Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 10. Dezember 2012|Aktualisiert am 06. April 2017

Urologen streben innovative Verträge mit Krankenkassen an

Berlin, 08.06.2012. Die Urologie in Deutschland ist als integratives und zunehmend geriatrisches Fach höchst erfolgreich. Der Wandel zu einer Gesellschaft des längeren Lebens stellt jedoch auch die Urologen vor neue Herausforderungen. Konzepte wie Active Surveillance beim früherkannten Prostatakarzinom und eine bessere Versorgung Pflegebedürftiger können durch neue Vertragsformen befördert werden. Von diesen innovativen Versorgungsmodellen können Patienten, Kassen und Ärzte gleichermaßen profitieren.

Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer eines exklusiven Vertragsworkshops, zu dem der Berufsverband der Deutschen Urologen e. V. (BDU e. V.) in Berlin eingeladen hatte. Vertreter mehrerer gesetzlicher Krankenkassen, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Politik sowie gesundheitspolitischer Medien tauschten sich darin über mögliche Therapiebereiche der Urologie für Selektivverträge nach § 73 c Sozialgesetzbuch V aus. Die Workshop-Besucher zeigten sich darin einig, dass die Urologie ein hohes Potenzial für individuelle Vertragsgrundlagen bietet. Harald Möhlmann, Geschäftsführer „Versorgungsmanagement“ der AOK Nordost, sieht vor allem in der Heimversorgung gute Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit der Urologie: Seiner Erwartung nach seien die Leistungs- und Strukturqualität durch urologische Selektivverträge zu optimieren, wodurch eine höhere Zufriedenheit der Patienten erreicht werden könne.

Gegenstand der Veranstaltung waren zunächst Impulsvorträge von Dr. Bernhard Gibis (KBV-Dezernatsleiter), Dr. Werner Baumgärtner (MEDI-Chef) und Harald Möhlmann (Geschäftsführer „Versorgungsmanagement“ AOK Nordost); zudem stellten Dr. Richard Berges (BDU e. V.) und BDU-Vizepräsident Dr.  André Rollenhagen aussichtsreiche Therapiebereiche der Urologie für Selektivverträge vor. Die anschließende Diskussion moderierte Franz Knieps (Wiese Consult). Zufrieden mit dem Ergebnis des Workshops zeigten sich Teilnehmer und Initiator, BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder: „Mehrere Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen haben uns zu einem weiterführenden Einzelgespräch eingeladen. Unsere Ideen treffen also auf Interesse. Der Nachmittag war wirklich ein voller Erfolg.“

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