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Aktuelle Meldungen für Patienten

Bei akuten Erkrankungen oder Verletzungen: Im urologischen Notfall ist schnelle Hilfe angezeigt

29.01.2014. Plötzlich einsetzende Schmerzen im Nieren- oder Hodenbereich, die Unfähigkeit Wasser zulassen, oder Verletzungen im Genitalbereich - alle dies können Anzeichen eines urologischen Notfalls sein, der umgehend behandelt werden muss. Eine notwendige Untersuchung aus Scham hinauszuzögern, kann in einer akuten Situation fatale Folgen haben und zu bleibenden Schäden, beim Mann bis hin zur Impotenz, führen.

Urologen appellieren zur Teilnahme an größter Prostatakrebs-Studie

PREFERE: Chance für urologische Forschung und Patienten

Vor genau einem Jahr, im Januar 2013, fiel der Startschuss für die deutsche Prostatakrebs-Studie PREFERE, eine der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie. Sie soll erstmals alle vier empfohlenen Therapien zur Behandlung eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms miteinander vergleichen. Die Studie wird von einem großen Bündnis aus Deutscher Krebshilfe sowie den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen industrieunabhängig finanziert, unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU), dem Berufsverband Deutscher Urologen e.V. (BDU), der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe. Jetzt ziehen die Urologen eine erste Bilanz.

Im Einklang mit der neuen Bundesregierung: Urologen wollen Prävention und Früherkennung stärk

03.01.2014. Im Koalitionsvertrag ist es festgehalten: Union und SPD wollen noch 2014 ein Präventionsgesetz verabschieden sowie Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern und die ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Erwachsenen stärken. Deutschlands Urologen begrüßen diese Vorhaben ausdrücklich und sehen sich in ihrem eigenen Bestreben bestätigt, urologischen Erkrankungen aktiv vorzubeugen, sie früh zu erkennen und dadurch möglichst häufig kurativ behandeln zu können. Zuletzt hatten die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) 2013 eine umfängliche Aufklärungs-Offensive zur Früherkennung von Prostatakrebs gestartet und eine breite sachliche Diskussion in den Publikumsmedien initiieren können.

Starke Muskeln - schlaffe Potenz - Neue Studie zeigt hohes Risiko: Missbrauch von Anabolika verursacht Testosteronmangel

08.11.2013. Bluthochdruck, Schwindel, Kreislaufbeschwerden, Arteriosklerose, Schlaganfälle, Leber- oder Nierenversagen, Aggression, Depression, Steroid-Akne - und Testosteronmangel: Die Liste der Langzeitfolgen durch Missbrauch von Anabolika ist lang und die Gefahren sind den meisten Kraftsportlern bekannt. Trotzdem wird auch in deutschen Fitness-Studios, besonders im leistungsorientierten Bodybuilding, der Muskelzuwachs durch Einnahme von anabolen Steroiden unterstützt.

Studienteilnehmer gesucht - Stoßwellentherapie bietet neue Hoffnung bei Potenzstörungen

08.11.2013. Potenzstörungen sind ein äußerst schambesetztes Thema, das von den Betroffenen meist verschwiegen wird. Dabei sind sie durchaus nicht allein mit ihrem Leid: Rund 50 Prozent der Männer zwischen 40 und 70 Jahren werden mit erektiler Dysfunktion, also der Unfähigkeit, Erektionen zu bekommen oder diese während des Geschlechtsverkehrs aufrecht zu erhalten, in unterschiedlicher Ausprägung konfrontiert.

Weltmännertag am 3. November 2013

03.11.2013. Seit dem Jahr 2000 findet der Weltmännertag immer am 3. November statt. Der Aktionstag unter der Schirmherrschaft von Michael Gorbatschow will vor allem das Gesundheitsbewusstsein der Männer schärfen, denn noch immer liegt die statistische Lebenserwartung der Männer mit 78 Jahren fünf Jahre unter der der Frauen. Dafür gibt es viele Gründe, wie der Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU), Dr. Wolfgang Bühmann, im Interview mit der Ärzte Zeitung erklärt.

Patienten mit Urologen besonders zufrieden - 250.000 Arztbewertungen des Internetportals „Weisse Liste“ analysiert

20.09.2013. Wenn es um die Zufriedenheit von Deutschlands Patienten mit ihren Ärzten geht, stehen die Urologen ganz weit vorn: Das hat eine aktuelle Analyse von rund 250.000 Bewertungen zu Ärzten auf dem Internetportal „Weisse Liste“ und den verwandten Portalen von AOK, BARMER GEK und Techniker Krankenkasse (TK) ergeben.

Urologen aktiv gegen Krankenhausinfektionen und multiresistente Bakterien

25.06.2013. Horrormeldungen über Patienten, die in der Klinik aufgrund von Krankenhausinfektionen noch kränker werden, immer mehr Krankheitserreger, gegen die Antibiotika nicht mehr wirken: Wie ernst ist die Situation? Immerhin wird aktuell für einen der häufigsten Erreger in deutschen Krankenhäusern, den Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA), vom Robert-Koch-Institut ein leichter Rückgang verzeichnet. Sind urologische Patienten besonders gefährdet? Was tun Urologen in Klinik und Praxis gegen Krankenhauskeime und multiresistente Erreger? Auf dem 65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 25. bis 28. September 2013 in Dresden gibt es Antworten.

Selbstuntersuchung dringend empfohlen! Hodenhochstand verdreifacht das Risiko für Hodenkrebs

16.05.2013. Etwa sechs Prozent aller neugeborenen Jungen kommen mit Hodenhochstand (Kryptorchismus) zur Welt. Unfruchtbarkeit und ein erhöhtes Risiko für Hodenkrebs sind mögliche Spätfolgen der sogenannten Hodenfehllage. Eine aktuelle Metaanalyse („A meta-analysis of the risk of boys with isolated cryptorchidism developing testicular cancer in later life“, veröffentlicht in Archives of Disease in Childhood; Jan 2013) von zwölf Studien ergab nun für Männer mit Hodenhochstand bei der Geburt ein fast dreifach erhöhtes Risiko, im späteren Leben an Hodenkrebs zu erkranken.
Zu dem Ergebnis kamen die Wissenschaftler, nachdem sie zwei internationale Studiendatenbanken nach Untersuchungen durchforscht haben, die zwischen 1980 und 2010 durchgeführt wurden.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Tel.: 040 - 79140560
redaktion@bettina-wahlers.de
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