Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 22. Mai 2007|Aktualisiert am 06. April 2017

Aktuelles aus der Pressestelle 05/2007

Journalistenanfragen, Veröffentlichungen, Patientensorgen - was läuft eigentlich in der gemeinsamen Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen? An dieser Stelle erhalten Sie kleine Einblicke in das Tagesgeschäft unserer Hamburger Schnittstelle zu den Medien.

Berlin statt Wien

Die Verlegung der 59. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. von Wien nach Berlin haben wir in einer Pressemitteilung vom 11. April 2007 öffentlich gemacht und stellen auch Ihnen diese Informationen hier zur Verfügung: Pressemitteilung

EAU - Gelegenheit zur gemeinsamen Reflektion

Kontaktarbeit, Fortbildung, Ideenaustausch – auch Pressestellen sollten ständig auf dem Laufenden bleiben, mit der Zeit gehen, PR-Trends erkennen und für eine Optimierung der eigenen Arbeits-Instrumente sorgen, denn die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Ein Blick über den Tellerrand oder besser noch über die Schulter der Kollegen kann in keinem Fall schaden! Deshalb stehen bei uns Besuche von Pressekonferenzen und Fachkongressen auch regelmäßig auf dem Plan, so wie kürzlich: In Berlin nutzen wir beim EAU-Kongress die Gelegenheit, mit den Journalisten-Kollegen in Kontakt zu treten und uns in Sachen Pressearbeit auszutauschen. Das wichtigste gemeinsame Fazit: Wer seine Arbeit regelmäßig reflektiert und auch kritischen Kollegen einmal ein Ohr schenkt, kann neue Ideen für eine zeitgemäße Pressearbeit entwickeln und Details verbessern.

An dieser Stelle ein Tipp für alle Nicht-Journalisten, die irgendwann einmal als Referent zu einer Pressekonferenz geladen werden sollten: Die beste Vorbereitung für Ihren „Auftritt“ ist der Besuch einer anderen Pressekonferenz. Setzen Sie sich zu den Journalisten ins Publikum und beobachten Sie aufmerksam den Ablauf! Sie werden dazulernen!

Aus den Redaktionen

Inkontinenz, Blasenkrebs, Prostatakrebszentren, die Wechseljahre des Mannes und Nierenschutz beim Motorradfahren – das waren die Hauptthemen der Journalistenanfragen in den vergangenen vier Wochen. Bei zwei recherchierenden Kollegen horchten wir ganz besonders auf, denn sie präsentierten uns einen alten „Bekannten“: Offenbar agiert der ominöse und nie in persona aufgetretene „Dr. Zimmermann“, der monatelang im gesamten Bundesgebiet mit seinen unseriösen Geschäftspraktiken für Unsicherheit und Verärgerung in Patienten-und Medizinerkreisen gesorgt hat, nun von London aus: Vor allem in Nordrhein-Westfalen tauchen wieder vermehrt persönlich adressierte Briefe auf, in denen teure Vitaminpräparate zur Potenzsteigerung angeboten werden. Eine Redakteurin vom ZDF-Magazin „Abenteuer Wissen“ und ein dpa-Journalist wollen der Sache erneut nachgehen. Wir werden unterdessen wieder Kontakt zu der Kieler Oberstaatsanwaltschaft aufnehmen, die zuletzt diesen Fall bearbeitete.

Die Welt ist bunt

Zeitschriften-Markt und Technikentwicklung zeigen Parallelen: Kaum wurde der neue PC aufgebaut und installiert, flattert schon wieder ein Angebotsflyer mit einem noch leistungsfähigerem Gerät ins Haus. Kaum hat man die neuesten Publikumszeitschriften „studiert“, entdeckt man schon die nächsten im Kioskregal. Was glauben Sie, wie viele deutsche Zeitschriften es gibt? Nein es sind nicht 2.000, sondern mehr als 6.000! Und das Verrückte: Es werden immer mehr. Seit Anfang Januar 2007 sind etwa 60 neue Blätter dazugekommen. Vor allem in der Kathegorie Gesundheit, Medizin, Schönheit, Fitness und Wellness boomt es weiterhin, was für uns wieder natürlich neue Kontake und Möglichkeiten bedeutet.

Ganz im Trend liegen derzeit offenbar so genannte „Personality Hochglanzmagazine“ wie zum Beispiel die „Park Avenue“, in einer Preislage zwischen zehn und zwanzig Euro. Hier werden die Schönen, Reichen, Top-Magager und Wirtschaftsbosse gefeiert. Der Erfolg dieser „High-Society-Hefte“ hat nun auch findige PR-Leute auf den Plan geholt, die sich vom großen Kuchen eine Scheibe abschneiden möchten. Im Selbstverlag entstehen immer häufiger, zumeist anzeigenfreie, hochwertige Illustrierte, in denen die angeblich „Besten“ einer Berufs-, Branchen- oder Unternehmensgruppe vorgestellt werden. Natürlich zielt man dabei auch auf „die Ärzte“ ab. Angebote, „unsere“ Urologen in eben solchen Printausgaben oder mittlerweile auch in Gesundheitszeitschriften zu platzieren, erreichen die Pressestelle immer häufiger. Immer dabei: Preislisten für die Veröffentlichungen. Es versteht sich von selbst, dass wir auf erkaufte Veröffentlichungen verzichten und damit diesen Trend nicht unterstützen. Denn letztlich geht es nicht nur um Glanz, sondern um Überzeugung, die man am ehesten durch Objektivität erreichen kann. Das weiß auch der Leser!

Kontakt

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