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Aktuelle Meldungen für Patienten

Freiwillige Vorsorgeleistungen ˗ sinnvoll oder Abzocke?

12.03.2012. Vorsorge ist wichtig – und das nicht erst im höheren Alter. Jeder Lebensabschnitt bringt Veränderungen und gesundheitliche Gefahren mit sich. Auch und vor allem im urologischen Bereich können präventive Untersuchungen Leben retten. Leider fallen diese nicht oder erst viel zu spät in die kassenübliche Versorgung.
Gesetzlich versicherte Patienten haben jedoch die Möglichkeit, diese Vorsorgeleistungen als Selbstzahlerleistungen (IGeL) zu wählen.

Erstmals wissenschaftlich belegt: Physiotherapie verkürzt die Zeit der Inkontinenz nach Prostata-Operation

28.02.2012. Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln analysierten 25 randomisierte, kontrollierte klinische Studien mit insgesamt über 2.500 Prostatakarzinompatienten zur Wirksamkeit von Physiotherapietraining auf das Kontinenzverhalten nach der operativen Entfernung der Prostata. Demnach belegen die Studien, dass ein gezieltes Schließmuskel- und Beckenbodentraining das Risiko und die Dauer einer Inkontinenz als möglicher Folge einer Prostatakrebsoperation nachweislich senkt.

Männersache: Das Gesundheitsportal für das starke Geschlecht ist online

28.02.2012 - Unter www.maennergesundheitsportal.de dreht sich alles um den Mann. Ob Adipositas, Burnout, Suchtprävention, Work-Life-Balance oder Zeitmanagement: Das neue Portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) informiert über Männergesundheit von A bis Z.

Ratgeber für Patienten: Gesichertes Wissen zur Früherkennung von Prostatakrebs

28.02.2012 - Die öffentliche Diskussion um die Früherkennung von Prostatakrebs ist widersprüchlich und verwirrend. Soll man einen PSA-Test oder eine Tastuntersuchung machen lassen? Die Broschüre „Früherkennung von Prostatakrebs“ bietet Männern die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden. Sie gibt das derzeit beste verfügbare medizinische Wissen in verständlicher Form wieder und gehört zum „Leitlinienprogramm Onkologie“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe.

Befragung in urologischen Praxen: Wie wird die Früherkennung zum Männerthema?


16.02.2012 - Krebsfrüherkennung zählt nicht zu den Domänen der Männerwelt. Im Gegenteil: Während zwei Drittel aller Frauen in Deutschland regelmäßig zur Krebsvorsorge gehen, hat jeder zweite Mann zwischen 45 und 65 Jahren diesen Schritt noch nie getan - nicht einmal einen ärztlichen Check-up durchführen lassen. Und dies, obwohl allgemein bekannt ist, dass Heilungschancen meistens umso größer sind, je früher Erkrankungen entdeckt werden. Das gilt besonders auch beim Prostatakarzinom und allen anderen urologischen Tumorerkrankungen. Den Beweggründen von Männern, eine Früherkennungsuntersuchung in Anspruch zu nehmen, wurde mit einer repräsentativen Patientenbefragung nachgegangen. Präsentiert wurden die Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift „Der Urologe“ (Ausgabe 12/2011), dem Organ der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU).

Neue Leitlinien der EAU zur Vasektomie

16.02.2012 – Wenn es um die verschiedenen Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung geht, zählt die Sterilisation des Mannes zu den Alternativen. Die Vasektomie, bei der meist ambulant bei örtlicher Betäubung ein Stück des Samenleiters entfernt wird, gehört zu den zuverlässigsten Methoden. Der Eingriff, der für den Arzt nur ein kleiner Schnitt, für den Patienten aber ein großer Schritt ist, will gut überlegt sein. Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Gesellschaft für Urologie (EAU) aktuelle Leitlinien insbesondere zur Patientenaufklärung, aber auch zum Eingriff selbst vorgelegt.

Online-Doktor mit Risiken und Nebenwirkungen

05.12.2011 – Das Internet ist eine gewaltige Fundgrube für Informationen aller Art - auch für Informationen über Krankheiten, ihre Symptome und ihre Behandlungen. Insbesondere jüngere Menschen tauchen bei körperlichen Beschwerden häufig zu einer ersten Selbstdiagnose ein in die Gesundheitswelt, die „Doktor Google“ ihnen erschließt. „Das ist nicht ohne Risiko, weil Fehleinschätzungen zum Beispiel einen dringend angeratenen Arztbesuch fatal hinauszögern können.

Aktiv für Jungengesundheit!

05.12.2011 – Mehrere Jahrzehnte Frauenförderungen zeigen Wirkung: Beim Thema Bildung und Gesundheit sind Frauen die Siegerinnen im Geschlechtervergleich. Mädchen sind besser in der Schule, machen häufiger Abitur und studieren. Frauen leben gesünder, rauchen weniger und konsumieren seltener Drogen. Sie haben weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gehen häufiger zum Arzt und nutzen die Krebsfrüherkennung öfter als das vermeintlich starke Geschlecht. Dabei sind Jungen, laut Experten, häufiger krank als Mädchen, und ab der Pubertät ist ihr Unfallrisiko drei bis vier Mal höher.

Internet: Kostenlose Übersetzungen für „Medizinerlatein“

29.11.2011 - So einfach wie der Grundgedanke, so durchschlagend ist der Erfolg: Medizinstudenten übersetzen medizinische Befunde in eine verständliche Sprache – kostenlos und streng vertraulich. Das neue Internetprojekt „washabich.de“ ist Anfang des Jahres an der Technischen Universität (TU) Dresden initiiert worden. Es hilft Patienten, die mit „Medizinerlatein“ nicht vertraut sind, ärztliche Beurteilungen ihres Gesundheitszustands oder Untersuchungsergebnisse zu verstehen und die sich daraus ergebenden möglichen Folgen eher einordnen zu können.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
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