielen Erkrankungen kann mit einem entsprechenden Lebensstil vorgebeugt werden, selbst 40 Prozent der Krebserkrankungen gelten als vermeidbar. Wie aber sehen gezielte Präventionsmaßnahmen für Blase, Nieren und Prostata aus? Was ist gut für Potenz und Fruchtbarkeit? Welche urologischen Erkrankungen sollten frühzeitig behandelt werden, um Begleiterkrankungen zu vermeiden? Antworten liefern die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) in ihrem „Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen“. Vor gut einem Jahr ist die farbige Broschüre vorgestellt worden. Inzwischen ist die zweite Auflage erschienen, die ab sofort online auf der Website der Deutschen Urologen unter www.urologenportal.de bestellt werden kann. Bis zu 50 Exemplare sind kostenlos.

Auf 33 übersichtlich strukturierten Seiten informiert der Ratgeber kompakt über die verschiedenen urologischen Erkrankungen der Harnblase, Nieren, Prostata, Hoden und des Penis, über Harnsteinleiden, Geschlechtskrankheiten bis hin zu andrologischen Erkrankungen wie Unfruchtbarkeit und erektiler Dysfunktion. Neben allgemeinverständlichen Erläuterungen zu Symptomen, Ursachen und Behandlungsmethoden der einzelnen Erkrankungen werden Tipps zur Prophylaxe gegeben, weiterführende Informationsquellen sowie Beratungsadressen genannt.

Aufklärung ist wichtiger denn je, so DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. med. Sabine Kliesch. „Mit steigender Lebenserwartung wächst zum einen auch die Zahl altersbedingter urologischer Erkrankungen, denen wir heute in vielen Fällen vorbeugen können. Zum anderen verursachen Überernährung und Bewegungsmangel schon in jungen Jahren immer öfter sogenannte Lifestyle-Erkrankungen. Vor allem Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Fettleibigkeit und Bluthochdruck zählen dazu und sind mit zahlreichen urologischen Folgeerkrankungen assoziiert.“

Der „Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen“ kann von Interessierten, Apotheken, Gesundheitsämtern, Praxen und Beratungsstellen angefordert werden. Das Bestellformular ist auf der Startseite des Urologenportals unter www.urologenportal.de zu finden.

Bestellformular

Weitere Informationen

DGU/BDU-Pressestelle

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Sabine Martina Glimm

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