Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 16. Juli 2009|Aktualisiert am 06. April 2017

Aktuelles aus der Pressestelle 04/2009

Neue Medien, neue Schlagworte, neue Fallstricke

Ob Marketing oder Journalismus: Wer Botschaften transportieren will, kommuniziert heute über den parallelen, vernetzten Einsatz mehrerer verschiedener Medien. Genutzt werden die Mediengattungen Print, Hörfunk, TV und WWW.  Das in etwa steckt hinter den aktuellen Lieblingsschlagworten der Kommunikationsbranche „Crossmedia“ oder „crossmediale Konzepte“.
Die meisten von Ihnen sind bei der Verbreitung medizinischer Sachverhalte ebenfalls längst crossmedial tätig; treten im Internet, mit eigenen Praxis-Flyern oder in der Lokalzeitung auf. Das erfordert allerdings ein waches Auge, denn wer Crossmedia nutzt, muss auf die Konsistenz der Inhalte achten. Im Journalismus bedeutet das, das Internetportal zur Tageszeitung muss mit der Printausgabe abgestimmt sein und die Homepage des Radiosenders mit den laufenden Sendungen. Für Ihre Praxis oder Klinik gilt im Sinne widerspruchsfreier Glaubwürdigkeit nichts anderes: Ihre Website sollte so aktuell sein, wie Ihr letztes Interview in der Tageszeitung, das jedermann auch im Web nachlesen kann. Fazit: Neue Medien und ihre Mechanismen bescheren uns eben auch neue Fallstricke!

 

Journalistenanfragen, Veröffentlichungen, Patientensorgen - was läuft eigentlich in der gemeinsamen Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen? An dieser Stelle erhalten Sie kleine Einblicke in das Tagesgeschäft unserer Hamburger Schnittstelle zu den Medien.

Unser Blick auf Dresden

Besichtigung der Räumlichkeiten auf dem Messegelände, Kontaktgespräche vor Ort: Auch das gehört zu unseren Aufgaben im Rahmen der jährlichen Kongress-PR. So besuchten wir in diesem Frühjahr unter fachkundiger Führung durch Serviceleiter Torsten Meißner die Messe Dresden. Nach diesem Rundgang durch den ehemaligen Schlachthof steht für uns fest: Die Kongressteilnehmer erwartet ein originärer Veranstaltungsort, der seinen besonderen Charme aus der Mischung von traditioneller Architektur und modernen Funktionsgebäuden bezieht. Besonderes Schmuckstück ist der nach dem Architekten Hans Erlwein benannte Erlweinsaal. Hier findet zu unserer Freude auch die Eröffnungs-Pressekonferenz zu Kongressbeginn am 16. September, von 13.00 bis 14.30 Uhr, statt. Das Pressezentrum mit Lounge befindet sich im ersten Obergeschoss und wird wie gewohnt ein Ort der Begegnung und des Austausches zwischen Medienvertretern und Medizinern sein.

Nach erfolgreichen Kontaktgesprächen vor Ort haben wir für die Kongress-PR in Dresden übrigens mit Frau Dagmar Möbius eine engagierte Verstärkung  unseres Teams gefunden. Sie ist Medizinjournalistin mit guten lokalen Kontakten und war bereits für uns zum Richtfest  eines neuen Gebäudekomplexes in der Messe  Dresden im Einsatz. Alle wichtigen regionalen Medien berichteten darüber und würdigten das große Engagement von Professor Wirth für den Ausbau der Messe, womit erstmals internationale Kongresse in der Größenordnung der DGU-Jahrestagung möglich werden. Deshalb sind  auch die Urologen die ersten Gäste, die in diesem neuen Teil der Messe Dresden, die sogenannte "Börse Dresden", tagen dürfen.

Auch in den Redaktionen der Kongresszeitungen beschäftigt man sich schon jetzt intensiv mit unserer Jahrestagung: Die Ausgaben mit Beträgen von Referenten des 61. DGU- Kongresses sind in Produktion. Das Kongress-Team und die Pressestelle lieferten - wie jedes Jahr - die notwendigen Informationen.

