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Aktuelle Meldungen für Patienten

Urologen für Toleranz gegenüber Varianten der Geschlechtsdifferenzierung

13.05.2014. Es kommt selten vor, stürzt betroffene Eltern aber in Ratlosigkeit: Bei der Geburt des Kindes ist nicht auf den ersten Blick klar, ob ein Junge oder ein Mädchen das Licht der Welt erblickt hat. Das Erscheinungsbild ist weder eindeutig männlich noch eindeutig weiblich, oder es deckt sich nicht mit dem untersuchten Chromosomensatz. Eine solche Störung der sexuellen Differenzierung, kurz DSD nach dem Englischen „disorder of sexual differentiation“, Urologen sprechen lieber von Varianten der sexuellen Entwicklung, betrifft hierzulande nach Zahlen des Deutschen Ethikrates eines von rund zehntausend Neugeborenen in gravierender Form. „Auf keinen Fall sollte unmittelbar nach der Geburt an operative Maßnahmen zur Angleichung in die eine oder andere Richtung gedacht werden, da die Entwicklung des Kindes oft ganz anders verläuft, als von Eltern und Ärzten angenommen.

Badesaison – die Hochzeit der Harnwegsinfektionen - Ernährung, Wärme, Hygiene: Tipps, um eine Blasenentzündung zu vermeiden

06.05.2014. Die Badesaison steht vor der Tür und dadurch bedingt treten gehäuft Harnwegsinfekte auf. Egal, ob man sich im Urlaub im Meer abkühlt oder die heimischen Seen und Freibäder nutzt: Kommen Bakterien und Kälte zusammen, ist das Ergebnis oft eine Entzündung der Harnwege. Frauen sind besonders häufig betroffen, da ihre Harnröhre kürzer ist und sich näher am Darmausgang befindet als bei Männern, können Bakterien schneller in die Blase aufsteigen.

Neue Kurzinformation für Patienten: „Soll ich an einer klinischen Studie teilnehmen?“ – Wichtige Entscheidungshilfen

17.04.2014. In den letzten fünfzig Jahren wurden erstaunliche Fortschritte in der Medizin erzielt. Viele Krankheiten können heute mit modernen Untersuchungsgeräten rechtzeitig diagnostiziert und mit neuesten Methoden und Medikamenten behandelt werden - ein Segen für die Betroffenen. Doch auch wenn die medizinische Forschung gut aufgestellt ist, gibt es nur für etwa ein Drittel aller bekannten Erkrankungen eine wirksame Behandlungsmöglichkeit.

DGU nutzt erstmals soziale Netzwerke für die Kongresskommunikation - Aktuelles rund um den 66. DGU-Kongress jetzt via Facebook und Twitter

06.04.2014. Soziale Netzwerke erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Rund 25 Millionen Deutsche sind bei Facebook registriert, und immerhin knapp 10 Millionen User nutzen mittlerweile Twitter. Die Vorteile der neuen Medien: Umfassend, schnell und unkompliziert stehen Informationen, Nachrichten und Fotos mit großem Verbreitungspotential zur Verfügung. Diese Vorzüge nutzt die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) in diesem Jahr zum ersten Mal, um ihre Mitglieder, die Presse und die interessierte Öffentlichkeit im Vorfeld des 66. DGU-Kongresses vom 1. bis 4. Oktober 2014 in Düsseldorf zusätzlich zu ihrer Homepage (www.dgu-kongress.de) auch via Facebook und Twitter mit allen Kongress-relevanten Informationen zu versorgen. Bei beiden Netzwerken wurde ein eigener Zugang für den DGU-Kongress eingerichtet, sodass aktuelle Meldungen über diese Kanäle sofort an registrierte User gehen.

Zehn Jahre Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs e.V.

