Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 26. August 2008|Aktualisiert am 06. April 2017

Aktuelles aus der Pressestelle 08/2008

Journalistenanfragen, Veröffentlichungen, Patientensorgen - was läuft eigentlich in der gemeinsamen Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen? An dieser Stelle erhalten Sie kleine Einblicke in das Tagesgeschäft unserer Hamburger Schnittstelle zu den Medien.

Der 60. DGU-Kongress steht vor der Tür

Vorbereitungen und Vorberichterstattung zur Jahrestagung in Stuttgart laufen auf Hochtouren. Deutsche Urologen im Ausland: Als Experten weltweit gefragt, zum DGU-Kongress in Deutschland, Herausforderungen in der Kommunikation mit Krebspatienten und der Pflegekongress, der in diesem Jahr zum zweiten Mal im Rahmen des DGU-Kongresses stattfindet, sind unsere zuletzt veröffentlichten Themen. Wie immer finden Sie die Pressemitteilungen auf der

Kongress-Homepage im Pressebereich. Nicht nur das DGU-Kongressteam und die Pressestelle "rotieren" lange im Vorfeld der Jahrestagung, auch die Journalistenkollegen, die für die Produktion der Kongresszeitungen verantwortlich zeichnen, müssen rechtzeitig an den Start gehen und sich unter den zahlreichen Kongress-Themen und -Referenten ihre Beiträge und Autoren suchen. Dabei werden die Redakteure der geplanten Kongresszeitungen "Current Congress", "MedReport" und der "Urologischen Nachrichten" natürlich von der Pressestelle unterstützt. Für alle Beteiligten ein hartes Stück Arbeit, denn insgesamt mussten über 120 interessante Themen gefunden und ebenso viele Vortragende angefragt werden. Als Ergebnis werden Sie, als Kongressbesucher, wie gewohnt an jedem Kongresstag die druckfrischen Printausgaben der genannten Medien in den Händen halten können. Freuen Sie sich darauf!

Hinter den Kulissen: Gefährliche PR-Versprechungen

PR - das schnelle Geschäft. Wie Pilze schießen Sie aus dem Boden: Onlineanbieter, die eine kostengünstige, schnelle und breite Verteilung von Pressemitteilungen versprechen. Marketingnetzwerke, die eine große Erreichbarkeit der Zielgruppen verheißen. Clipping- und Ausschnittdienste, die eine flächendeckende Medienerfassung versichern. Versprechungen im Bereich Public Relations haben offensichtlich Hochkonjunktur. Auch die DGU/BDU Pressestelle bleibt nicht verschont: Angebote für ein angeblich verbesserte Instrumente zur Presse-und Öffentlichkeitsarbeit laufen neuerdings geballt telefonisch und per E-Mail auf. Eine Marktlücke scheint entdeckt, die eifrige Zeitgenossen ganz offensichtlich schnell und gewinnbringend schließen wollen. Ohne Frage: Öffentlichkeitsarbeit hat einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert bekommen und Organisationen, Firmen und Verbände sind sich zunehmend im Klaren darüber, dass "es" ohne nicht mehr geht. Doch bei so einem Überangebot von Dienstleistungen im PR-Sektor schrillen bei uns die Alarmglocken: Geht es dabei tatsächlich um verbesserte PR-Instrumente oder wird hier auf einen schnellen Euro gehofft?

Eine nähere Prüfung der Angebote in diesem Bereich unterstreicht unsere Vermutung und wir können nur allgemein warnen: Hände weg von diesen "Newcomern" , denn durch ihre Vorgehensweise werden sie für eine Marktschwemme sorgen und genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie versprechen. Redaktionen werden mit Informationen aus dem Gesundheitsbereich überflutet und "machen dicht"! Quantität statt Qualität – das kann es nicht sein. Deshalb werden wir weiterhin mit traditionellen, bewährten Anbietern wie "news-aktuell" (dpa-Tochter) zur Informationsverbreitung oder "cision" (ehemals Observer) zur Medienbeobachtung zusammenarbeiten.

Aus den Redaktionen

Refertilisierung, der Einsatz von Botox in der Urologie, die gutartige Prostatavergrößerung und Nierensteine - das waren die Top-Themen der vergangenen Wochen, über die sich die großen Redaktionen in der Pressestelle informierten und zu denen sie Experteninterviews planten. Aber auch Patienten recherchieren zunehmend auf eigene Faust und "landen" bei uns. Natürlich versuchen wir auch in diesen Fällen mit Informationen weiterzuhelfen.

Für zahlreiche Meldungen in der Tagespresse sorgte im vergangenen Monat das Thema "Impotenz", nachdem die Ärzte Zeitung über eine finnische Studie berichtete, wonach regelmäßiger Sex vor Impotenz schützen soll. Auch die Schlagzeilen über die "Wassermelone als Viagra-Ersatz" waren gut platziert, denn Zeitungsmacher wissen, welche Nachrichten die Auflage steigern. Und das sind leider nicht immer die wissenschaftlich bedeutenderen Themen.

Unsere Patientenbroschüre im Internet

Patienten, auch der älteren Generation, nutzen zunehmend das Internet als Informationsplattform. Das können wir tagtäglich aus unserer Pressestellenarbeit bestätigen. Dank der Berichterstattung über unsere neue Patienten-Prominenten-Broschüre zum Thema Inkontinenz auch auf zahlreichen Internetportalen, wie "Mensch & Krebs", "Physio.web", "MS life", "Verbraucherfenster" oder des "Selbsthilfeverbands Inkontinenz e.V." nehmen viele Betroffene oder deren Angehörige telefonisch Kontakt zu uns auf und bestellen die Broschüre bei uns - und genau das wollten wir mit unserer Aufklärungsaktion erreichen!

Auch Sie haben immer noch die Möglichkeit, kostenlos Exemplare für Ihr Wartezimmer zu bestellen.

Kontakt

Pressestelle
Bettina-Cathrin Wahlers &
Sabine M. Glimm
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