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Aktuelle Meldungen für Patienten

Männergesundheitskongress der BZgA: Höher, schneller, weiter - Männer überschätzen sich

04.05.2015. Männer sehen sich stark, körperlich fit und geradezu unermüdlich leistungsfähig. Doch dieses Bild entspricht nicht der Realität, wie jetzt auf dem 3. Männergesundheitskongress der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Bundesgesundheitsministeriums bestätigt wurde. Im Gegenteil: Männer greifen eher zu Alkohol, rauchen häufiger, neigen stärker zu Übergewicht und gehen weitaus seltener zum Arzt als Frauen.

Konzertierte Aktion für Prostata-Studie

21.04.2015.
PREFERE sorgt für bessere Diagnostik und Betreuung

Unterstützer appellieren an Ärzte und Patienten

Patienten sollen Ärzte aktiv auf PREFERE-Studie ansprechen

Hodenhochstand früher behandeln, Langzeitfolgen reduzieren: Urologen starten Aufklärungs-Kampagne im Internet

08.04.2015. Der Hodenhochstand zählt zu den häufigsten urologischen Erkrankungen von Kindern: Bei etwa drei Prozent aller zum Termin geborenen Jungen sind ein oder beide Hoden nicht im Hodensack tastbar. Diese Entwicklungsstörung wird häufig zu spät erkannt und therapiert, warnt die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU). Mit ernsten Folgen: „Wird der Hodenhochstand nicht bis zum Ende des ersten Lebensjahres behandelt, drohen Unfruchtbarkeit und ein bis zu 8-faches Risiko, später an Hodenkrebs zu erkranken“, so Prof. Dr. Raimund Stein, Vorsitzender des DGU-Arbeitskreises Kinder- und Jugendurologie. Eine Kampagne der Fachgesellschaft im Internet soll junge Eltern nun darüber aufklären.

Mehr Lebenszeit durch eine neue Niere

18.03.2015. Chronische Nierenerkrankung (CKD) gilt als eine unbekannte Volkskrankheit. In Deutschland werden zur Zeit etwa 60.000 Menschen dauerhaft dialysiert, mit steigender Tendenz. 8000 Patienten warten nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation auf eine neue Niere, doch nur rund 2300 davon können durchschnittlich pro Jahr damit versorgt werden. Während der Organbedarf jährlich um rund fünf Prozent steigt, bleibt das Angebot gleichbleibend niedrig. Dabei ist laut Deutscher Nierenstiftung unbestritten, dass eine erfolgreiche Nierentransplantation gegenüber dem aufwendigen und sehr zeitintensiven Dialyseverfahren den Patienten eine verbesserte Lebensqualität, größere Zufriedenheit und mehr Freiheit bietet – und ein längeres Leben. Wie viele Lebensjahre Empfänger von Spenderorganen im Durchschnitt gewinnen im Vergleich zu Patienten, die vergeblich auf ein neues Organ warten, haben US-Forscher in einer jetzt veröffentlichten Langzeitstudie ermittelt.

Blutzucker und Blutdruck im Blick behalten - Nierengesundheit: Präventionstipps der Urologen zum Weltnierentag

11.03.2015. Wenn die Nieren nicht mehr korrekt arbeiten, gerät das Leben in Gefahr. Angesichts seiner zahlreichen Funktionen im menschlichen Körper ist das Organ unverzichtbar und schützenswert. Trotzdem hat etwa jeder zehnte Bundesbürger eine eingeschränkte Nierenfunktion - meistens als Folge von Diabetes mellitus und Bluthochdruck. „Wenn die Organfunktion unter zehn Prozent fällt, sprechen wir von einem terminalen Nierenversagen. Dann helfen nur noch Ersatzverfahren wie Dialyse oder Transplantation. Um es gar nicht erst zu Nierenfunktionsstörungen kommen zu lassen, sollten einige einfache Präventionsmaßnahmen ins alltägliche Leben eingebaut werden“, sagt Prof. Dr. Oliver Hakenberg, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) anlässlich des Weltnierentages am 12. März 2015. Der Tag soll in der Bevölkerung das Verständnis für den Stellenwert des Organs und seine Funktionen sowie für die Vorbeugung von Schädigungen fördern.

Durchschnittliche Penisgröße aus internationalen Studien ermittelt

05.03.2015. Endlich herrscht Klarheit: Forscher vom King's College London haben die durchschnittliche Penisgröße des Mannes errechnet. Dafür werteten sie vorhandene internationale Studien aus, in denen Länge oder Umfang des männlichen Gliedes von mehr als 15.500 Teilnehmern vermessen worden waren. Danach ist der durchschnittliche Penis in erigiertem Zustand 13,12 Zentimeter lang, erschlafft misst er 9,16 Zentimeter im Mittel, wie die Forscher jetzt im Fachjournal „British Journal of Urology International“ schrieben.

Urologen warnen vor falschen Hoffnungen: Ungerechtfertigte Werbung für Außenseitertherapie „IRE“ bei Prostatakrebs

04.02.2015. Unter dem Titel „Die neue Waffe gegen Prostatakrebs“ berichtet das Wochenmagazin „Focus“ in der Print-Ausgabe 5/2015 über eine neue Methode zur Behandlung des Prostatakrebses, bei der angeblich „mit ultrakurzen Stromstößen Tumorzellen zerstört werden können“. Die sogenannte „Irreversible Elektroporation“ (IRE) sei eine „schonende“ Methode, die beim Prostatakrebs Potenz und Schließmuskelfunktion nicht beeinträchtige und bei der „die Harnröhre ebenso erhalten bleibt wie die Erektionsfähigkeit“, heißt es weiter in dem Artikel. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) stellt klar, dass diese Hoffnung machende Werbung für eine „neue Technik im Kampf gegen Prostatakrebs“ ungerechtfertigt und gefährlich ist, da der Wert dieser Behandlung noch völlig ungesichert ist.

Bericht zur Männergesundheit des Robert Koch-Instituts: Die schwache Gesundheit des starken Geschlechts

26.01.2015. Sie fühlen sich fit und stark und häufig den Frauen in vielen Bereich überlegen – doch was ihre Gesundheit angeht, sind Männer eher die Verlierer: Sie sterben im Mittel früher, haben häufiger Probleme mit Alkohol und legen kaum Wert auf Präventionsangebote. Damit bestätigen die aktuell erhobenen Daten zwar vieles, was bereits bekannt ist. Neu hingegen sind die Bewertungen der Informationen und amtlichen Statistiken zur Männergesundheit und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen, die jetzt in einem aktuellen Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Statistischen Bundesamts zusammengefasst wurden. In acht Kapiteln liefert das Kompendium auf 220 Seiten ein umfassendes Bild des starken Geschlechts, das durchaus Grund zur Sorge bietet.

Bluthochdruck – Studie zeigt viele Neuerkrankungen bei jungen Männern

13.01.2015. Mangelnde Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress – die Ursachen für Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie) sind ebenso vielfältig wie die möglichen gesundheitlichen Folgen gefährlich. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts steigt das Risiko der Erkrankung ab dem 44. Lebensjahr, ab 65 Jahren leidet bereits jeder zweite an Bluthochdruck. Inzwischen ist die Volkskrankheit jedoch auch bei jungen Menschen angekommen: Wie eine aktuelle Studie des Robert-Koch-Instituts ergeben hat, gibt es besonders unter jungen Männern im Alter von 18 bis 29 Jahren eine signifikante Zunahme von Bluthochdruck.

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