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Aktuelle Meldungen für Patienten

PREFERE-Studie: Fachgesellschaft und Berufsverband der Deutschen Urologen bedauern Stopp der Förderung

05.12.2016. Mit Bedauern haben die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU e.V.) heute zur Kenntnis genommen, dass die Förderer der PREFERE-Studie zum lokal begrenzten Prostatakarzinom beschlossen haben, ihre Förderung der Studie aufgrund zu geringer Patientenrekrutierungszahlen einzustellen.

Neue Studie: Sterilisation des Mannes ohne Krebsrisiko

09.11.2016. Die Sterilisation (Vasektomie) beim Mann erhöht nicht das Risiko, Jahrzehnte später an Prostatakrebs zu erkranken, so eine neue groß angelegte Studie der American Cancer Society in Atlanta (2016; doi: 10.1200/JCO.2015.66.2361), die im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht wurde.

Im November: Mit Schnurrbart für die Männergesundheit

03.11.2016. Es ist wieder soweit: Aus dem November wird der „Movember“, denn weltweit lassen sich Männer in diesen Tagen Schnurrbärte wachsen. Mit ihrem „moustache“, so das englische Wort für den vielfach augenfälligen Schnauzer, wollen die sogenannten Mo-Brothers Aufmerksamkeit erregen, Gespräche über Männergesundheit initiieren und natürlich Spenden für die Movember Foundation e.V. (www.movember.com) sammeln.

Patientenleitlinien zum Nierenkrebs erschienen

08.11.2016. Nachdem 2015 die ärztliche S3-Leitlinie Nierenzellkarzinom veröffentlicht wurde, folgten im Herbst 2016 die entsprechenden Patienteninformationen – aufgeteilt in die Broschüren „Nierenkrebs im frühen und lokal fortgeschrittenen Stadium“ sowie „Nierenkrebs im metastasierten Stadium“.

Webseite und Broschüre für junge Erwachsene mit Krebs

09.11.2016. Hilfe für junge Krebspatienten bietet die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, die auf ihrer Homepage ein umfassendes Informationsangebot für die Betroffenen vorhält und nun ein neues Faltblatt mit altersgerechten Empfehlungen für den Umgang mit der Diagnose herausgegeben hat.

Wichtig für Eltern von Jungen: Hodenhochstand tritt nicht nur im Babyalter auf

09.11.2016. Bei den allermeisten zum errechneten Termin geborenen Jungen wandern die Hoden gegen Ende der Schwangerschaft durch den Leistenkanal in den Hodensack. Bei etwa drei Prozent der reifgeborenen Jungen ist der Hoden nicht zuverlässig im Hodensack tastbar. Ärzte sprechen dann von einem Hodenhochstand, der bis zum Ende des ersten Lebensjahres abschließend behandelt werden sollte.

Von Joggerphimose bis Schaumbad-Zystitis - Urologische Gefahren in Sport und Freizeit

23.08.2016. Viel Bewegung und Sport gehören fraglos zu einem gesunden Lebensstil. Doch nicht wenige Kraftsportler riskieren ̶ z. B. durch die Einnahme von Anabolika ̶ Impotenz, Unfruchtbarkeit, Nierenschäden und Brustwachstum. „Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) warnt seit Langem vor den Folgen des Dopings in deutschen Fitnessstudios“, sagt Prof. Dr. med. Christian Wülfing, Pressesprecher der DGU. Sport und Freizeit bergen aber auch diesseits verbotener Substanzen ungeahnte Gefahren.

Hypogonadismus des alternden Mannes

16.08.2016. Kommen Männer in die Wechseljahre? Diese Frage wird immer wieder diskutiert. Die Antwort der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ist ein eindeutiges Nein. Bei dem Beschwerdebild, das fälschlicherweise oft als „Wechseljahre des Mannes“ bezeichnet wird, handelt es sich um ein Androgendefizit, auch Hypogonadismus genannt. „Meist ist bereits ab dem 45. Lebensjahr eine stetige Abnahme des wichtigsten Sexualhormons Testosteron von etwa einem Prozent im Jahr zu beobachten“, sagt Prof. Dr. Sabine Kliesch, Vorsitzende der PatientenAkademie der DGU. „Bei einem hohen Ausgangswert bereitet das keine Probleme. Doch es gibt Männer, die mit erheblichen Beschwerden zu kämpfen haben. Ihnen kann unter Umständen eine Testosteronersatztherapie helfen.“

Urologen verwahren sich gegen pauschale PSA-Verurteilung in der Früherkennung

15.07.2016. Ärzte unter Generalverdacht: Angesichts der erneuten Pauschalverurteilung individueller Gesundheitsleistungen (IGeL) und der damit verbundenen Ärzte-Diffamierung durch den Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) anlässlich der Präsentation ihres aktuellen IGeL-Monitors dieser Tage in Berlin, verwahren sich die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) gegen die erhobenen Vorwürfe.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Tel.: 040 - 79140560
redaktion@bettina-wahlers.de
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