Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 10. Oktober 2007|Aktualisiert am 06. April 2017

Aktuelles aus der Pressestelle 10/2007

Journalistenanfragen, Veröffentlichungen, Patientensorgen - was läuft eigentlich in der gemeinsamen Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen? An dieser Stelle erhalten Sie kleine Einblicke in das Tagesgeschäft unserer Hamburger Schnittstelle zu den Medien.

Nach dem Kongress

Der Jubiläums-Kongress liegt hinter uns - die Nachbereitungen für den 59. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie in der Bundeshauptstadt werden uns indes noch eine Weile beschäftigen. Fotoanfragen und Interviewvermittlung dauern erfahrungsgemäß bis in den November hinein an, die Berichterstattung über Themen des Kongresses reicht - aufgrund der unterschiedlichen Erscheinungsweise der verschiedenen Medien - weit bis in das neue Jahr hinein. Die Pressestelle selbst ist dabei, den wieder erfreulich umfangreichen Pressespiegel zu erstellen. Auf dem Urologenportal finden Sie demnächst übrigens, wie schon im Vorjahr, in Wort und Bild unsere kleine Kongress-Umfrage unter Teilnehmern aus Medizin und Industrie.

Unsere Pressemitteilungen

Auf der Homepage der Urologen sehen Sie im Pressebereich natürlich auch alle Kongress-Pressemitteilungen auf einen Blick. Darunter die Themen: Botox in der Urologie, Fakten zum ersten DGU-Pflegekongress unter dem Dach der Jahrestagung, Zusatzbezeichnungen für Urologen, Aktuelles zur Lebend-Nierenspende, anlässlich der Veröffentlichung des DGU-Jubiläumsbandes einen historischen Beitrag zur Entwicklung der Urologie sowie einen Blick auf die noch immer seltenen Urloginnen im Fachbereich. Und natürlich gab es auch zum Europäischen Prostata-Aktionstag wieder eine Presseinformation der Deutschen Gesellschaft für Urologie.

Aus den Redaktionen

Brauchen Sie noch ein Indiz für die Emanzipation des Mannes? Der Focus lieferte ihn kürzlich. Auf zehn Seiten beschäftigte sich die Redaktion mit den Männern um die 50 und den psychologischen und medizinischen Folgen "des Schritts über die Mittellinie". Auch unsere Experten wurden bei der Recherche zu Rate gezogen. Was lange nur Frauen zugestanden wurde, nehmen jetzt auch Männer für sich in Anspruch: Die Wechseljahre mit Hormonschwankungen und anderen körperlichen Veränderungen machen auch dem einen oder anderen 50-Jährigen zu schaffen und neuerdings spricht "Mann" sogar darüber.

In unsere Wohnzimmer

Aus den TV-Redaktionen beziehungsweise den Drehbüchern vieler Autoren kommt inziwschen immer häufiger der Beweis, dass die Urologie in den Köpfen der "Macher" angekommen ist. Man denke zum Beispiel an Harald Schmidt, der gerne und oft auf die Prostata zu sprechen kommt, seine Gäste gar nach der Häufigkeit des Urinierens befragt. Oder an den kürzlich ausgestrahlten Tatort aus dem Münsterland, in dem Hauptkommissar Frank Thiel alias Axel Prahl und Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne alias Jan Josef Liefers gemeinsam auf Mörderjagd gehen und sich in suffisanten Dialogen ergehen. Im O-Ton klang das in deutschen Wohnzimmern am 5. August zum Beispiel so: "Lassen Sie mal Ihre Prostata untersuchen", rät Pathologe Boerne dem ständig toilettensuchenden Kommissar Thiel, der prompt entgegnet: "Haben Sie Handschuhe dabei?" Darauf der Professor: "Nicht jetzt und hier!" Die Zuschauer mögen über diesen Wortwechsel schmunzeln oder die Nase rümpfen. Wir sind jedoch sicher: Solche Szenen helfen mit, Tabus zu brechen!

Veto mit Wirkung?

Nachdem die DGU und der Berufsverband der Deutschen Urologen in einer Pressemitteilung auf schwere Fehler im Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu "Nichtmedikamentösen lokalen Verfahren zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH)" hingewiesen haben, gab es in diesem "Fall" eine Wendung. Folgendes wurde der Pressestelle auf Nachfrage mitgeteilt: Es werde einen weiteren Vorbericht geben, der "vielleicht noch in diesem Jahr veröffentlicht wird", hieß es. Die Stellungnahmen der Urologen habe man "ausreichend gewürdigt" und man wolle versuchen, allen gerecht zu werden. Auf den zweiten Vorbericht könne wieder innerhalb von vier Wochen reagiert werden. Die Endfassung des Berichts, werde demnach nicht vor Mitte nächsten Jahres veröffentlicht. Der genaue Zeitpunkt stehe noch nicht fest.

Unser Tipp für Interessierte: Es gibt unter www.iqwig.de einen IQWiG-Infodienst, über den man umgehend informiert wird, sobald der Vorbericht online ist.

 

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