Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 13. Juni 2007|Aktualisiert am 06. April 2017

Aktuelles aus der Pressestelle 06/2007

Journalistenanfragen, Veröffentlichungen, Patientensorgen - was läuft eigentlich in der gemeinsamen Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen? An dieser Stelle erhalten Sie kleine Einblicke in das Tagesgeschäft unserer Hamburger Schnittstelle zu den Medien.

Reaktionen zur Kongress-Verlegung

Flexibilität und Improvisationstalent zeichnen einen guten Journalisten aus. Denn im Redaktionsalltag gilt es häufig umzudisponieren, sich Themen und Terminen anzupassen, um die Aktualität zu wahren. Und so brachte die Nachricht von der Verlegung des DGU-Kongresses von Wien nach Berlin niemanden unserer Kollegen ernsthaft aus der Ruhe - zumal es ja immer noch einen Vorlauf von einem halben Jahr gab, für Journalisten eine halbe Ewigkeit. Anfragen zur Kongress-Verlegung in der Pressestelle hielten sich dementsprechend in Grenzen. Verständlicherweise zeigten sich die Wiener Journalisten etwas enttäuscht, denn über ein Großereignis dieser Art in der eigenen Stadt berichtet schließlich jeder gern. Selbstverständlich haben diese Kollegen besonders herzlich nach Berlin eingeladen, beziehungsweise ihnen versprochen, sie auch aus der Ferne auf dem Laufenden zu halten.

Pressemitteilung zum Vorbericht des IQWiG

Gutachten, Bewertungen, Statistiken - täglich finden wir in den Zeitungen diverse Berichte über vermeintliche Qualität und Leistung aus allen gesellschaftlichen Themenbereichen. Ärzte-Rankings und medizinische Themen sind besonders häufig vertreten. Allein mit einem kritischen Blick darauf ist es manchmal nicht getan und eine fundierte Stellungnahme gefordert. So im Falle des Vorberichtes des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu "Nichtmedikamentösen lokalen Verfahren zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH)". Die DGU und der Berufsverband der Deutschen Urologen e. V. forderten die sofortige Rücknahme des Berichts und eine Neubewertung der Thematik. Hier können Sie die Pressemitteilung im Urologenportal nachlesen.

Herausforderung zweite Prominenten-Broschüre

Big Brother ist überall dabei. Ehe-Dramen und Übergewicht, Abtreibung und Missbrauch werden hundertfach in Talkshows thematisiert. Aber wenn es darum geht, prominente Mitmenschen zur Teilnahme an einer Kampagne zum Thema Inkontinenz zu motivieren, dann schlägt die Falle Tabuthema zu! Diese Erfahrung macht die Pressestelle derzeit, denn der Startschuss für die zweite Patientenbroschüre von DGU und BDU, in der wir mit prominenter Unterstützung über das Thema Blasenschwäche aufklären wollen, ist gefallen. Über 400 bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Showbiz baten wir um ihr Engagement. Die Resonanz ist durchweg positiv, den persönlichen Einsatz allerdings, wagen nur die wenigsten. Was einmal mehr beweist, wie groß das Tabu um die Inkontinenz ist und wie wichtig es ist, dieses endlich zu brechen. Grund genug für uns, alle seriösen Wege zu beschreiten, um das Projekt zu realisieren und auch Sie an dieser Stelle um Ihre Unterstützung zu bitten. Wir freuen uns auf Ihren Anruf in der Pressestelle!

Übrigens: Die erste gemeinsame Patientenbroschüre von DGU und BDU "Promis gegen Prostatakrebs", deren dritte Auflage mittlerweile auch nahezu vergriffen ist, können Sie nun hier als pdf-Datei herunterladen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Pressestelle zur Zeit nur noch Einzelexemplare verschicken kann.

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