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Aktuelle Meldungen für Patienten

Abspecken als Therapiemaßnahme: Gewichtsreduktion lindert Harninkontinenz deutlich

06.05.2013. Die neuen Leitlinien der europäischen Fachgesellschaft für Urologie (European Association of Urology, EAU) zur konservativen Behandlung der Harninkontinenz empfehlen die Reduktion von Übergewicht seit 2012 ausdrücklich: Abspecken erhält darin sogar den Empfehlungsgrad A.

Hilfe für betroffene Männer, Hoffnung für kleine Krebspatienten - “Androprotect”: das Netzwerk zur Erhaltung der Fruchtbarkeit

02.05.2013. Krebs ist eine Diagnose, die jeden treffen kann. Selbst in heilbaren Fällen sind die Auswirkungen gravierend. Chemo- und Strahlentherapie, die schnell wachsende Krebszellen vernichten sollen, wirken sich ebenso verheerend auf einige andere Körperzellen aus. Unter anderem können Stammzellen im Hoden und Eizellen so stark geschädigt werden, dass der Patient unfruchtbar wird.

Krummer Penis: Urologen raten zu früher Abklärung

04.04.2013. Die Erkrankung ist zwar nicht lebensbedrohlich, aber sie kann bei Männern einen dramatischen Leidensdruck erzeugen: Induratio penis plastica (IPP), vereinfacht auch erworbene Penisverkrümmung genannt. Anders als der Verlauf der Erkrankung, sind ihre Ursachen noch weitgehend unbekannt, wie die Europäische Urologen-Vereinigung (EAU) in ihren jüngsten IPP-Leitlinien voriges Jahr dokumentierte. Behandlungsmöglichkeiten sind vorhanden.

Forscher: Genetischer Mechanismus verursacht Prostatakrebs bei jüngeren Männern

11.03.2013. Prostatakrebs gilt gemeinhin als typische Erkrankung älterer Männer: Aber etwa zwei Prozent der in Deutschland jährlich neu erkrankten rund 67.000 Männer sind bei der Diagnose noch keine 50 Jahre alt. Jetzt haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) einen genetischen Mechanismus identifiziert, der für die frühe Entstehung von Prostatakrebs verantwortlich ist. Die Forscher sind zuversichtlich, dass ihre Erkenntnisse die Diagnostik und Therapie der Erkrankung verbessern sowie erstmals auch eine Prävention ermöglichen könnten.

Botulinumtoxin Typ A - Jetzt auch zur Behandlung der überaktiven Blase zugelassen

19.02.2013. Gute Nachrichten für Patienten, die unter einer überaktiven Blase leiden: Mit der Zulassung von Botulinumtoxin Typ A zur Behandlung der sogenannten idiopathisch überaktiven Blase bei erwachsenen Patienten, die auf Anticholinergika-Tabletten nur unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben, steht nun eine weitere Therapieoption zur Verfügung.
Die Neuzulassung basiert auf internationalen Phase-III-Studien namens EMBARK, in die über 1.100 Patienten eingeschlossen waren.

Neues Onlineportal bündelt Informationen zu klinischen Arzneimittelprüfungen

06.02.2013. Bisher sind Zulassungsdaten, medizinische Informationen und Daten zu klinischen Arzneimittelprüfungen in Deutschland an etlichen verschiedenen Stellen und in uneinheitlicher Darstellung bei den deutschen Zulassungsbehörden zu finden. Hier schafft eine Kooperation im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit jetzt unter dem Namen PharmNet.Bund Abhilfe.

Münster: Suche nach dem fittesten Spermium für die künstliche Befruchtung

06.02.20123. Bei ungewollter Kinderlosigkeit ruht für viele Paare die letzte Hoffnung auf den verschiedenen Methoden einer künstlicher Befruchtung: Dafür werden männliche Samen bislang nur unter dem Mikroskop auf ihre Beweglichkeit und Morphologie hin untersucht, um die vitalsten für eine künstliche Befruchtung auszuwählen. Jetzt haben Forscher aus Münster ein neues Verfahren entwickelt, mit dem außerdem überprüft werden kann, ob die DNA-Stränge der Samenzelle intakt sind.

Neues Patientenrechtegesetz in Kraft getreten

06.02.2013. Für die einen kommt es der Emanzipation des Kranken gegenüber dem Arzt gleich, für die anderen ist es dagegen nicht der große Wurf im Interesse der Kranken – das neue Patientenrechtegesetz, das vom Bundestag Ende 2012 beschlossen wurde, am 01.02.2013 den Bundesrat passiert hat und dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung vorliegt. Es wird am Tag nach der Verkündung in Kraft treten.

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom: Erweiterte Zulassung für Androgen-Blocker Abirateron vor Chemotherapie

29.01.2013. Im Oktober 2011 hatte der Testosteron-Blocker Abirateron zur Behandlung von Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) die Zulassung erhalten, allerdings nur für solche Fälle, in denen während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie das Tumorwachstum fortschreitend ist. Abirateronacetat, das zusammen mit Prednison oder Prednisolon eingenommen wird, trägt nachweislich zum längeren progressionsfreien Überleben der Patienten bei.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

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Sabine Martina Glimm
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