Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 26. Mai 2017

Sozialexperte Karl-Josef Laumann (CDU) ist neuer Patientenbeauftragter der Regierung

30.01.2014. Sobald man selbst oder ein Angehöriger krank oder pflegebedürftig wird, stellen sich viele Fragen: Welche Rechte habe ich als Patient und wie kann ich sie durchsetzen? Welche Leistungen stehen pflegebedürftigen Menschen zu, und wer genau kann sie in Anspruch nehmen? Neuer bundesweiter Ansprechpartner für Patienten bei allen Fragen rund um den Gesundheits- und Pflegebereich ist der bisherige nordrhein-westfälische CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann. Er ist jetzt vom Bundeskabinett offiziell zum neuen Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Regierung berufen worden. Laumann tritt damit die Nachfolge des CSU-Politiker Wolfgang Zöller an, der seit 2009 die Interessen der Patienten vertrat.

Laumann, der mit diesem Amt den Rang eines Staatssekretärs erhält, bewegt sich als Patientenbeauftragter auf nicht ganz unbekanntem Terrain: Der 56-jährige gilt als Sozialexperte, ist seit 2005 Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Mitglied in der IG Metall und der Katholischen Arbeiterbewegung. Von 2005 bis 2010 war Laumann in Nordrhein-Westfalen Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Entsprechend des demografischen Wandels sieht Laumann den Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Pflegebereich. Fakt ist: Die Menschen werden immer älter, die Pflege von alten und kranken Menschen wird innerhalb der Gesellschaft immer mehr Raum einnehmen.  Bereits heute sind mehr als 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig. Laumann kündigte an, sich für eine Neudefinition des Begriffs der Pflegebedürftigkeit einzusetzen, damit Patienten, die an Demenz oder anderen psychischen Erkrankungen leiden, finanziell besser unterstützt werden. Daraus resultiere dann die Notwendigkeit einer  Reform der Pflegeversicherung.  

Die Aufgabe des Patientenbeauftragten ist es,  die Anliegen der Patienten im politischen Raum, in Gremien, auf Veranstaltungen und in der Öffentlichkeit zu vertreten und ihre Rechte zum Beispiel gegenüber Ärzte, Kliniken und Krankenkassen geltend zu machen. Dabei ist er als Beauftragter der Regierung insbesondere für diejenigen zuständig, die in einem Bundesland ohne eine bzw. einen eigenen Landesbeauftragten leben.

Text: DGU/BDU-Pressestelle


Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Tel: 040 - 79 14 05 60
Fax: 040 - 79 14 00 27
Mobil: 0170 - 48 27 28 7
E-Mail: redaktion@bettina-wahlers.de
redaktion@bettina-wahlers.de
mehr dazu