Aktuelle Veröffentlichungen

Unter unseren aktuellen Pressemitteilungen finden Sie daher auch einen Text zum Richtfest der "Börse Dresden". Darüber hinaus veröffentlichten wir im Zuge der Kongress-PR  bereits Meldungen zu den Themen "Harnsteine bei Kindern" und "Chemoprävention bei Prostatakrebs".

Unsere Hintergrundinformation "Frauen in der Urologie" lesen Sie, wie alle anderen Pressetexte der DGU/BDU-Pressestelle, im Pressebereich des Urologenportals. In Vorbereitung befindet sich eine Reportage über das Urologie Museum in der Düsseldorfer Geschäftsstelle, dem wir in der Öffentlichen Wahrnehmung zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen möchten, da es für Mediziner und für Laien bisher unbekannte Schätze zu bieten hat.

Regelmäßige Veröffentlichungen finden Sie auch im Magazin des Bundesverbands Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e. V.: In einer Rubrik, die von der Pressestelle betreut wird, haben DGU und BDU die Möglichkeit zu den themengebundenen Heften Beiträge zu liefern.  Aktuell erschien ein Magazin zum Thema Selbsthilfe. Die nächste Ausgabe wird sich mit Prostatakrebs, "Sport und Ernährung" befassen.

Aus den Redaktionen

Rechercheanfragen erreichten uns in den vergangenen Wochen unter anderem immer wieder aus den Redaktionen von ddp, Men's Health, Seniorenratgeber, Apotheken Illustrierte, Ärzte Zeitung, Bild, WAZ, WDR, ZDF -eine "bunte Mischung" die sich in einer breiten Berichterstattung spiegelt.

Rund um das Urologenportal

Wenn Sie regelmäßig das Urologenportal besuchen, werden Sie es vielleicht bemerkt haben: Es tut sich etwas. Neue Texte werden regelmäßig in die Newsboards eingestellt, alte Fotos werden gegen aktuelle ausgetauscht und ältere Beiträge werden überarbeitet. Vor allem bei medizinischen Texten sind wir auf unsere Experten angewiesen und danken an dieser Stelle Herrn Professor Thomas Knoll, der die Aktualisierung der Patienteninformation über Harnsteine übernommen hat.

Neue Kontakte ergeben sich ebenfalls durch die Übernahme der Urologenportal-Redaktion: Wie arbeiten jetzt beispielsweise eng mit dem Forschungskoordinator der DGU, Herrn Dr. Christoph Becker, zusammen und bemühen uns um einen regelmäßigen Ideen- und Themenaustausch zwischen Portal und DGU-Forschungsnewsletter.

Apropos Newsletter: Auch das Einstellen des BDU-Newsletters (elektronisches Uro-Telegramm) auf das Urologenportal steht in Kürze an.

Insider Tipps

Auf einen Blick rundum informiert? Das funktioniert: Mit einen Klick auf den neuen Newsletter-Service "Meedia-Zeitungs-Galerie" (http://meedia.de) haben Sie bereits morgens um 9 Uhr die Titelseiten der wichtigsten nationalen und internationalen Tagespresse auf dem Schirm. Ein kostenloser Dienst, der sicher nicht nur für Pressestellen interessant sein kann.

Darüber hinaus möchten wir Sie auch auf einen Service aus dem Medizin-Bereich aufmerksam machen. Wertvolle Tipps für Ihre Praxis, auch aus dem PR-Bereich, finden Sie auf der Websites der "Stiftung Gesundheit" (www.stiftung-gesundheit.de), die dort unter anderem auf die Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) aufmerksam macht. So ist es zum Beispiel ein großer Unterschied, ob Sie als Arzt sich per Post oder per E-Mail an Ihre Patienten wenden, um etwa auf Vorsorgetermine aufmerksam zu machen. Aktuell zusammengefasst sind die wichtigsten Nachrichten aus diesem Bereich im "Stiftungsbrief", den sie ebenfalls kostenlos online bestellen können.

Kontakt

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