Lexikon - R

Autor: Dr. Arne Tiemann|Veröffentlicht am 24. November 2006|Aktualisiert am 06. April 2017

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Radiozystitis

Strahlenschäden der Harnblase.

Reflux

Dt. Rückfluss. In der Urologie hauptsächlich vesikorenaler Reflux. Es handelt sich um Rückfluss von Urin aus der Harnblase in die Harnleiter, teils bis in die Niere.

Refraktärperiode

Zeitabschnitt nach dem Höhepunkt des Mannes, in dem im Gegensatz zur Frau kein weiterer Orgasmus möglich ist. Die Refraktärperiode verlängert sich mit zunehmendem Alter.

Rektale Palpation

Die rektale Palpation stellt eine Tastuntersuchung der Prostata (Vorsteherdrüse) und des Enddarms (Rektum) von innen dar. Das Abtasten der Prostata über den Enddarm gibt Auskunft über die Größe, Oberflächenstruktur und die Beschaffenheit des Organs.

Rektale Untersuchung

Tastuntersuchung (Palpation) der Prostata vom Enddarm (Rektum) aus.

Rektum

Mastdarm, Verbindung zwischen Dickdarm und Darmausgang (After)

Resektion

Allgemeine Bezeichnung für die Entfernung von Organteilen durch einen operativen Eingriff.

Rezidiv

Wiederauftreten einer bereits im Vorfeld aufgetretenen Krankheit.

Restharn

Nach dem Wasserlassen in der Harnblase verbliebene Harnmenge. Ursachen für die unvollständige Entleerung der Harnblase kann eine Verengung der Harnröhre oder eine gutartige Vergrößerung (Adenom) der Vorsteherdrüse (Prostata) sein. Der Urologe ist mit einem Ultraschallgerät dazu in der Lage, die Restharnmenge zu bestimmen.