03.04.2014. Krebs ist immer eine Diagnose, die Angst auslöst und von Gefühlen wie Verzweiflung, Trauer und Hilflosigkeit begleitet wird. Nach Krebserkrankungen von Prostata, Darm und Lunge ist Harnblasenkrebs der vierthäufigste bösartige Tumor des Mannes. Im Jahr 2010 erkrankten in der Bundesrepublik Deutschland rund 28.500 Menschen an Blasenkrebs, davon über 21.000 Männer, wobei das mittlere Erkrankungsalter für Männer bei 72, für Frauen bei 74 Jahren liegt („Krebs in Deutschland 2009/2010“, 9. Ausgabe 2013, Robert Koch-Institut und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland).

Kleine Organe mit großer Bedeutung: Der Weltnierentag am 13. März steht unter dem Motto „Nierenstark ins Alter“

10.03.2014. Sie sind nur bis zu 12 Zentimeter lang, bis zu 6 Zentimeter breit, 5 Zentimeter dick, und wiegen kaum mehr als eine Tafel Schokolade: die Nieren. So klein sie auch sind – so groß ist ihre Bedeutung für den menschlichen Organismus. Die Nieren scheiden ca. 1,4 Liter Urin pro Tag aus und reinigen den Körper von chemischen Substanzen. Sie entgiften den Körper, regeln den Blutdruck, den Säure- und Basenhaushalt, die Bildung roter Blutkörperchen und den Knochenstoffwechsel. Obwohl ihre Aufgaben lebenswichtig sind, wird den Nieren generell noch zu wenig Beachtung geschenkt. Um das Bewusstsein über die enorme Leistung dieser kleinen Klärwerke des Körpers zu steigern, wurde 2006 zum ersten Mal der Weltnierentag ins Leben gerufen. Seitdem findet der weltweite Aktionstag an jedem 2. Donnerstag im März unter einem besonderen Motto statt. In diesem Jahr steht am 13. März das Thema „Nierenstark ins Alter“ im Fokus.

Männer mit Brustkrebs: Urologen plädieren für Früherkennungsuntersuchung bei Risiko-Patienten

18.02.2014. Es spricht sich allmählich herum: Brustkrebs ist keine reine Frauenkrankheit. Heute erkranken jedes Jahr bis zu 600 Männer in Deutschland an einem Mammakarzinom. Oft werden erste Anzeichen der Krankheit von Männern - auch mangels Wissen, dass sie überhaupt an Brustkrebs erkranken können - lange ignoriert, sodass der Tumor häufig erst spät und mit schlechteren Heilungsaussichten entdeckt wird. Deshalb fordert die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) Männer zu regelmäßiger Selbstkontrolle auf.

Reproduktionsmediziner fordern volle Kostenübernahme von künstlicher Befruchtung - Einige Kassen erhöhen Zuzahlung – Auch Bund und Länder beteiligen sich an Kosten

31.01.2014. Viele Paare wünschen sich ein Kind und bleiben doch ohne Nachwuchs. In Deutschland ist derzeit jedes 6. Paar ungewollt kinderlos, wobei die Ursachen zu gleichen Teilen bei der Frau, beim Mann oder bei beiden liegen. Vor allem Paare, die älter als 35 Jahre sind, versuchen durch künstliche Befruchtung eine Schwangerschaft herbeizuführen – wenn sie es sich finanziell leisten können.

Penisverkrümmung: Hoffnung durch Enzymtherapie? FDA lässt Collagenase clostridium histolyticum zur Behandlung der IPP zu – Deutsche Urologen skeptisch

30.01.2014. Es ist eine Krankheit, die vor allem Männer zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr trifft und einen enormen Leidensdruck verursachen kann: Die Induratio penis plastica (IPP), die sogenannte erworbene Penisverkrümmung. Jetzt hat die US-Arzneimittelbehörde FDA den Einsatz von Collagenase clostridium histolyticum (Xiaflex) zur Behandlung der IPP zugelassen und schürt damit die Hoffnung vieler Betroffener auf eine erfolgreiche Therapie.

Pressestelle

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