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Aktuelle Meldungen für Patienten

Aktuelle Studie bestätigt: Nachtdialyse erhöht Lebenserwartung und Lebensqualität

13.01.2015. Rund 70 000 Menschen sind allein in Deutschland darauf angewiesen, regelmäßig zur Dialyse zu gehen, da die Funktion ihrer Nieren chronisch eingeschränkt ist. Diese lebensrettende Behandlung ist ein Segen für Nierenkranke, bedeutet aber auch eine starke Beeinträchtigung ihres Alltags, da die Behandlung regelmäßig mehrfach in der Woche erfolgen muss und dadurch eine Menge Frei- und Arbeitszeit in Anspruch nimmt. Eine Alternative dazu bietet die Nachtdialyse. Wie eine vom KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. initiierte retrospektive Kohortenstudie jetzt erstmals wissenschaftlich belegt hat, erhöht die Behandlung in der Nacht nicht nur die Lebensqualität der Patienten spürbar, sondern steigert auch die Lebenserwartung.

Mit Sport dem nächtlichen Harndrang entgegenwirken

05.11.2014. Den Zusammenhang zwischen Nykturie, dem nächtlichen Drang zum Wasserlassen, und aktivem Sport haben US-Wissenschaftler von der Universität von Maywood (Illinois) unter Männern untersucht. Sie stellten fest, dass sportlich Aktive, die sich wöchentlich mindestens eine Stunde intensiv mit Schwimmen oder zügigem Gehen bewegten, bis zu 35 Prozent weniger von schwerer Nykturie, betroffen waren, als die, die keinen Sport machten. Schon die einmalige Unterbrechung des Schlafes in jeder Nacht, um Wasser zu lassen, gilt Urologen als Nykturie, ab dreimaligem nächtlichen „Rausmüssen“ wird von schwerer Nykturie gesprochen.

Weltmännertag 2014 - Urologen appellieren: Männergesundheit beginnt beim Jungen

31.10.2014. Ob Weltmännertag am 3. November, internationaler Männertag am 19. November oder die weltweite Spendenkampagne für Prostatakrebsforschung und Männergesundheit „Movember“: Der Herbst steht ganz im Zeichen des gesundheitspolitisch noch immer stark vernachlässigten starken Geschlechts.
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) appellieren an die Männer, ihre Gesundheitskompetenz zu schärfen und vorhandene Gesundheitsangebote besser zu nutzen - und zwar in jeder Altersgruppe. Sie selbst halten dafür diverse Ratgeber sowie ein umfangreiches Angebot medizinischer Informationen für Interessierte und Patienten auf ihrer Website (www.urologenportal.de) vor und setzen sich mit regelmäßigen Laienforen für die öffentliche Aufklärung ein.

Die Babyboomer kommen in die Jahre: Urologen erwarten 20 Prozent mehr Patienten und raten zu Prävention

13.08.2014. Mit 1.357.304 Neugeborenen ist das Jahr 1964 - wohl auf unabsehbare Zeiten - als Geburtenrekordjahr in die deutschen Geschichtsbücher eingegangen. In diesem Jahr feiern die Babyboomer ihren 50. Geburtstag und werden im Laufe der nächsten Dekade wesentlich dazu beitragen, dass der medizinische Versorgungsbedarf, allen Fachgebieten voran in der Urologie am stärksten, steigen wird.

Große Hitze begünstigt die Steinbildung: Urologen warnen vor der Sommerkrankheit Harnsteine

22.07.2014. Mit steigenden Temperaturen nimmt Sommer für Sommer die Zahl der Harnsteinerkrankungen drastisch zu: Hitze, verstärktes Schwitzen und unzureichendes Trinken begünstigen die Nierensteinbildung. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) raten in der aktuellen Hitzeperiode deshalb, an heißen Sommertagen auf eine deutlich erhöhte Trinkmenge zu achten. Das gelte besonders für Patienten mit Harnsteinen in der Vorgeschichte, denn das Risiko, einen weiteren Stein zu entwickeln, verdoppelt sich mit jedem Steinereignis.

Neue Studie: Ballaststoffreiche Ernährung schützt Frauen vor Nierensteinen

17.07.2014. Sie sind nur wenige Millimeter bis zu einigen Zentimetern groß, bestehen aus Bestandteilen des Urins, die sich in den Nieren sammeln und zusammenschließen: die Harnsteine. Die festen Gebilde können im gesamten Harntrakt vorkommen, je nach Lage spricht man von Nierensteinen, Harnleitersteinen oder Blasensteinen. Sie entstehen vor allem in den Kanälchen der Niere und im Nierenbecken.

6. World Continence Week: Bundesweite -

24.06.2014. Im Rahmen der 6. World Continence Week finden derzeit weltweit Kampagnen zur Aufklärung über die Volkskrankheit Inkontinenz statt. Auch in Deutschland gibt es noch bis zum 29. Juni 2014 bundesweit Informationsveranstaltungen zum Thema Blasenschwäche, von der jeder zehnte Deutsche betroffen ist.

Polymedikation im Alter: Eine Herausforderung für den Urologen

24.06.2014. Niedrige Geburtenziffern und eine steigende Lebenserwartung führen in Deutschland zu einer stetig alternden Bevölkerung. 2012 war bereits jeder Fünfte 65 Jahre oder älter. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch auch die Multimorbidität, also das zeitgleiche Auftreten mehrerer chronischer und/oder akuter Erkrankungen. 62 Prozent der Deutschen in der Altersgruppe ab 65 Jahren sind von Multimorbidität betroffen. Typische Erkrankungen sind zu hoher Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Muskel- und Skeletterkrankungen.

Inkontinenz – nehmen Sie Ihren Arzt in die Pflicht!

Aus Scham wird oft geschwiegen / Schlechte Behandlungsqualität fördert die Tabuisierung der Volkskrankheit

19.05.2014. Wer feststellt, dass er seine Blase nicht mehr unter Kontrolle hat, fühlt sich häufig nicht krank, sondern alt und beschämt. Denn die Kontrolle der Ausscheidungen ist die erste soziale Leistung, die uns als Kleinkind abverlangt wird. Wer in diesem Punkt nicht richtig funktioniert, empfindet die gesellschaftliche Tabuisierung des Themas oftmals stärker als den körperlichen Mangel. Doch Inkontinenz ist gut behandelbar. Wer das Gespräch mit dem Arzt scheut, sollte sich vor Augen führen, dass jeder zehnte Deutsche betroffen ist. Die Behandlung von Inkontinenz gehört also für Mediziner zur täglichen Routine.

Pressestelle

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Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
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