Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 09. Oktober 2009|Aktualisiert am 06. April 2017

Aktuelles aus der Pressestelle 05/2009

Neue Medien, neue Schlagworte, neue Fallstricke

Ob Marketing oder Journalismus: Wer Botschaften transportieren will, kommuniziert heute über den parallelen, vernetzten Einsatz mehrerer verschiedener Medien. Genutzt werden die Mediengattungen Print, Hörfunk, TV und WWW.  Das in etwa steckt hinter den aktuellen Lieblingsschlagworten der Kommunikationsbranche „Crossmedia“ oder „crossmediale Konzepte“.
Die meisten von Ihnen sind bei der Verbreitung medizinischer Sachverhalte ebenfalls längst crossmedial tätig; treten im Internet, mit eigenen Praxis-Flyern oder in der Lokalzeitung auf. Das erfordert allerdings ein waches Auge, denn wer Crossmedia nutzt, muss auf die Konsistenz der Inhalte achten. Im Journalismus bedeutet das, das Internetportal zur Tageszeitung muss mit der Printausgabe abgestimmt sein und die Homepage des Radiosenders mit den laufenden Sendungen. Für Ihre Praxis oder Klinik gilt im Sinne widerspruchsfreier Glaubwürdigkeit nichts anderes: Ihre Website sollte so aktuell sein, wie Ihr letztes Interview in der Tageszeitung, das jedermann auch im Web nachlesen kann. Fazit: Neue Medien und ihre Mechanismen bescheren uns eben auch neue Fallstricke!

 

Journalistenanfragen, Veröffentlichungen, Patientensorgen - was läuft eigentlich in der gemeinsamen Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen? An dieser Stelle erhalten Sie kleine Einblicke in das Tagesgeschäft unserer Hamburger Schnittstelle zu den Medien.

Der Countdown läuft: 61. DGU-Kongress in Dresden

Bei Erscheinen des vorliegenden „Urologen“ läuft in der Pressestelle die PR-Arbeit für die 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. auf Hochtouren. Der Kongress in Dresden steht unmittelbar vor der Tür: Akkreditierungen treffen jetzt stündlich ein, Einsatzpläne für das Team, inklusive aller Termine für unseren Fotografen, werden geschrieben, die beliebte Kongress-Umfrage wird vorbereitet. Voranfragen für Interviews sind im Einklang mit den Experten zu terminieren, für TV-Aufnahmen sind entsprechende Räumlichkeiten zu sichern, auch die Pressekonferenzen der Industrie wollen koordiniert und schließlich vor Ort begleitet sein. Und natürlich dreht sich alles um die DGU-Pressekonferenzen. Das sind in diesem Jahr erstmalig zwei an der Zahl. Natürlich, wie gewohnt, die Eröffnungs-Pressekonferenz, am 16. September 2009, 13:00 bis 14:00 Uhr im Erlweinsaal in der Messe Dresden. Im Anschluss daran lädt die DGU anlässlich der Veröffentlichung der S3-Prostatakarzinom-Leitlinie von 14:00 bis 15:00 Uhr an selber Stelle zu einer weiteren Pressekonferenz unter Beteiligung der Fachgesellschaften, Institutionen und Gremien, die an der Erstellung der Leitlinie beteiligt waren. Die DGU wird durch den Präsidenten, Professor Manfred Wirth, sowie Professor Lothar Weißbach und den Generalsekretär, Professor Michael Stöckle, vertreten sein. Präsident Dr. Martin Bloch repräsentiert den Berufsverband der Deutschen Urologen. Außerdem sind geladen: Professor Thomas Wiegel, Ärztlicher Direktor, Abteilung Strahlentherapie, Radiologische Klinik, Universitätsklinikum Ulm; PD Dr. Ina Kopp, Arbeitsgemeinschaft wiss. Fachgesellschaften; Professor Günter Ollenschläger, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin; Jens-Peter Zacharias, Patientenvertreter; Professor Holger Palmedo, Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Bonn; Professor Reinhard Büttner, Deutsche Gesellschaft für Pathologie; Professor Michael Laniado, Universitätsklinikum der TU Dresden, Institut und Poliklinik für Radiologische Diagnostik; Dr. Clemens Albrecht, Vertreter des Berufsverbands der Strahlentherapeuten.
Dem Aufgebot entsprechend umfangreich gestalten sich deshalb in diesem Kongressjahr Einladungsmanagement und Erstellen der Pressemappen für uns. Sie sehen: Der Countdown läuft – auch in der Pressestelle.

