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Aktuelle Meldungen für Patienten

Urologen zum Tag der Organspende: Vertrauen in die Nierentransplantation ist gerechtfertigt

04.06.2015. Anlässlich des diesjährigen bundesweiten Tages der Organspende am 6. Juni appelliert auch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) an die Bevölkerung, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und angesichts der fortgesetzten Reformen neues Vertrauen in die Organspende zu fassen. DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg betont: „Durch die eingeleiteten Reformprozesse, mehr Transparenz und Kontrollmechanismen wird die Transplantationsmedizin langfristig verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen.“ Er unterstreicht, dass es sich bei dem sogenannten Organspende-Skandal um einen Verteilungsskandal bei der Leber gehandelt habe. „Bei der Niere hat es nie Auffälligkeiten gegeben. Das haben bundesweite Kontrollen in den Nierentransplantationszentren eindeutig bestätigt. Vertrauen in die Nierentransplantation war zu jederzeit gerechtfertigt.“

Blasenkrebs – oft ein Zufallsbefund

02.06.2015. Harnblasenkrebs ist die zweithäufigste urologische Tumorerkrankung. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) macht deshalb wiederholt darauf aufmerksam, dass ein Tumor in der Blase zunächst ohne charakteristische Symptome wächst. „Ein gesetzliches Früherkennungsprogramm gibt es zurzeit nicht“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. „Auch verschiedene Blasenkrebs-Schnelltests, die seit einiger Zeit Schlagzeilen machen, sind noch nicht weit genug entwickelt, um für ein generelles Screening in der Bevölkerung geeignet zu sein.“ Umso wichtiger sei eine risikoadaptierte Früherkennung für Personen mit einem erhöhten Gefährdungspotenzial, so der Neumünsteraner Urologe weiter.

Blasenekstrophie: Kinderbuch hilft Betroffenen, die urogenitale Fehlbildung zu verstehen

13.05.2015. Kinder, die mit der seltenen Fehlbildung Blasenekstrophie auf die Welt kommen, haben meist einen langen Leidensweg vor sich – sowohl physisch als auch psychisch. Da ist auf der einen Seite eine Vielzahl von Operationen notwendig, um die Fehlbildung des Urogenitaltrakts, des Beckens und des Beckenbodens zu behandeln. Auf der anderen Seite muss das Kind lernen, mit seinem Anderssein umzugehen, es zu verstehen und letztlich anzunehmen.

Bis zum 11. Juni 2015: Online-Petition will Versorgung mit Inkontinenzhilfen sichern

13.05.2015. Bis zu zehn Millionen Deutsche leiden unter einer Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnverlust. Betroffen sind Kinder sowie Frauen und Männer jeden Alters. Viele von ihnen sind auf Hilfsmittel angewiesen, um ihren Alltag zu bestreiten. Doch einige Krankenkassen beschränken die Versorgung mit Inkontinenzhilfen auf das Mindeste – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf der Patienten aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung oder ihrer Lebensumstände.

Männergesundheit: Studie sucht Teilnehmer für eine deutschlandweite Befragung

04.05.2015. Warum nehmen so wenige Männer an Programmen zur Gesundheitsförderung teil? Eine umfangreiche deutschlandweite Befragung am Fachbereich Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg soll dieser Frage nachgehen. Für die anonyme, datenschutzrechtlich abgesicherte Umfrage, die in Kooperation mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz durchgeführt wird, werden Teilnehmer gesucht.

Männergesundheitskongress der BZgA: Höher, schneller, weiter - Männer überschätzen sich

04.05.2015. Männer sehen sich stark, körperlich fit und geradezu unermüdlich leistungsfähig. Doch dieses Bild entspricht nicht der Realität, wie jetzt auf dem 3. Männergesundheitskongress der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Bundesgesundheitsministeriums bestätigt wurde. Im Gegenteil: Männer greifen eher zu Alkohol, rauchen häufiger, neigen stärker zu Übergewicht und gehen weitaus seltener zum Arzt als Frauen.

Konzertierte Aktion für Prostata-Studie

21.04.2015.
PREFERE sorgt für bessere Diagnostik und Betreuung

Unterstützer appellieren an Ärzte und Patienten

Patienten sollen Ärzte aktiv auf PREFERE-Studie ansprechen

Hodenhochstand früher behandeln, Langzeitfolgen reduzieren: Urologen starten Aufklärungs-Kampagne im Internet

08.04.2015. Der Hodenhochstand zählt zu den häufigsten urologischen Erkrankungen von Kindern: Bei etwa drei Prozent aller zum Termin geborenen Jungen sind ein oder beide Hoden nicht im Hodensack tastbar. Diese Entwicklungsstörung wird häufig zu spät erkannt und therapiert, warnt die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU). Mit ernsten Folgen: „Wird der Hodenhochstand nicht bis zum Ende des ersten Lebensjahres behandelt, drohen Unfruchtbarkeit und ein bis zu 8-faches Risiko, später an Hodenkrebs zu erkranken“, so Prof. Dr. Raimund Stein, Vorsitzender des DGU-Arbeitskreises Kinder- und Jugendurologie. Eine Kampagne der Fachgesellschaft im Internet soll junge Eltern nun darüber aufklären.

Mehr Lebenszeit durch eine neue Niere

18.03.2015. Chronische Nierenerkrankung (CKD) gilt als eine unbekannte Volkskrankheit. In Deutschland werden zur Zeit etwa 60.000 Menschen dauerhaft dialysiert, mit steigender Tendenz. 8000 Patienten warten nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation auf eine neue Niere, doch nur rund 2300 davon können durchschnittlich pro Jahr damit versorgt werden. Während der Organbedarf jährlich um rund fünf Prozent steigt, bleibt das Angebot gleichbleibend niedrig. Dabei ist laut Deutscher Nierenstiftung unbestritten, dass eine erfolgreiche Nierentransplantation gegenüber dem aufwendigen und sehr zeitintensiven Dialyseverfahren den Patienten eine verbesserte Lebensqualität, größere Zufriedenheit und mehr Freiheit bietet – und ein längeres Leben. Wie viele Lebensjahre Empfänger von Spenderorganen im Durchschnitt gewinnen im Vergleich zu Patienten, die vergeblich auf ein neues Organ warten, haben US-Forscher in einer jetzt veröffentlichten Langzeitstudie ermittelt.

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Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
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