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Aktuelle Meldungen für Patienten

Prostatakarzinom: Sport verbessert Überlebenschancen

09.02.2016. Sport kann nach der Diagnose von Prostatakrebs das Risiko halbieren, daran auch zu sterben. Andere körperliche Aktivitäten scheinen hingegen weniger zu nützen, wie das Team um Dr. Christine Friedenreich vom Krebsforschungszentrum in Calgary/Kanada in einer Kohortenstudie festgestellt hat.

In die Studie waren 830 Männern einbezogen, bei denen zwischen 1997 und 2000 ein Prostatakarzinom (PCa) im Stadium II bis IV diagnostiziert worden war. Ihr Durchschnittsalter lag zu der Zeit bei 68 Jahren. 2014 wurden davon 372 Männer nachuntersucht, 458 waren inzwischen gestorben, 170 davon am PCa. Alle waren zum Studienbeginn zu ihren körperlichen Aktivitäten befragt worden, die Überlebenden in Follow-ups über die Zeit bis zu drei Mal. Dieser Aktivität entsprechend waren sie in vier gleich große Gruppen eingeteilt worden.

Das 1x1 der männlichen Fruchtbarkeit

09.02.2016. Wenn es mit dem Kinderwunsch nicht klappt, ist die Ursache der Unfruchtbarkeit eines Paares immer häufiger beim Mann zu finden: Eine geringe Anzahl von Spermien und die wenigen auch noch öfter von unterdurchschnittlicher Beweglichkeit und Qualität werden zunehmend für männliche Infertilität verantwortlich gemacht. Eine einzige Ursache für diese Entwicklung gibt es nicht, jedoch ein ganzes Ursachen-Allerlei. Seit einigen Jahren wird mit Studien versucht, Ursachen und Auslöser zu erkennen. So fanden dänische Forscher jetzt heraus, dass Übergewicht zu einer Veränderung des Erbgutes führt.

Zikavirus-Infektionen sexuell übertragbar

08.02.2016. Täglich kursieren neue Meldungen über das Zikavirus, das derzeit in Mittel- und Südamerika, besonders in Brasilien, grassiert. Das Virus wird vor allem von der Mückenart Aedes aegypti übertragen und steht im Verdacht, durch eine Infektion von Schwangeren für eine Häufung von Neugeborenen mit Schädelfehlbildungen (Mikrozephalie) verantwortlich zu sein.

Erfolgreicher Movember 2015

02.02.2016. Die Movember Foundation (www.movember.com) - engagiert sich weltweit für eine bessere Männergesundheit. Wie jedes Jahr machte sie auch den November 2015 zum Movember und rief im Aktions-Monat Männer in aller Welt dazu auf, sich einen Schnurrbart (englisch moustache) wachsen zu lassen, um damit das Bewusstsein für die Männergesundheit zu stärken und Spenden für Gesundheitsprogramme in den Bereichen Prostata- und Hodenkrebs sowie seelisches Wohlbefinden und körperliche Aktivität zu sammeln. Dabei konnte die Movember Foundation in Deutschland insgesamt rund 450.000 Euro generieren.

Auch Paare ohne Trauschein können jetzt Zuschüsse für künstliche Befruchtung erhalten

19.01.2016. In jeder durchschnittlichen deutschen Schulklasse mit 30 Kindern sitzt heute statistisch ein Kind, das nach künstlicher Befruchtung zur Welt gekommen ist. Bis 2014 wurden 225.625 Wunschkindern nach In-vitro-Fertilisation (IVF) und Intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI) geboren, wie das Deutsche IVF-Register ausweist.

Movember: Charity-Aktion startet am 1. November

20.10.2015 Der November steht vor der Tür und damit erneut die globale Männergesundheits-Aktion „Movember“: Hinter der Wortschöpfung aus November und moustache (englisch für Schnurrbart) steht eine weltweite Organisation, die seit 2003 Männer dazu aufruft, sich im Aktions-Monat einen Schnurrbart wachsen zu lassen, um damit auf die Initiative aufmerksam zu machen und Spenden für Gesundheitsprogramme in den Bereichen Prostata- und Hodenkrebs sowie seelisches Wohlbefinden und körperliche Aktivität zu sammeln.

15 Jahre Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe

Das Motto „Informieren-Helfen-Einfluss nehmen“ ist die tragende Säule der europaweit tätigen Organisation

30.09.2015. Der am Samstag zu Ende gegangene 67. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Hamburg hat es wieder gezeigt: Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) ist bundesweit fester Bestandteil und Bindeglied zwischen Patienten und fachgesellschaftlichen Organisationen.

3. IV-Vertrag in Westfalen-Lippe: Botox-Injektionen bei Blasenfunktionsstörungen erstmals Kassenleistung

20.10.2015. Für DAK-Versicherte mit Blasenfunktionsstörungen in Westfalen-Lippe ist die Behandlung mit Botox-Injektionen seit dem 1. September 2015 Kassenleistung.

67. Urologen-Kongress thematisiert kontinenten Harnblasenersatz - DGU-Präsident Prof. Roth: „Operative Expertise erhalten!“

26.08.2015. Harnblasenkrebs ist mit jährlich rund 28.000 Neuerkrankungen der zweithäufigste urologische Tumor. Muss die Blase wegen einer fortgeschrittenen Erkrankung entfernt werden, kann der kontinente Harnblasenersatz die Lebensqualität weitestgehend erhalten und stellt für viele Patienten die beste Behandlungsoption dar. DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Stephan Roth thematisiert die komplexe Operationstechnik auf dem 67. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 23. bis 26. September 2015 im Hamburger Congress Center (CCH), denn er fürchtet um den Erhalt dieser rekonstruktiven operativen Expertise.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Tel.: 040 - 79140560
redaktion@bettina-wahlers.de
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