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Aktuelle Meldungen für Patienten

Neue europäische Leitlinie: sexuell übertragbare Erkrankungen besser bekämpfen

07.07.2015. Safer Sex ist der beste Schutz gegen sexuell übertragbare Erkrankungen oder Infektionen, die auch STD (sexually transmitted diseases) und STI (sexually transmitted infections) genannt werden. Im Falle einer sexuell übertragbaren Infektion ist es wichtig, den oder die Sexualpartner des Patienten schnellstmöglich zu unterrichten, damit sie gegebenenfalls auch behandelt werden können.

Urologen begrüßen Fortführung der Prostatakrebs-Studie PREFERE

30.06.2015. Für die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und den Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) ist die weitere Förderung der PREFERE-Studie durch die Deutsche Krebshilfe und die gesetzlichen sowie privaten Krankenversicherungen eine wichtige Entscheidung zum Wohle der Patienten. „Nur durch derartige Studien kann evidenzbasiert die optimale Behandlung unserer Prostatakrebs-Patienten gesichert und medizinischer Fortschritt erzielt werden", betont DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg. Beide Verbände wiederholen ihre uneingeschränkte Unterstützung der weltweit größten Studie zur Therapie beim Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom.

Präventionsgesetz lässt Ärzteschaft außen vor - Urologen sind gesprächsbereit: Jungensprechstunde integrieren!

22.06.2015. Es war überfällig und wird von der Ärzteschaft in weiten Teilen kritisiert: Dennoch begrüßen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) das jüngst verabschiedete Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention der Großen Koalition als einen Schritt in die richtige Richtung. Wie die Bundesärztekammer, monieren auch die Urologen die fehlende strukturelle Einbindung ärztlicher Organisationen und deren Kompetenz. Mit eigenen Initiativen, wie der Etablierung einer „Jungensprechstunde“, steuern DGU und BDU dagegen.

Aktuellste Entwicklungen - Volkskrankheit Harnsteine

16.06.2015. Harnsteine fallen längst in die Kategorie der Volkskrankheiten: Weltweit gehören sie zu den häufigsten Erkrankungen, in vielen Ländern mit stark zunehmender Tendenz. In Deutschland hat sich die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen seit Mitte der 1980er-Jahre verdreifacht. „Wir gehen heute davon aus, dass etwa jeder Zehnte einmal im Leben einen Harnstein entwickelt, von denen dann grob jeder Vierte später erneut Steine bekommt“, sagt Prof. Dr. Thomas Knoll, Chefarzt der Sindelfinger Klinik für Urologie und zugleich der Vorsitzende des Arbeitskreises Harnsteine der Akademie der Deutschen Urologen.

Urologen zum Tag der Organspende: Vertrauen in die Nierentransplantation ist gerechtfertigt

04.06.2015. Anlässlich des diesjährigen bundesweiten Tages der Organspende am 6. Juni appelliert auch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) an die Bevölkerung, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und angesichts der fortgesetzten Reformen neues Vertrauen in die Organspende zu fassen. DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg betont: „Durch die eingeleiteten Reformprozesse, mehr Transparenz und Kontrollmechanismen wird die Transplantationsmedizin langfristig verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen.“ Er unterstreicht, dass es sich bei dem sogenannten Organspende-Skandal um einen Verteilungsskandal bei der Leber gehandelt habe. „Bei der Niere hat es nie Auffälligkeiten gegeben. Das haben bundesweite Kontrollen in den Nierentransplantationszentren eindeutig bestätigt. Vertrauen in die Nierentransplantation war zu jederzeit gerechtfertigt.“

Blasenkrebs – oft ein Zufallsbefund

02.06.2015. Harnblasenkrebs ist die zweithäufigste urologische Tumorerkrankung. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) macht deshalb wiederholt darauf aufmerksam, dass ein Tumor in der Blase zunächst ohne charakteristische Symptome wächst. „Ein gesetzliches Früherkennungsprogramm gibt es zurzeit nicht“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. „Auch verschiedene Blasenkrebs-Schnelltests, die seit einiger Zeit Schlagzeilen machen, sind noch nicht weit genug entwickelt, um für ein generelles Screening in der Bevölkerung geeignet zu sein.“ Umso wichtiger sei eine risikoadaptierte Früherkennung für Personen mit einem erhöhten Gefährdungspotenzial, so der Neumünsteraner Urologe weiter.

Blasenekstrophie: Kinderbuch hilft Betroffenen, die urogenitale Fehlbildung zu verstehen

13.05.2015. Kinder, die mit der seltenen Fehlbildung Blasenekstrophie auf die Welt kommen, haben meist einen langen Leidensweg vor sich – sowohl physisch als auch psychisch. Da ist auf der einen Seite eine Vielzahl von Operationen notwendig, um die Fehlbildung des Urogenitaltrakts, des Beckens und des Beckenbodens zu behandeln. Auf der anderen Seite muss das Kind lernen, mit seinem Anderssein umzugehen, es zu verstehen und letztlich anzunehmen.

Bis zum 11. Juni 2015: Online-Petition will Versorgung mit Inkontinenzhilfen sichern

13.05.2015. Bis zu zehn Millionen Deutsche leiden unter einer Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnverlust. Betroffen sind Kinder sowie Frauen und Männer jeden Alters. Viele von ihnen sind auf Hilfsmittel angewiesen, um ihren Alltag zu bestreiten. Doch einige Krankenkassen beschränken die Versorgung mit Inkontinenzhilfen auf das Mindeste – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf der Patienten aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung oder ihrer Lebensumstände.

Männergesundheit: Studie sucht Teilnehmer für eine deutschlandweite Befragung

04.05.2015. Warum nehmen so wenige Männer an Programmen zur Gesundheitsförderung teil? Eine umfangreiche deutschlandweite Befragung am Fachbereich Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg soll dieser Frage nachgehen. Für die anonyme, datenschutzrechtlich abgesicherte Umfrage, die in Kooperation mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz durchgeführt wird, werden Teilnehmer gesucht.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
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