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Aktuelle Meldungen für Patienten

DGU nutzt erstmals soziale Netzwerke für die Kongresskommunikation - Aktuelles rund um den 66. DGU-Kongress jetzt via Facebook und Twitter

06.04.2014. Soziale Netzwerke erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Rund 25 Millionen Deutsche sind bei Facebook registriert, und immerhin knapp 10 Millionen User nutzen mittlerweile Twitter. Die Vorteile der neuen Medien: Umfassend, schnell und unkompliziert stehen Informationen, Nachrichten und Fotos mit großem Verbreitungspotential zur Verfügung. Diese Vorzüge nutzt die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) in diesem Jahr zum ersten Mal, um ihre Mitglieder, die Presse und die interessierte Öffentlichkeit im Vorfeld des 66. DGU-Kongresses vom 1. bis 4. Oktober 2014 in Düsseldorf zusätzlich zu ihrer Homepage (www.dgu-kongress.de) auch via Facebook und Twitter mit allen Kongress-relevanten Informationen zu versorgen. Bei beiden Netzwerken wurde ein eigener Zugang für den DGU-Kongress eingerichtet, sodass aktuelle Meldungen über diese Kanäle sofort an registrierte User gehen.

Zehn Jahre Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs e.V.

03.04.2014. Krebs ist immer eine Diagnose, die Angst auslöst und von Gefühlen wie Verzweiflung, Trauer und Hilflosigkeit begleitet wird. Nach Krebserkrankungen von Prostata, Darm und Lunge ist Harnblasenkrebs der vierthäufigste bösartige Tumor des Mannes. Im Jahr 2010 erkrankten in der Bundesrepublik Deutschland rund 28.500 Menschen an Blasenkrebs, davon über 21.000 Männer, wobei das mittlere Erkrankungsalter für Männer bei 72, für Frauen bei 74 Jahren liegt („Krebs in Deutschland 2009/2010“, 9. Ausgabe 2013, Robert Koch-Institut und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland).

Kleine Organe mit großer Bedeutung: Der Weltnierentag am 13. März steht unter dem Motto „Nierenstark ins Alter“

10.03.2014. Sie sind nur bis zu 12 Zentimeter lang, bis zu 6 Zentimeter breit, 5 Zentimeter dick, und wiegen kaum mehr als eine Tafel Schokolade: die Nieren. So klein sie auch sind – so groß ist ihre Bedeutung für den menschlichen Organismus. Die Nieren scheiden ca. 1,4 Liter Urin pro Tag aus und reinigen den Körper von chemischen Substanzen. Sie entgiften den Körper, regeln den Blutdruck, den Säure- und Basenhaushalt, die Bildung roter Blutkörperchen und den Knochenstoffwechsel. Obwohl ihre Aufgaben lebenswichtig sind, wird den Nieren generell noch zu wenig Beachtung geschenkt. Um das Bewusstsein über die enorme Leistung dieser kleinen Klärwerke des Körpers zu steigern, wurde 2006 zum ersten Mal der Weltnierentag ins Leben gerufen. Seitdem findet der weltweite Aktionstag an jedem 2. Donnerstag im März unter einem besonderen Motto statt. In diesem Jahr steht am 13. März das Thema „Nierenstark ins Alter“ im Fokus.

Männer mit Brustkrebs: Urologen plädieren für Früherkennungsuntersuchung bei Risiko-Patienten

18.02.2014. Es spricht sich allmählich herum: Brustkrebs ist keine reine Frauenkrankheit. Heute erkranken jedes Jahr bis zu 600 Männer in Deutschland an einem Mammakarzinom. Oft werden erste Anzeichen der Krankheit von Männern - auch mangels Wissen, dass sie überhaupt an Brustkrebs erkranken können - lange ignoriert, sodass der Tumor häufig erst spät und mit schlechteren Heilungsaussichten entdeckt wird. Deshalb fordert die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) Männer zu regelmäßiger Selbstkontrolle auf.

Reproduktionsmediziner fordern volle Kostenübernahme von künstlicher Befruchtung - Einige Kassen erhöhen Zuzahlung – Auch Bund und Länder beteiligen sich an Kosten

31.01.2014. Viele Paare wünschen sich ein Kind und bleiben doch ohne Nachwuchs. In Deutschland ist derzeit jedes 6. Paar ungewollt kinderlos, wobei die Ursachen zu gleichen Teilen bei der Frau, beim Mann oder bei beiden liegen. Vor allem Paare, die älter als 35 Jahre sind, versuchen durch künstliche Befruchtung eine Schwangerschaft herbeizuführen – wenn sie es sich finanziell leisten können.

Penisverkrümmung: Hoffnung durch Enzymtherapie? FDA lässt Collagenase clostridium histolyticum zur Behandlung der IPP zu – Deutsche Urologen skeptisch

30.01.2014. Es ist eine Krankheit, die vor allem Männer zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr trifft und einen enormen Leidensdruck verursachen kann: Die Induratio penis plastica (IPP), die sogenannte erworbene Penisverkrümmung. Jetzt hat die US-Arzneimittelbehörde FDA den Einsatz von Collagenase clostridium histolyticum (Xiaflex) zur Behandlung der IPP zugelassen und schürt damit die Hoffnung vieler Betroffener auf eine erfolgreiche Therapie.

Sozialexperte Karl-Josef Laumann (CDU) ist neuer Patientenbeauftragter der Regierung

30.01.2014. Sobald man selbst oder ein Angehöriger krank oder pflegebedürftig wird, stellen sich viele Fragen: Welche Rechte habe ich als Patient und wie kann ich sie durchsetzen? Welche Leistungen stehen pflegebedürftigen Menschen zu, und wer genau kann sie in Anspruch nehmen? Neuer bundesweiter Ansprechpartner für Patienten bei allen Fragen rund um den Gesundheits- und Pflegebereich ist der bisherige nordrhein-westfälische CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann. Er ist jetzt vom Bundeskabinett offiziell zum neuen Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Regierung berufen worden. Laumann tritt damit die Nachfolge des CSU-Politiker Wolfgang Zöller an, der seit 2009 die Interessen der Patienten vertrat.

Bei akuten Erkrankungen oder Verletzungen: Im urologischen Notfall ist schnelle Hilfe angezeigt

29.01.2014. Plötzlich einsetzende Schmerzen im Nieren- oder Hodenbereich, die Unfähigkeit Wasser zulassen, oder Verletzungen im Genitalbereich - alle dies können Anzeichen eines urologischen Notfalls sein, der umgehend behandelt werden muss. Eine notwendige Untersuchung aus Scham hinauszuzögern, kann in einer akuten Situation fatale Folgen haben und zu bleibenden Schäden, beim Mann bis hin zur Impotenz, führen.

Urologen appellieren zur Teilnahme an größter Prostatakrebs-Studie

PREFERE: Chance für urologische Forschung und Patienten

Vor genau einem Jahr, im Januar 2013, fiel der Startschuss für die deutsche Prostatakrebs-Studie PREFERE, eine der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie. Sie soll erstmals alle vier empfohlenen Therapien zur Behandlung eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms miteinander vergleichen. Die Studie wird von einem großen Bündnis aus Deutscher Krebshilfe sowie den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen industrieunabhängig finanziert, unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU), dem Berufsverband Deutscher Urologen e.V. (BDU), der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe. Jetzt ziehen die Urologen eine erste Bilanz.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Tel.: 040 - 79140560
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