Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 15. Dezember 2006|Aktualisiert am 06. April 2017

Förderprogramm

Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. Pressemitteilung

Gute Chancen für den Ärzte-Nachwuchs
Urologen erweitern ihr Föderprogramm auf dem 57. DGU-Kongress


Düsseldorf, 28. Juni 2005.
Faszination Urologie: Um für ihr Fachgebiet zu werben, beschreiten die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) neue Wege. Sie haben ein Förderprogramm entwickelt, das speziell auf Studenten am Ende der Studienzeit sowie während der Promotion und junge, aktiv forschende Ärzte zugeschnitten ist.

„Unser Ziel ist es, zu zeigen, wie wichtig und interessant die Urologie als medizinisches Fachgebiet ist“, sagt DGU-Präsident Professor Dr. Detlef Frohneberg. „Nur so können wir dem Nachwuchsmangel begegnen und hervorragende neue Mediziner und Wissenschaftler für die Urologie gewinnen.“

Auch Mitinitiator Dr. Maurice Stephan Michel hat in den vergangenen Jahren oft genug festgestellt, dass es vielen Medizinstudenten an Informationen über sein Fachgebiet mangelt. „Studenten sind immer wieder überrascht, was wir in der Urologie beispielsweise für große und anspruchsvolle Operationen machen. Viele von ihnen denken, das sei nur Aufgabe der Chirurgen. Aber an Herausforderungen und Vielschichtigkeit fehlt es uns Urologen sicher nicht.“

Das sollen auch die neuerdings drei Säulen des Förderprogramms deutlich machen. Unter dem Motto „Die Besten der Urologie“ können sich herausragende Studenten bereits zum dritten Mal für ein Reisestipendium und die Teilnahme am 57.DGU-Kongress bewerben, der vom 21. bis 24. September 2005 in Düsseldorf veranstaltet wird. Anlässlich dieser internationalen Tagung präsentiert die diesjährige Programmkommission unter der Leitung des amtierenden Kongress-und DGU-Präsidenten Professor Detlef Frohneberg nun erstmals ihr erweitertes Förderprogramm für den urologischen Nachwuchs. „Es ist in Deutschland längst überfällig, den Forschern der Zukunft Anerkennung und Förderung zukommen zu lassen“, so Professor Frohneberg. -Ganz neu ist der DGU-Promotionspreis, mit dem die beste urologische Promotionsarbeit des vergangenen Jahres ausgezeichnet wird. „Dieser Preis wird sich nicht nur auf dem Lebenslauf gut machen, er bedeutet auch eine öffentliche Anerkennung für harte Arbeit, Enthusiasmus und Leistung“, so der Präsident. Die Ausschreibung läuft bereits, genau wie für die letzte Säule im Förderprogramm, die den Namen „Science around thirty“, also Wissenschaft um die 30, trägt. „Damit wollen wir die besten wissenschaftlich tätigen Nachwuchsurologen ansprechen, die sich an Kliniken mit Grundlagenforschung beschäftigen.“ Die Bewerber dürfen maximal 35 Jahre alt sein, um gezielt dem Gedanken der Nachwuchsförderung Rechnung tragen zu können, und müssen eigene Veröffentlichungen für sich verzeichnen können. „Die fünf von der DGU ausgewählten Mediziner bekommen beim Kongress in Düsseldorf ihr eigenes Forum, um den Kollegen aus aller Welt ihre Forschungsschwerpunkte und –ergebnisse zu erläutern“, sagt Prof. Frohneberg. Und weil nicht jeder exzellente Mediziner auch daran gewöhnt ist, Vorträge vor einem großen, hochkarätig besetzten Fachpublikum zu halten, bekommen die siegreichen Fünf vorab ein professionelles Rhetorik-Training.

„Wir sind uns sicher, dass von unserem Nachwuchsförderprogramm alle profitieren“, betont der Kongress-Präsident. „Die Jungmediziner, weil wir ihnen ein Trittbrett auf der Karriereleiter in den Fachbereich Urologie bieten können, und die zwischen 30 und 35-jährigen Urologen, weil wir die potentiellen urologischen Koryphäen von morgen schon heute kennen lernen und zielgerichtet unterstützen und fördern können.“

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