Autor: Redaktion|Veröffentlicht am 19. Dezember 2006|Aktualisiert am 26. Mai 2017

Bedrohte Männerwelt

25.01.07 - Wann wachen Männer endlich auf?

Begriffe wie Übergewicht, Alkohol, Nikotin, Stress im Beruf, Impotenz, Prostatakrebs, verkürzte Lebenserwartung, um nur einige zu nennen, lassen starke Männer nicht kalt, auch wenn sie es oft nicht zugeben wollen. Noch nicht einmal 20 Prozent der Männer nehmen die jährliche Krebsvorsorgeuntersuchung beim Urologen in Anspruch. So wird der Urologe häufig erst dann aufgesucht, wenn ein großer Leidensdruck besteht und die Krankheitszeichen nicht mehr zu übersehen oder verheimlichen sind. Das heißt aber für viele Männer, dass sich die Behandlung ihres Leidens zu diesem späten Zeitpunkt schwieriger gestaltet. Bei sexuellen Störungen lassen sich Männer oft Monate Zeit, bis sie einen Arzt aufsuchen. Partnerschaftliche Probleme belasten den Mann dann zusätzlich in psychischer Hinsicht. Dank des medizinischen Fortschritts ist eine erektile Dysfunktion (Impotenz) jedoch gut behandelbar. Auch bei der gutartigen Prostatavergrößerung (Prostatahyperplasie) lassen sich Männer durch häufiges Wasserlassen in der Nacht (Nykturie) für eine lange Zeit um den Schlaf bringen, ehe sie den Schritt zum Urologen unternehmen. Ganz besonders wichtig ist bei Männern die Früherkennung eines Prostatakrebses, um durch rechtzeitige Erkennung eine vollständige Heilung erzielen zu können. Hilfreich ist hierbei der so genannte PSA-Test, der in einem sehr frühzeitigen Stadium eines Prostatakrebses erste Hinweise auf das Vorliegen dieser lebensbedrohlichen Krankheit geben kann. In Zusammenschau mit den zusätzlich erhobenen Untersuchungsbefunden ist der PSA-Wert ein nicht mehr wegzudenkendes Hilfsmittel bei der Diagnosestellung des Prostatakrebses. Während Frauen schon beim Auftreten erster Krankheitszeichen den Weg zum Arzt antreten, lassen sich Männer häufig sehr viel länger Zeit und gehen damit ein oftmals vermeidbares gesundheitliches Risiko ein.

Welche Gründe halten Männer von einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung ab? An der Aufklärung kann es nicht liegen. In allen Medien wird immer wieder die Männergesundheit thematisiert. Das starke Geschlecht scheint diese Bestrebungen auch zur Kenntnis zu nehmen, allerdings ohne Auswirkungen auf die eigene Gesundheitsfürsorge. Dabei ist der Weg zum Urologen wirklich nicht schwer zu finden. Männer können sehr schnell fündig werden, entweder über die Telefonbücher des Wohnortes oder bequem von zu Hause aus über den PC. Das Urologenportal bietet auf der Startseite mit der Urologensuche ein umfassendes Verzeichnis niedergelassener Urologen an. Die Zugriffszahlen zeigen, dass die Urologensuche prozentual an erster Stelle der aufgerufenen Seiten steht.

Hat eine erfolgreiche Urologensuche aber auch zur Folge, dass ein Arztbesuch beim Urologen vereinbart wird? Die Suche selbst kann nur der erste Schritt sein, der zweite Schritt sollte der Griff zum Telefonhörer sein, um bei Beschwerden einen Untersuchungstermin zu vereinbaren.

Aufgewacht, Männer! Augen zu und durch funktioniert nicht, wenn es um Gesundheitsvorsorge geht. (kj)

Einen Urologen gesucht, gefunden - und dann?

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