Aktuelle Veröffentlichungen

Spitzenreiter unter unseren aktuellen Pressemitteilungen war zweifellos eine Veröffentlichung zum Thema Hodenkrebs, in der die DGU riet, Jungen frühzeitig zur Selbstuntersuchung anzuhalten. Die Meldung wurde von der Presseagentur dpa aufgegriffen und verbreitet, so dass zahlreiche Medien der Fach- und Laienpresse veröffentlichten. Darunter die Ärzte Zeitung, der Focus, die Welt, die Bild, n-tv und der österreichische Standard. Auf Wunsch stellen wir Ihnen einen Pressespiegel zur Verfügung. Der Erfolg dieser Pressemitteilung beweist einmal mehr, dass verständliche Informationen mit großem Servicecharakter für die Leser von den Entscheidungsträgern in den Redaktionen gesehen werden und der Selektion unter tausenden von täglich eingehenden Nachrichten standhalten.
Weitere Themen waren die online-Veröffentlichung der Konsultationsfassung der neuen S3-Leitlinie zum Prostatakarzinom und eine Meldung zum Pflegekongress im Rahmen der DGU-Jahrestagung.
Für den Berufsverband ging eine Pressemitteilung zur umstrittenen Onkologie-Vereinbarung heraus und sicher haben die Mitglieder des Berufsverbands auch unseren aktuellen Newsletter mit Meldungen aus dem BDU-Präsidium und den Landesverbänden verfolgt.
Wie immer sind alle Pressemitteilungen und neuerdings auch die BDU-Newsletter (im geschlossenen Bereich) auf dem Urologenportal nachzulesen.

Aktueller denn je: Das Museum und Archiv der DGU

Per Mausklick zur Geschichte der Urologie: Auch den Start der Website des Museums und Archivs der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. nahmen wir zum Anlass für eine Pressemitteilung, denn natürlich freut sich nicht nur Museumsleiter Dr. Friedrich Moll, darüber dass die Urologen ihre Sammlung jetzt online einem Fachpublikum aus Medizin und Wissenschaft, Studenten, aber auch interessierten Laien auf der ganzen Welt nahebringen können.

Einen Überblick über die Geschichte der Urologie als eine der ältesten ärztlichen Heilkünste, ihre Errungenschaften für die moderne Medizin, aber auch kuriose und spannende Details bietet unsere Reportage „Vom Steinschneider zum Facharzt“, die sich dem Museum und Archiv der DGU widmet und zugleich eine Referenz an die engagierten Bewahrer urologischer Historie ist. Wir sind überzeugt: Die Lektüre macht Lust auf die urologische Geräteschau in den Räumen der Düsseldorfer Geschäftsstelle. Ob der Besuch dem medizinischen Laien allerdings wie gewünscht auch die Angst vor den stets etwas gefährlich aussehenden urologischen Instrumenten nimmt, kann unser Autor nicht versprechen. Trotzdem möchten wir Matthias Heining, freier Journalist aus Hamburg, hier als weiteren ständigen Mitarbeiter der Pressestelle vorstellen.

Und Sie wissen es bereits: Auch diese Pressetexte finden Sie hier auf dem Urologenportal.

Aus den Redaktionen

Ob ARD-Ratgeber, andere Redaktionen oder Patientenanfragen – der Einsatz von Botox in der Urologie ist und bleibt ein Dauerbrenner unter den Rechercheanfragen in der Pressestelle.
Die nicht abreißenden, mehr oder minder fundierten Presseberichte rund um die Früherkennung beim Prostatakarzinom in Folge der Veröffentlichung der PSA-Screening-Studien zeigen das nach wie vor große Medieninteresse. Mit dem geplanten Beitrag zum Thema auf der DGU-Eröffnungs-Pressekonferenz soll eine qualifiziertere Information der Journalisten erreicht werden.

Insider Tipps

Auf einen Blick rundum informiert? Das funktioniert: Mit einen Klick auf den neuen Newsletter-Service "Meedia-Zeitungs-Galerie" (http://meedia.de) haben Sie bereits morgens um 9 Uhr die Titelseiten der wichtigsten nationalen und internationalen Tagespresse auf dem Schirm. Ein kostenloser Dienst, der sicher nicht nur für Pressestellen interessant sein kann.

Darüber hinaus möchten wir Sie auch auf einen Service aus dem Medizin-Bereich aufmerksam machen. Wertvolle Tipps für Ihre Praxis, auch aus dem PR-Bereich, finden Sie auf der Websites der "Stiftung Gesundheit" (www.stiftung-gesundheit.de), die dort unter anderem auf die Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) aufmerksam macht. So ist es zum Beispiel ein großer Unterschied, ob Sie als Arzt sich per Post oder per E-Mail an Ihre Patienten wenden, um etwa auf Vorsorgetermine aufmerksam zu machen. Aktuell zusammengefasst sind die wichtigsten Nachrichten aus diesem Bereich im "Stiftungsbrief", den sie ebenfalls kostenlos online bestellen können.

Kontakt

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