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Aktuelle Meldungen für Patienten

Selbstuntersuchung dringend empfohlen! Hodenhochstand verdreifacht das Risiko für Hodenkrebs

16.05.2013. Etwa sechs Prozent aller neugeborenen Jungen kommen mit Hodenhochstand (Kryptorchismus) zur Welt. Unfruchtbarkeit und ein erhöhtes Risiko für Hodenkrebs sind mögliche Spätfolgen der sogenannten Hodenfehllage. Eine aktuelle Metaanalyse („A meta-analysis of the risk of boys with isolated cryptorchidism developing testicular cancer in later life“, veröffentlicht in Archives of Disease in Childhood; Jan 2013) von zwölf Studien ergab nun für Männer mit Hodenhochstand bei der Geburt ein fast dreifach erhöhtes Risiko, im späteren Leben an Hodenkrebs zu erkranken.
Zu dem Ergebnis kamen die Wissenschaftler, nachdem sie zwei internationale Studiendatenbanken nach Untersuchungen durchforscht haben, die zwischen 1980 und 2010 durchgeführt wurden.

Vorsicht beim Frühjahrsputz in Scheunen, Schuppen und Kellern: Hantaviren gefährden die Nieren

14.05.2013. Tief durchatmen beim Frühjahrsputz in Scheunen, Schuppen und Kellern kann gefährlich werden. Der Grund sind mit dem Hantavirus infizierte Mäuse, die ihrerseits krankmachenden Speichel, Kot und Urin hinterlassen. Das Einatmen von infiziertem Staub genügt für die Ansteckung, und die Fälle in Deutschland häufen sich. Eine Hochburg ist zum Beispiel Baden-Württemberg. 2011 wurden dort 130 Fälle von Hantavirus-Infektionen bekannt. Im vergangenen Jahr stieg diese Zahl auf 1800 Fälle. 65 Prozent der Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Urologische Folgeerkrankung von Diabetes mellitus Typ 2 - Diabetiker öfter inkontinent

13.05.2013. Übergewicht und Bewegungsmangel gelten als Hauptursachen für Diabetes mellitus Typ 2. In Deutschland leiden etwa sechs Millionen Menschen an der Stoffwechselkrankheit, die mit zahlreichen Folgeerkrankungen, darunter Nierenschäden, einhergeht. Doch auch die Harnblase ist betroffen wie der Urologe Dr. Andreas Wiedemann und der Geriater Prof. Ingo Füsgen vom Evangelischen Krankenhaus Witten in einer Befragung von 4071 Diabetikern herausfanden.

Abspecken als Therapiemaßnahme: Gewichtsreduktion lindert Harninkontinenz deutlich

06.05.2013. Die neuen Leitlinien der europäischen Fachgesellschaft für Urologie (European Association of Urology, EAU) zur konservativen Behandlung der Harninkontinenz empfehlen die Reduktion von Übergewicht seit 2012 ausdrücklich: Abspecken erhält darin sogar den Empfehlungsgrad A.

Hilfe für betroffene Männer, Hoffnung für kleine Krebspatienten - “Androprotect”: das Netzwerk zur Erhaltung der Fruchtbarkeit

02.05.2013. Krebs ist eine Diagnose, die jeden treffen kann. Selbst in heilbaren Fällen sind die Auswirkungen gravierend. Chemo- und Strahlentherapie, die schnell wachsende Krebszellen vernichten sollen, wirken sich ebenso verheerend auf einige andere Körperzellen aus. Unter anderem können Stammzellen im Hoden und Eizellen so stark geschädigt werden, dass der Patient unfruchtbar wird.

Krummer Penis: Urologen raten zu früher Abklärung

04.04.2013. Die Erkrankung ist zwar nicht lebensbedrohlich, aber sie kann bei Männern einen dramatischen Leidensdruck erzeugen: Induratio penis plastica (IPP), vereinfacht auch erworbene Penisverkrümmung genannt. Anders als der Verlauf der Erkrankung, sind ihre Ursachen noch weitgehend unbekannt, wie die Europäische Urologen-Vereinigung (EAU) in ihren jüngsten IPP-Leitlinien voriges Jahr dokumentierte. Behandlungsmöglichkeiten sind vorhanden.

Forscher: Genetischer Mechanismus verursacht Prostatakrebs bei jüngeren Männern

11.03.2013. Prostatakrebs gilt gemeinhin als typische Erkrankung älterer Männer: Aber etwa zwei Prozent der in Deutschland jährlich neu erkrankten rund 67.000 Männer sind bei der Diagnose noch keine 50 Jahre alt. Jetzt haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) einen genetischen Mechanismus identifiziert, der für die frühe Entstehung von Prostatakrebs verantwortlich ist. Die Forscher sind zuversichtlich, dass ihre Erkenntnisse die Diagnostik und Therapie der Erkrankung verbessern sowie erstmals auch eine Prävention ermöglichen könnten.

Botulinumtoxin Typ A - Jetzt auch zur Behandlung der überaktiven Blase zugelassen

19.02.2013. Gute Nachrichten für Patienten, die unter einer überaktiven Blase leiden: Mit der Zulassung von Botulinumtoxin Typ A zur Behandlung der sogenannten idiopathisch überaktiven Blase bei erwachsenen Patienten, die auf Anticholinergika-Tabletten nur unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben, steht nun eine weitere Therapieoption zur Verfügung.
Die Neuzulassung basiert auf internationalen Phase-III-Studien namens EMBARK, in die über 1.100 Patienten eingeschlossen waren.

Neues Onlineportal bündelt Informationen zu klinischen Arzneimittelprüfungen

06.02.2013. Bisher sind Zulassungsdaten, medizinische Informationen und Daten zu klinischen Arzneimittelprüfungen in Deutschland an etlichen verschiedenen Stellen und in uneinheitlicher Darstellung bei den deutschen Zulassungsbehörden zu finden. Hier schafft eine Kooperation im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit jetzt unter dem Namen PharmNet.Bund Abhilfe.

Pressestelle

Informationen zu den Meldungen:

Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Tel.: 040 - 79140560
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